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Thema: Führerscheinprüfung am Donnerstag - Angst vorm Autofahren

  1. #1
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    Standard Führerscheinprüfung am Donnerstag - Angst vorm Autofahren

    Hallo Leute,

    ich weiß nicht, ob ich den richtigen Bereich hier ausgewählt habe. Zur Not verschieben.

    Ich brauche einen Rat; und zwar habe ich Donnerstag meine Fahrprüfung und morgen vorher nochmal eine Fahrstunde.
    Ich habe keine Prüfungsangst.

    Ich habe Angst vor dem Autofahren. Ich bin im Moment in einer Phase, in der mir mein Leben etwas sinnlos vorkommt. Ich habe ein permanentes Druckgefühl im Brustbereich. Und ich habe das Gefühl, dass ich viele Dinge nicht so mitbekomme wie früher, dass meine Wahrnehmung ein bisschen eingeschränkt ist.

    Deswegen habe ich auch Angst, ich könnte vielleicht nicht alles mitkriegen und einen Unfall bauen.

    Mit meinem Fahrlehrer habe ich keinen besonders guten Draht. Ich mag ihn nicht, und der würde so was nicht verstehen.
    Ich fühle mich bei ihm unter Druck gesetzt, so als müsste ich mich vor ihm rechtfertigen.
    Mir fällt es manchmal schwer, zu unterscheiden, in welchen Punkten er Recht hat, wenn er bestimmte Sachen anmerkt und welche einfach etwas übertrieben sind. Ich habe Schwierigkeiten damit, seine Kritik anzunehmen. Denn er äußert sie oft in einem aus meiner Sicht vollkommen übertriebenen Tonfall und sprich mit sehr sehr viel Druck und das nervt und stresst mich unnötig.
    Ich weiß, dass Autofahren nicht ganz ungefährlich ist, deswegen tue ich immer einfach das, was er sagt; auch wenn ich innerlich am liebsten auf die Bremsen latschen würde.

    Was soll ich machen?

    Ich will die Prüfung eigentlich nicht absagen, sondern durchziehen. Aber kann ich mir das zutrauen mit dem Autofahren? Vor allen Dingen sollte man ja damit schon verantwortungsbewusst umgehen, denn Autofahren ist ja nicht ungefährlich (in der Fahrschule kommt in der Theorie extra das Kapitel "Autofahren und Emotionen").

    Andererseits war das eigentlich die ganze Ausbildung hindurch so. Und ich habe die Prüfung schon einmal gemacht, und bin beim ersten Mal durchgefallen. Wirklich Spaß haben mir die Fahrstunden nicht gemacht. Aus den o.g. Gründen.
    Geändert von wimpel (07.12.2010 um 18:42 Uhr)

  2. #2
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Standard Tach Wimpel,

    wenn es tatsächlich "nur" der Fahrlehrer ist der die Angst vorm Fahren einflösst dann zieh das Ding bis zum Ende (=Prüfung) durch. Wenn Du jedoch grundsätzlich Angst vorm Autofahren hast empfiehlt es sich den Rückzug anzutreten.

    Beim Prüfungstermin selbst ist ein unabhängiger (sollte !!) Prüfer mit im Wagen
    und Dein Fahrlehrer wird sich hüten seine Aggressionen während der Prüfung
    an Dir auszulassen, das könnte für ihn selbst ins Auge gehen.

    Gruss
    glasi
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
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    C.G.Jung

  3. #3
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    Standard

    Hallo Wimpel,

    das Problem hatte ich auch. Mein Fahrlehrer hat immer nur rumgemosert, ich hab sowieso keine Lust auf Führerschein machen gehabt (Autos sind meine erklärten Feinde, weil ich als Fußgängerin dann doch zu oft beinahe unter die Räder gekommen bin) und Spaß gemacht hats auch nicht. Mal ganz abgesehen davon, dass ich auch nicht das Gefühl hatte, irgendwas zu lernen.

    Aber ich würde Glasi zustimmen: wenn es wirklich nur am Fahrlehrer liegt, dann mach die Prüfung - der muss da währenddessen eh's Maul halten

    Ansonsten hab ich gehört, dass Autofahren mehr Spaß macht, sobald man mal keinen mosernden Fahrlehrer nebendran sitzen hat. Meine (sehr, sehr, sehr) beschränkte Erfahrung bestätigt das auch, sobald man sich mal ein bisschen entspannt hat. Und die Enstpannung kommt mit der Übung - schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

    Das wär also ein Ziel, wofür das Durchhalten sich lohnen würde

    Ich hoffe, das konnte dir jetzt irgendwie weiterhelfen.
    Lg Krümel

    P.S.: Ich kann Autofahren noch immer nicht leiden (außer auf Strecken, wo kein Gegenverkehr ist. Und keine Ampel. Und keine Fußgänger. Und auch sonst nichts und niemand ), aber es hat schon seine Vorteile, wenn man behaupten kann einen Führerschein zu haben - und sei's nur, um einen Job zu bekommen - in dem man den dann eh nicht braucht
    Und will ich die Sterne dann finde ich selbst dorthin
    Ich wachse und lerne und bleibe doch wie ich bin
    Ich wehr mich bevor ich mich verlier
    Denn ich gehör nur mir!

    Elisabeth, "Ich gehör nur mir"

  4. #4
    Neuling
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    Standard

    Danke, Leute, ich habe den Führerschein bestanden.

    Ziemlich knapp, allerdings. Beim Abstellen des Autos bin ich knapp an einer kleinen Mauer vorbeigefahren; der Prüfer meinte, er hätte jetzt aber die Luft angehalten.
    Als er mir den Füherschein gab, habe ich gesagt: "Danke, alles klar." Seine Antwort: "Nicht alles klar! Beinahe wäre nichts klar gewesen."

    Ich weiß nicht so genau, wie ich mich fühlen soll. Ich bin erstmal froh, dass ich bestanden habe, aber habe ich das auch so verdient? Ich mag es nicht, wenn jemand für mich 2 Augen zudrückt, denn wenn ich das mache, dann will ich das auch richtig schaffen.

    Na ja, ich bin - glaube ich - doch erstmal ganz froh, das bestanden zu haben.

    Mein Fahrlehrer meinte zu mir, ich sollte in Zukunft weniger hektisch und entspannter fahren.

  5. #5
    Bestseller Autor Avatar von glasheuler
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    Standard

    Hallo Wimpel, herzlichen Glückwunsch erst mal zur bestandenen Prüfung. Lass die beiden doch labern was sie wollen, Hauptsache Du hast das Wichtigste erstmal in der Tasche- den
    Führerschein und sei Dir bewusst dass noch einige nach Dir sich den geistigen Dünnschiss
    anhören müssen. Alles Gute für Dich.

    Gruss
    glasi
    Das Wort "Glück" würde seine Bedeutung verlieren hätte es nicht
    den Widerpart in der Traurigkeit.
    C.G.Jung

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