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Thema: Fühle mich wie im goldenen Käfig

  1. #1
    Neuling
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    Standard Fühle mich wie im goldenen Käfig

    Guten Abend Zusammen,

    ich möchte euch gerne meine Situation schildern und mein Herz ausschütten.
    Es ist doch mal was anderes Fremden eine Situation zu beschreiben,
    als die Freundin um Rat zu fragen.

    Ich versuche mich kurz zuhalten und kurz zu erklären,
    warum ich so unzufrieden mit mir und meinem Alltag bin.


    Grundsituation:

    Mein Mann und ich sind seit 8 Jahren verheiratet und haben 2 Kinder.
    Finanziel geht es uns gut. Sexualleben haben wir keins.
    Familienleben haben wir wenig.

    Sexualleben:

    Eigentlich ist das ein ganz anderes langes Thema, aber es ist hier doch erwähnenswert.
    Ich hatte noch nie die große Lust auf Sex. Die Wichtigkeit die viele andere mit diesem Thema haben, verspüre ich definitiv nicht.
    Somit beschreibe ich mich kurz als A-Sexuell, weil ich kaum bzw. sehr sehr selten Lust auf Sex habe. Eigentlich gar nicht.
    Somit ist es für mich kein Problem, aber ich weis das mein Mann sich das eigentlich anders vorgestellt hat.
    Wohl auch logisch bei einem normal tickenden Mann.
    Aus den 2 mal Sex im Monat wurden 2 mal Sex im Jahr. Fazit: Für meinen Mann nicht toll. Aber mir fehlt nichts. Streit habe wir deswegen komischerweise nicht... und reden auch kaum drüber.

    Meine berufliche Situation:
    Mein Beruf habe ich wegen der Kids an den Nagel gehängt und eigentlich wollte ich immer mal Teilzeit nach der Elternzeit wieder einsteigen.
    Aber das war in meinem Beruf nicht so einfach. Es hat sich nie was ergeben und nun bin ich komplett raus und werde auch nur sehr schwer was finden. Gerade Teilzeit.

    Alltag:
    Mein Mann verlässt spätestens um 7 das Haus
    und fährt zur Arbeit. Abends kurz vor 20 Uhr kommt er nach Hause.
    Meine Aufgabe ist es schon seit 7 Jahren, die Kinder morgens zu versorgen... Kita/Schule/Haushalt/Garten... und soll ich euch mal was sagen...
    Mein Job als Hausfrau und gefühlte Alleinerziehende geht mir extrem auf die Nerven Natürlich liebe ich meine Kinder. Aber gefühlt bin ich nur für Kinder und Haushalt da.
    Klar treffe ich mich auch mal mit einer Freundin und 1 mal die Woche gehe ich auch zum Sport, aber trotzdem bin ich extrem unzufrieden mit allem.
    Auf der einen Seite könnte ich glücklich sein, einen Mann zu haben mit dem ich Finanziel abgesichert bin. Aber auf der anderen Seite sehen wir uns eigentlich nur am Wochenende.
    In der Woche ist er arbeiten..., wenn er nach Hause kommt, dann ist es 20 Uhr... dann geht er noch kurz zu den Kids...dann geht er duschen, rasieren und packt sich vor den TV und geht ins Bett. Ganz ehrlich.. ich mache es ja genauso. Ich selbst habe auch Abends kaum Lust noch etwas zu unternehmen. Ab und zu klönen wir kurz über den Tag und das war es. Irgendwie verbindet uns nichts mehr. Ausser die Kinder.
    2 Tage die Woche ist mein Mann beim Sport und ich bin auch 1-2 mal die Wochen beim Sport. Somit sehen wir uns 1 Abend kurz in der Woche.
    An den Wochenenden unternehmen wir öfter etwas mit den Kids oder fahren auch 1 mal im Monat essen oder ins Kino.

