Hallo Leute,
ich weiß nicht, ob ich den richtigen Bereich hier ausgewählt habe. Zur Not verschieben.
Ich brauche einen Rat; und zwar habe ich Donnerstag meine Fahrprüfung und morgen vorher nochmal eine Fahrstunde.
Ich habe keine Prüfungsangst.
Ich habe Angst vor dem Autofahren. Ich bin im Moment in einer Phase, in der mir mein Leben etwas sinnlos vorkommt. Ich habe ein permanentes Druckgefühl im Brustbereich. Und ich habe das Gefühl, dass ich viele Dinge nicht so mitbekomme wie früher, dass meine Wahrnehmung ein bisschen eingeschränkt ist.
Deswegen habe ich auch Angst, ich könnte vielleicht nicht alles mitkriegen und einen Unfall bauen.
Mit meinem Fahrlehrer habe ich keinen besonders guten Draht. Ich mag ihn nicht, und der würde so was nicht verstehen.
Ich fühle mich bei ihm unter Druck gesetzt, so als müsste ich mich vor ihm rechtfertigen.
Mir fällt es manchmal schwer, zu unterscheiden, in welchen Punkten er Recht hat, wenn er bestimmte Sachen anmerkt und welche einfach etwas übertrieben sind. Ich habe Schwierigkeiten damit, seine Kritik anzunehmen. Denn er äußert sie oft in einem aus meiner Sicht vollkommen übertriebenen Tonfall und sprich mit sehr sehr viel Druck und das nervt und stresst mich unnötig.
Ich weiß, dass Autofahren nicht ganz ungefährlich ist, deswegen tue ich immer einfach das, was er sagt; auch wenn ich innerlich am liebsten auf die Bremsen latschen würde.
Was soll ich machen?
Ich will die Prüfung eigentlich nicht absagen, sondern durchziehen. Aber kann ich mir das zutrauen mit dem Autofahren? Vor allen Dingen sollte man ja damit schon verantwortungsbewusst umgehen, denn Autofahren ist ja nicht ungefährlich (in der Fahrschule kommt in der Theorie extra das Kapitel "Autofahren und Emotionen").
Andererseits war das eigentlich die ganze Ausbildung hindurch so. Und ich habe die Prüfung schon einmal gemacht, und bin beim ersten Mal durchgefallen. Wirklich Spaß haben mir die Fahrstunden nicht gemacht. Aus den o.g. Gründen.


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