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Thema: Für eine pause eine verletzung

  1. #1
    Prosto pot Villete
    Gast

    Standard Für eine pause eine verletzung

    Ahoi
    Ich hab mal eine frage an euch.
    Es wird alle häufig viel zu viel, die Freunde drängen man solle sich doch melden die Familie will vorbei kommen, der Beruf und die schule ist jeden tag das selbe und jeden tag anstrengend und nervig und man kann nicht entweichen man will ja nicht noch mehr Fehlstunden bzw. man verdient ja auch kein Geld wenn man im Beruf fehlt.

    Hab ihr euch schon mal in so einer Stress Situation gedacht "ich will zwar nicht sterben aber wenn ich zufälligerweise versehentlich gegen ein fahrendes Auto laufe das nicht all zu schnell fährt dann müsste ich mich nur verletzen und hätte im Krankenhaus meine ruhe"
    Natürlich habt ihr nicht genau das gedacht aber kennt ihr diesen Gedanken das ihr weder schule Beruf noch freuenden oder Familien erzählen wollt das ihr diese pause braucht und nicht mehr könnt und das ihr deswegen dachtet n bisschen Krankenhaus wäre ganz angenehm.
    N Beinbruch eine op, okay das ist auch Stress aber die meiste zeit hat man Schmerzmittel mal kriegt Schlafmittel hat ein bequemes Bettchen und wird umsorgt also eig alles perfekt

  2. #2
    Gast784
    Gast

    Standard

    N Beinbruch eine op, okay das ist auch Stress aber die meiste zeit hat man Schmerzmittel mal kriegt Schlafmittel hat ein bequemes Bettchen und wird umsorgt also eig alles perfekt
    echt? Was habt ihr denn noch für tolle Krankenhäuser?

    aber kennt ihr diesen Gedanken das ihr weder schule Beruf noch freuenden oder Familien erzählen wollt das ihr diese pause braucht und nicht mehr könnt und das ihr deswegen dachtet n bisschen Krankenhaus wäre ganz angenehm.
    Nee, hab ich nie gedacht. Wenn ich nicht mehr konnte, hab ich gedacht, ich brauch ne Pause und hab mir die auch genommen. Wenn es so schlimm ist, dann ist es nämlich egal, was die alle davon halten. Deren Reaktionen sind dann das kleinere Übel.

    Und da bei uns die Krankenhäuser bzw die Verpflegung anscheinend mieser ist, als bei euch, achte ich auch tunlichst drauf, dass ich es erst gar nicht so weit kommen lasse und mit meinen Kräften schon generell besser haushalte.

  3. #3
    Neuling
    Registriert seit
    27.07.2011
    Beiträge
    6
    Danke
    0
    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard

    Hallo,
    ich kann Dich verstehen.... es ging mir vor langer Zeit einmal genauso...
    Damals lebte ich in einer sehr anstrengenden Beziehung. Ich wollte mich trennen, hatte aber nicht die Kraft. Mit meiner Mutter hatte ich seit meiner Teenagerzeit ein ganz schlechtes Verhältnis - und sie hat mir bis heute nicht verziehen, dass ich einmal ein "aufmüpfiger Teenager" war. Seit mein Vater 2007 starb, habe ich zu dem Rest meiner Familie keinen Kontakt mehr... Zu der Zeit damals, war ich komplett unglücklich. Ich hatte das Gefühl, es keinem recht machen zu können und wusste überhaupt nicht mehr, wohin mein Weg führen sollte. Ich war völlig ausgelaugt und kraftlos und jede Erwartung an mich überforderte mich komplett. Auch mir ging es da wie Dir jetzt: Ich wollte nur noch weg... Das ging nicht! Ich wollte am liebsten sterben - oder doch nicht? Irgendwie hing in ja auch am Leben... Ich wollte gegen einen Baum fahren und einen Hilferuf aussenden, damit die Welt endlich einmal auf meinen Seelenschmerz aufmerksam werden würde - dazu hatte ich keinen Mut. Aber ich hatte eine angeborene Fehlstellung an beiden Füßen. Einen sogenannten "Ballen"/Spreizfuß. Das war meine Chance. Ich wusste, dass sie ältere Frauen das oft operieren lassen. Ich war aber erst 24. Egal - ich ging zum Orthopäden und klagte ihm mein Leid mit meinen Füßen. Die Schuhe taten weh und ich schämte mich für diese Füße. Er überwies mich in ein KH und ich ließ beide Füße operieren. Musste ganz neu an Krücken laufen lernen. Meine Gedanken waren schon "irgendwie abgelenkt". Aber mein Freund kam täglich ins KH, um mich zu besuchen... Bzw., da das Ganze im Sommer stattfand, kam er kurz in mein Zimmer und... legte sich dann für eine Stunde und mehr auf den Rasen vor dem Haus in dem ich lag und sonnte sich!!! Das hat mich unglaublich geärgert! Wozu kam er ins Krankenhaus??? Da hätte er sich doch auch bei uns im Stadtpark sonnen können??? Ich hatte zwar meine Ruhe... und meine Eltern kamen und "bedauerten" mich.. Doch weder an dem Konflikt mit meiner Mutter, noch an meinem Beziehungsproblem habe ich damit etwas ändern können... Und meine Füße sind auch nicht so perfekt geworden, wie ich es mir erhofft hatte :-))) Im Nachhinein denke ich, ich hätte lieber allen offen sagen sollen, dass ich eine "Auszeit" brauche und eine Weile für mich sein möchte und vielleicht von der Arbeit Urlaub nehmen sollen - einfach 2 Wochen allein wegfahren... Oder zu einer Freundin, die nicht direkt im Umfeld wohnt... Da wäre ebenso effektiv und wohl mit wesentlich mehr Freude und Ablenkung verbunden gewesen.. Also mein Rat: Überleg' es Dir noch einmal gut... Es gibt doch heute auch Couchsurfing etc.? Da gab es damals noch nicht... Heute brauchst Du nicht einmal mehr viel Geld, um eine Weile "auszusteigen".. Und ich habe auch mal von Bauernhöfen etc. in Spanien oder so gehört, wo man umsonst wohnen und essen kann und dafür ein wenig bei der Arbeit hilft. Sicher findet man dazu was im www. Dann braucht man nur noch eine Fahrkarte oder ein Flugticket und beides ist heute auch schon so günstig wie nie zuvor zu haben... wenn man früh genug bucht!
    Also Kopf hoch und versuche Dir einen besseren Weg zu suchen, als einen Krankenhausaufenthalt... Oder überdenke doch mal, ob der Weg, den Du gewählt hast, auch wirklich der ist, der Dich glücklich macht... Ich meine, die Ausbildung, in der Du Dich scheinbar gerade befindest. Ist es wirklich das, was Du willst? Es ist nie zu spät, neu anzufangen... Liebe Grüße und alles Gute...

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