Hallo allerseits,
ich hoffe mein Thema landet nun in der halbwegs richtigen Sektion?
Und zwar beschäftigte ich mich seit einiger Zeit mit dem Thema Gedanken- und Gefühlskontrolle und zweifle an dem Positiven des Ganzen.
Ich fang' einfach mal damit an, warum ich mich überhaupt damit beschäftige. Jedesmal wenn mir eine bestimmte Sache gelungen ist, seien es berufliche Erfolge, angenehm verlaufene Dates, aber auch irgendwelche banalen Dinge ... zweifle ich daran und finde letztlich immer einen Grund, dass alles doch nicht so optimal verlief (unabhängig davon ob es wirklich Grund zum Zweifeln gab). Ich konnte mich nie wirklich unbefangen freuen.
Irgendwann habe ich beim Stöbern im Internet einige interessante Berichte zum Thema Gedankenkontrolle gefunden und habe mir damit eine Art Plan bzw. Prinzip kreiert, um mit Problemen und positiven, sowie negativen Erlebnissen umzugehen.
Ohne auf allzu große Details einzugehen, möchte ich es erreichen, für den Moment unlösbare Probleme beiseite zu legen und wieder hervorzukramen und entsprechend drüber zu grübeln, wenn es mir was bringt. Allerdings auch Probleme gleich den Garaus machen, wenn es sich anbietet und nicht ständig Vor- und Nachteile unnütz überdenken.
Nun das wichtige dabei: Selbstdisziplin! Sein Ziel durchsetzen und nach dem Try'n'Error-Prinzip erst am Wegende einen neuen einschlagen.
Aber wie findet man den richtigen Grad zwischen Selbstdisziplin und Arroganz? Wenn man keine Trauer mehr zulässt, kann man sich dann überhaupt noch wirklich freuen? Indem man sich ja mehr oder weniger selbst diszipliniert ... ist man dann überhaupt noch man selbst oder nur das, was man sein möchte und letztlich unbemerkt etwas, was man nie sein wollte?
ich freue mich, wenn ihr ein paar eurer Gedanken dazu hier posten könntet
Einen angenehmen Nachmittag wünsche ich
Liebe Grüße
PS: Oho, so ganz philosophisch wie da oben, wollt ich das eigentlich garnicht rüberbringen![]()


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