    Freunde:
    Gemeinsame Freunde haben wir eigentlich nicht.
    Er hält sein "Bekanntenkreis" in seiner Arbeit
    und geht mit guten Bekannten dort Mittagessen.
    Mit einem alten Schulfreund trifft er sich alle 8-12 Wochen auf ein Bier.

    Mit meinen Freundin telefoniere ich öfter in der Woche.
    Ab uns zu treffen wir uns mit den Kindern zum Kaffeetrinken
    oder ich gehe mit einer Freundin Abends auch 1 mal im Monat
    was essen/trinken.

    Fazit:
    Ich bin eine frustrierte Hausfrau der die Decke auf den Kopf fällt.
    Die genervt ist von Kindererziehung und putzen... ausserdem ärgert es mich,
    das ich zu Hause kaum Annerkung für meine "Arbeit" erhalte.
    Habe ich gewischt und gesaugt, dann trampelt der Mann Abends mit seinen dreckigen Schuhen durch den Flur. Bemängel ich das, dann bin ich eine "Zicke". Habe ich das Bad geputzt... werden am Abend gleich wieder die BArtstoppeln verteilt..die Zahnpasta klebt im Waschbecken und der frisch geputzte Spiegel ist mit Wasserspritzer verziert.
    Mir ist bewusst, das es überall ähnlich abläuft, doch mir geht es tierisch auf die Nerven.
    Doch leider befürchte ich kaum was daran ändern zu können.
    In meinen alten Beruf kann ich nicht zurück, da bin ich nach 7 Jahren raus.
    Selber Schuld
    Aber ehrlich...das muss auch nicht sein. Nur mit mitte 30ig was neues lernen??
    Mir bleiben also nur noch Jobs wie putzen gehen, im Supermarkt Regale einräumen oder Zeitungenaustragen. Es ist zum heulen.
    Ich habe das Gefühl zu versauern und bin traurig, weil ich das Gefühl habe mein Zug ist abgefahren und das mit mitte 30ig.

    Partnerschaft/Eheleben:
    Eigentlich ist das nicht vorhanden.
    Küssen gibt es gar nicht... in Arm nehmen auch so gut wie gar nicht.
    Obwohl mir letzteres schon fehlt, aber in meiner angespannten Situation ist es mir auch gerade egal.

    Ich erhoffe mir einige Denkanstöße von euch.
    Vielleicht finde ich so einen neuen Ansatz

    LG

  2. #2
    Lill
    Gast

    Standard

    Hallo Question,

    du schreibst:
    Aber ehrlich...das muss auch nicht sein. Nur mit mitte 30ig was neues lernen??
    Warum nicht? Mit Mitte 30 stehst du ja noch ganz am Anfang und im übrigen geht es den meisten Frauen so, die Kinder haben, dass sie ein paar Jahr aussetzen und dann wieder anfangen. Ich denke, heute muss man lebenslang lernen und es ist normal, auch mal was Neues zu beginnen. Und arbeiten tut man doch nicht NUR wegen des Geldes, denke ich.

    Das andere, was aber dazu passt, ist dein Eheleben. Auch hier denke ich mir: Mit Mitte 30 so ein Beziehungsleben? Mal unabhängig von der Sexualität, aber das kann doch nicht dein Leben gewesen sein, oder? Einerseits freust du dich über die finanzielle Versorgung (du hast es mehrfach erwähnt) andererseits ist das etwas, was in heutiger Zeit für mich nicht mehr "normal" ist. Meine Mutter ist noch so aufgewachsen: heirate, krieg Kinder und dann bis zur Rente die Samstagsabend-Show im Fernsehen ... Das ist doch gruselig, die Vorstellung.

