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Thema: Gedankenkontrolle - Sinn bzw. Nichtsinn

  1. #9
    Neuling Avatar von thecap
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    Zitat Zitat von frm Beitrag anzeigen
    Aber wie findet man den richtigen Grad zwischen Selbstdisziplin und Arroganz? Wenn man keine Trauer mehr zulässt, kann man sich dann überhaupt noch wirklich freuen? Indem man sich ja mehr oder weniger selbst diszipliniert ... ist man dann überhaupt noch man selbst oder nur das, was man sein möchte und letztlich unbemerkt etwas, was man nie sein wollte?
    Hi frm. Menschen mit einem guten Herzen haben oft Angst, den eigenen und anderer Leute Erwartungen nicht gerecht zu werden. Das kann sich in verschiedenen Graden von Selbstzweifeln bis Arroganz äußern. Aber den richtigen Grad der Selbstdisziplin kann man finden, indem man innehält und Gefühle, Gedanken, Worte und Taten betrachtet: wenn und wie sie entstehen und vergehen, oder zumindest sich derer bewusst ist bis zu dem Maß «der Gedanke ist da». Diese Bewusstheit wird deine Zweifel auflösen. Bezüglich Freude und Trauer. Es gibt zwei Arten von Freuden: eine, die bedingt ist durch die Abwesenheit von Trauerhaftem oder die Anwesenheit von Erfreulichem, und eine Freude, die makellos ist und unabhängig, durch nichts in der Welt gestützt.

    Geändert von thecap (02.03.2011 um 22:56 Uhr)

  2. #10
    Schreibkraft Avatar von monkey
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    Ein paar Gedanken dazu.
    Geändert von monkey (03.03.2011 um 10:14 Uhr)

  3. #11
    Schreibkraft Avatar von monkey
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    Hi frm,

    ..."negative Gedanken bei Erfolgen"...
    das Problem hätte ich auch mal gern... Ist das eine der Auswirkungen, wenn man in einem Land lebt, indem man fast alles hat und bekommt? Übersättigt?

    Wer möchtest du denn sein? Der, der in seinem Leben selten Erfolg hat und dennoch zufrieden ist (oder auch nicht, hat ja Grund dazu unzufrieden zu sein (?)),- oder der, der vieles erreicht hat und sich nicht drüber freuen kann... Frag mich grad wer ich sein möchte, der Erfolglose der dennoch glücklich ist, oder der Erfolgreiche der das Erreichte nicht genießen kann... Ich glaub ich würd auf den Erfolg dann verzichten
    Klar, geht auch erfolgreich und glücklich, wobei ich das eine nicht von dem anderen abhängig machen möchte. Schließe mich da in etwa der Aussage von thecap an.

    Für mich entsteht Freude, auch aus Dankbarkeit, daß ich lebe... Große "Dankbarkeit und Freude" darüber, daß ich überwiegend gesund bin. Dankbar für all die schönen Dinge, dich ich erlebe, und all die Menschen die mir Nahe sind.
    Ist Erfolg denn etwas, was ich unbedingt brauche? Sind wir wirklich auf der Welt um erfolgreich zu sein? Ist ein glückliches Leben ein erfolgreiches Leben?
    Ist wohl eben ein Motivationsversuch in einer Leistungsgesellschaft... Akzeptanz und Wertschätzung von anderen nur anhand von erfolgreichen Taten erreichbar. (?)

    Obwohl das ja dann wieder drauf ankommt, was Erfolg für dich ist.

    Einen anderen Menschen glücklich machen? Erfolg?
    Oder nur sich selbst sehen um seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen?
    Das sich das auf die Dauer fade anfühlt, kann ich mir schon vorstellen.

    Dein Beitrag hier bringt mich auf jeden Fall auf interessante Gedanken. Und ich überdenke selbst meine Einstellung zum Erfolg.

    Über was kannst du dich denn freuen, bzw hast positive Gedanken?

    Grüßle
    monkey
    Geändert von monkey (03.03.2011 um 10:11 Uhr)

  4. #12
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    Zitat Zitat von monkey Beitrag anzeigen
    Hallo frm,

    Ich selber kämpfe mit der Angst und habe schon verschieden Strategien ausprobiert diese zu „kontrollieren“. Dadurch stellte sich mir die Frage, wann ist Angst berechtigt? ...
    Ich kann nur so sein, (zu dem werden) wie es mir entspricht... alles andere wäre unauthentisch und würde sich komisch anfühlen. Gefühle können so mächtig sein, daß sie sich über die Gedanken erheben und diese unbedeutetend machen. Sehr stark bei Verlust und Trauer zu erleben. Warum sollte ich mir entsprechende, natürliche Reaktionen verändern wollen? Und wenn mir bestimmte Gefühle nicht gefallen und mich evtl behindern, stelle ich mir die Frage, was steckt dahinter.

    Ich glaube der Sinn hinter Gefühlen ist es Erfahrungen im leben zu machen und zu verarbeiten. Aber wenn du immernoch nach einer Möglichkeit suchst Deine Gefühle mehr zu kontrollieren und nicht zu unterdrücken.
    Ich hatte selber vor einem halben Jahr Angstzustände ,wenn Hunden begegnet bin.Jetzt hab ich eine für mich wirkungsvolle Technik gefunden ,dazu muss ich sagen ,datte ich es vorhe auh al mit Hypnose Probiert,es war zwar wirkungsvoll ,hatte aber nicht sehr lange gewirkt.Also die Technik ,die ich jetzt benutze ,nennt sich Sedona Methode. Du stellst dir 4 Fragen in deiner Gefühlssituation und bantwortest sie mit ja oder nein, somit machst du es dir bewusst und löst es auf.Aber hier ist ein Artikel,der das ausführlicher beschreibt :http://www.kikidan.com/artikel/die-sedona-methode.html

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