    Eigentlich ist es doch so, dass die Versorgung vom Mann ein Vorteil ist, zumindest für dich scheint es so zu sein, andererseits musst du dann auch den "Preis" tragen und solltest dich nicht beschweren, dass du diesen (bequemen) Weg gewählt hast. Die Alternative wäre, du stellst selbst etwas auf die Beine. Fang doch ne Ausbildung an oder lerne so irgendwas anderes dazu, trage etwas bei zum Familieneinkommen, und dann geht es dir vielleicht auch wieder etwas besser, dein Selbstbewusstsein wird besser und vielleicht ist dann die Beziehung auch wieder attraktiver.

  3. #3
    Neuling
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    Ich kann Deine Art zu leben nicht nachvollziehen, weil ich nie in der Situation war. Aber für mich hört sich das erschreckend an, ehrlich gesagt. Auch wenn mein eigenes Leben weit von perfekt ist. Ein bisschen kommt mir das vor wie Jammern auf sehr hohen Niveau. Wenn Dir Deine Versorgung so wichtig ist, nun ja. Du hättest genug Zeit und finanzielle Möglichkeiten, Dich weiterzubilden. Was willst Du da noch für Ratschläge hören? Machs einfach. Oder finde Dich damit ab, wie es ist wenn Dir Sicherheit so wichtig ist. Ist ja auch sehr bequem, oder?

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei mona_b für den sinnvollen Beitrag:

    Thessa (21.01.2012)

  5. #4
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    Hallo,

    Wieso denkst Du, dass Du Mitte 30 nichts mehr findest? Schonmal kreativ versucht, Dich selber zu verwirklichen?

    Mir kommts so vor, dass sich bei Euch keiner mehr um den anderen bemüht.
    Beide! Und beide leben so vor sich hin.
    Eine Benziehung muss man pflegen! Und ehrlich: Spritzer am Spiegel sind nicht das Problem - das liegt VIEL tiefer.

    Mal ne ganz verwegene Idee: hast Du mal mit IHM darüber geredet??

    Was kannst Du Dir für Dich vorstellen:
    Einen kleinen Laden eröffnen?
    Ein Kusthandwerk erlernen und nebenbei auf Märkten verkaufen?
    Kochkurse anbieten?
    Iwas wirst Du doch können - nutz das!

    Vorschlag: Nehmt Euch einen Abend in der Woche für Euch. Geht essen, macht gemeinsam Sport, etc. Pflegt Eure Beziehung wieder!!
    Übrigens hab ich immer dann Sexunlust gehabt, wenn iwas mit meiner Beziehung nicht passte.

    Nutz Deine Kraft nicht zum Jammern, sonst werd Aktiv - es liegt NUR an DIR was aus Deinem Leben zu machen!

    LG, Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

  6. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Kaja für den sinnvollen Beitrag:

    AnVo (25.01.2012),Thessa (21.01.2012)

  7. #5
    Verleger Avatar von Physalis
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    Hallo Question,

    zum Zeitpunkt einer Entscheidung kann man nicht immer alle Pro und Contra-Punkte kennen, oder sie für sich selbst bewerten und abschätzen. Vieles kann man erst beurteilen, wenn man die Situation gelebt hat.

    Damals hattest Du sicher Gründe, Dich für ein Leben in einer Versorgerehe zu entscheiden. Ein Leben als Mutter und Hausfrau erschien Dir attraktiver als ein Leben mit finanzieller Eigenverantwortung und Beruf.

    Ich lebe ein völlig anderes Leben als Du, aber gerade deshalb kann ich Deine damalige Entscheidung vielleicht verstehen, denn gelegentlich denke auch ich: "Gott, könnte ich doch nur einfach daheim sein und hätte diesen STRESS und diesen DRUCK nicht. Wie schön muss es wohl sein, sich um Haus und Garten zu kümmern?" Selbst erledige ich dies leider oft allzu hektisch am Wochenende...

    Nun hast Du aber gemerkt, dass Deine Entscheidung für Dich nicht richtig war. Während Du keinerlei finanzielle Sorgen hast, hast Du gedanklich Platz, um über andere Bedürfnisse jenseits der Existenzsicherung nachzudenken.

    Ich kann dazu nur sagen: Ändere etwas, so lange Du noch kannst. In 10 Jahren ist es deutlich schwerer, in 20 vielleicht unmöglich.

    Was die Pflege Deiner Ehe angeht, können Dir hier andere eher helfen.

    Aber was den Job angeht, würde ich Dich gerne fragen, was Du denn vor Deiner Ehe beruflich getan hast.

    Lieben Gruß

    Physalis

  8. #6
    Nachwuchs Autor
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    Zitat Zitat von Question Beitrag anzeigen

    Partnerschaft/Eheleben:
    Eigentlich ist das nicht vorhanden.
    Küssen gibt es gar nicht... in Arm nehmen auch so gut wie gar nicht.
    Obwohl mir letzteres schon fehlt, aber in meiner angespannten Situation ist es mir auch gerade egal.


    Hallo,

    hier solltest Du Dir mal Gedanken machen bzw. sollte Dir doch klar sein, dass Dein Mann dies sicherlich gerne hätte, vielleicht ja auch Jahre tat, jedoch sich heute nicht mehr ständig der Frustration aussetzen will und kann, dass wenn er dann erotische Gefühle entwickelt, sprich Lust auf Dich bekommt, immer und immer wieder als Mann von Dir abgewiesen zu werden. Also meidet er sicher von sich aus solche Situationen bzw. geht das schon nicht mehr von sich aus auf Dich zu. Dies heißt ja nun nicht, dass auf Küsse und Umarmeungen Sex zu folgen hat, aber ich kann mir aufgrund Deiner obigen Beschreibung gut vorstellen, dass er ja doch hin und wieder, diesbezüglich vollkommen normale Regungen hatte und es für ihn sicher dann immer sehr frustrierend war, von Dir als Mann abgelehnt zu werden. Da Du ihn ja anscheinend nur als Versorger siehst und nutzt, erklärt das ja ggf. auch, weshalb er dann eher viel und lange arbeitet, statt sich vielleicht auch hier mal freie Zeit zu schaufeln, um vielleicht auch einmal in der Woche eher bei Dir zuhause sein zu können. Es blieb ihm nichts anderes übrig, als sich Kompensationen zu suchen, anscheinend in Form von Arbeit und Sport.

    Du willst als Frau gesehen und begehrt werden, dann solltest Du ihn aber auch spüren lassen, dass Du ihn als Mann siehst.

    Und wenn es Dir fehlt, warum gehst Du nicht auf ihn zu?

    Aber wenn es Dir egal ist, na da kann man Dir auch schlecht was raten.

    LG
    Thessa
    Geändert von Thessa (21.01.2012 um 12:08 Uhr)

  9. #7
    Ste
    Gast

    Standard

    Im Grund lebst du ein typsich deutsches Kasterl-Dasein. Quadratisch, Praktisch, Gut. Alles an seinem Platz, alles in Ordnung.

    Ist natürlich nicht so prickelnd, aber bietet Sicherheit und Struktur. Es ist immer was zu tun und man hat eine Aufgabe.

    So wie du dienen Post formuliert und gestaltet hast, tabelarisch und ordentlich, so lebst du eben auch. Das hast du dir bewusst oder unbewusst wohl auch ausgesucht und ich denke, dass diese Art zu leben auch bestimmte Bedürfnisse in dir befriedigt. Versorgt sein, sicher sein, wissen was zu tun ist und wofür man da ist.

    Nun bekommt jeder mal seine Krise, egal wie man lebt. Irgendwann ist man satt und man hinterfragt, ob man nicht auch hätte anders leben können. Ich nehme an, dass du gerade in einer solchen Situation bist.

    Im Grunde hab ich das Gefühl, dass du mit deiner Beschreibung deines Lebens auch ein bischen präsentieren wolltest, wie gut es dir eigentlich geht und wie in Ordnung bei euch alles ist. Das ganze gewürzt mit etwas Unzufriedenheit, ist ja typisch deutsch.

    Nun, meist ist es so, dass Menschen wie du zwar gerne Ratschläge einholen, aber dann doch immer Gründe finden, warum sie diese dankend ablehnen müssen. Man ist ja doch wichtig in seiner Rolle und hat eine Verantwortung.

    Deswegen fang ich jetzt nich an dir zur raten dies oder das zu tun, sondern ich rate dir einfach mal ehrlich zu schauen, was dir an deinem Leben gefällt und was es dir bietet. Ist das so schlecht? Wie einfach wäre es, wenn du ein par Dinge in dein Leben einstreuen würdest, neue Hobbies und Interessen, mehr Pep und Glanz? Wenn man das will, dann geht das auch, wer sollte was dagegen haben?

    Ich denke, man kann einfach Hausfrau/mann sein, ohne zu versauern und einzugehen, ebenso wie man berufstätig sein kann, ohne dass das so toll sein muss wie ein James Bond Film. Auch im Beruf kann man eingehen, kaputtgehen.

    mhm, ich weiß gar nicht, was du eigentlich suchst/willst? Vielleicht doch nur bischen klagen, weils langweilig ist? Warum nutzt du die Zeit nicht, die du zum Klagen verschwendest, für etwas kreatives und neues?

    Grüße

    Ste

  10. #8
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    Zitat Zitat von Question Beitrag anzeigen
    Sexualleben:[/B]

    Aus den 2 mal Sex im Monat wurden 2 mal Sex im Jahr. Fazit: Für meinen Mann nicht toll. Aber mir fehlt nichts. Streit habe wir deswegen komischerweise nicht... und reden auch kaum drüber.


    Alltag:
    Mein Mann verlässt spätestens um 7 das Haus
    und fährt zur Arbeit. Abends kurz vor 20 Uhr kommt er nach Hause.
    Meine Aufgabe ist es schon seit 7 Jahren, die Kinder morgens zu versorgen... Kita/Schule/Haushalt/Garten... und soll ich euch mal was sagen...
    Mein Job als Hausfrau und gefühlte Alleinerziehende geht mir extrem auf die Nerven Natürlich liebe ich meine Kinder. Aber gefühlt bin ich nur für Kinder und Haushalt da.
    Hallo,

    habe nun explizit diese beiden Passagen nochmal gewählt.

    Als Frau bzw. auch erotisch anziehende Partnerin möchtest Du für Deinen Mann nicht dasein.

    Hausfrau und Mutter sein geht Dir nun auf die Nerven. Wieso hast Du Dich denn dazu entschieden? Ihr habt es doch sicher abgesprochen. Und dass, wenn man Kinder hat, man für diese gut 2 Jahrzehnte dasein muß, wußtest Du ja auch vorher.
    Und wenn es Dir nun heute nicht mehr zusagt, dann ändere es. Wie schon beschrieben, könntest Du Dich weiterbilden od. was anfangen, was Dich interessiert. Eine Lösung für Haushalt und Kinder findet sich, wenn man es will. Ggf. kann Dein Mann im Job kürzer treten od. man nimmt sich dann eine Hilfe für den Haushalt oder beides.
    Du kannst nicht erwarten, dass dies Dein Mann für Dich macht, so wie die ganzen Jahre die Versorgung. Hier mußt Du nun selber was tun.
    Und Du schreibst von gefühlter Alleinerziehender. Da muß ich Dir aber nun sagen, dass Du nur so leben kannst, weil Dein Mann für die finanzielle Versorgung sorgt. Viele Alleinerziehende haben mitunter kein Haus, keinen Garten und müssen das alleine erziehen noch nach einem täglichen Vollzeitjob erledigen, wofür Du den ganzen Tag Deine Zeit und Kraft einsetzen kannst und zusätzlich vielleicht noch finanzielle Sorgen.

    Gruss Thessa
    Geändert von Thessa (21.01.2012 um 12:42 Uhr)

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