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17.10.2008, 19:09
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Gedankenzwänge Beitrag #9 (permalink)
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Schreibkraft
Registriert seit: 20.10.2007
Ort: auf der Erde
Beiträge: 242
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Mir gings letztes Jahr im August ähnlich, als ich mich quasi selbst in die Klinik eingewiesen habe, weil ich mich so erschrocken habe über die Gedanken, die auf einmal da waren... Selbstmord usw.
Ich denke, es ist ähnlich wie bei mir, die Gedanken sind da, aber soetwas tun würde man wohl nicht. Ich mache dafür jetzt eine Therapie ... nehme Medis.
Grüsse.
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18.10.2008, 22:07
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Gedankenzwänge Beitrag #10 (permalink)
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Schreiberling
Registriert seit: 24.05.2008
Ort: nrw
Beiträge: 524
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Hallo zusammen,
(...) warum soll das nix bringen, wenn Du andere Seiten ne Chance gibst? Was hast Du zu verlieren? So wie es jetzt ist, ist es ja anscheinend nicht die Glückseeligmachung (...)
Das kann man wohl sagen. Der Punkt dabei ist, ich kann mich momentan schwer zu irgendetwas bewegen, ich will eigentlich immer nur allein sein, aber das gefällt mir dann irgendwie auch nicht... es ist wie eine riesige Hemmschwelle. Gestern war ich bei einer Party, aber da stand ich irgendwie nur blöd in der Ecke rum und konnte mich nicht aufraffen, jemanden anzusprechen. und wenn mich jemand ansprach, hab ich meist nur kurz und höflich geantwortet: einfach wie ein totaler langweiler.
(...) Auf der anderen Seite Rückzug in Dich selbst und in die Stille und Langsamkeit, da wo Du vll zu sehr flüchtest, ablenkst usw. durch z.B. Freizeitaktivitäten, Freunde. (...)
im Moment ist das schwer: ich weiß, dass das ein totales Luxusproblem ist, aber für mich ist es extrem belastend. Ich hatte gerade die Zwischenprüfung in der Uni und habe mit einem Durchschnitt von 1,1 abgeschlossen, weil ich in einer Prüfung nur eine zwei geschafft habe. Ich weiß, dass das total irrational ist, aber ich stecke da im Moment in einem Gedankengefängnis. Ich schäme mich, anderen davon zu erzählen, weil ich perfekt sein möchte, sprich, einen Durchschnitt von 1,0 haben möchte. Seit ich die 1,1 habe, fühle ich mich extrem wertlos, ich habe wahnsinnig Angst vor dem nächsten Referat, weil ich weiß, dass es mir passieren könnte, dass ich dann einen Fehler mache, etwas missverstehe oder mich falsch ausdrücke. Wenn ich hingegegen eine 1,0 hätte, würde ich mich frei fühlen von der Bewertung anderer. Ich weiß, dass das lächerlich ist, aber es ist momentan fast den ganzen Tag in meinen Gedanken.
(...) Gibt es eigentlich so etwas wie Spiritualität in Deinem Leben? (...)
Ich habe versucht zu meditieren und Buddhist zu werden und war auch eine Weile in einem buddhistischen Zentrum: das tat mir total gut, aber im Moment denke ich, dass mich das ablenken könnte, dann habe ich zu wenig Zeit zum Lernen und arbeiten. Vielleicht sollte ich doch noch Mal hin. Ich weiß es nicht.
(...) Bezüglich Therapeuten: welche Einstellung und welche Erwartungen hast Du zu ihnen? Vertust Du vll viel Zeit bei ihnen mit Selbstdarstellungen, anstatt zum wesentlichen zu kommen? (...)
Schon, davon komme ich irgendwie schwer ab. Es ist wie automatisch. Außerdem denke ich innerlich sehr selbstgefällig und denke, dass die meisten Therapeuten zu inkompetent sind, um meine Gedanken nachvollziehen zu können, sie wollen nur "Normalos" mit leichten Störungen wie einer Spinnenphobie oder so, aber so Gedanken wie ich sie habe überfordern sie.
(...) Erwartest Du von ihnen, dass sie Dir sagen, wer Du bist und was Du zu tun hast? (...)
Nein, das nicht. Nur, dass sie zuhören.
(...) Wieso haben Dich denn die anderen Theras weggeschickt? (...)
Sie haben sich überfordert gefühlt, auch wenn sie mir immer nur gesagt haben, dass angeblich ihr Verfahren für mich nicht das richtige sei. Geglaubt habe ich es ihnen nicht. Wie gesagt: sie wollen lieber was einfaches, etwas, das sie kennen.
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18.10.2008, 22:49
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Gedankenzwänge Beitrag #11 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 02.01.2008
Ort: where the vine grows....
Beiträge: 4.318
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Es wäre eben gut, rauszufinden, um was es sich bei Dir in etwa dreht. Es gibt z.B in Unikliniken ambulante Sprechstunden für X Sachen, wo dann wirklich spezialisierte Leute sind, die dann auch die passenden Programme anbieten. Weiß nicht, ob dass was für Dich wäre aber ein überforderter Thera bringt Dich auch nicht weiter.
Grüße,
Natz
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18.10.2008, 22:52
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Gedankenzwänge Beitrag #12 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 29.07.2007
Ort: Hauptstadt des Nebelreichs a.d. Donau
Beiträge: 7.534
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Zitat:
Zitat von SirWiwor
Sie haben sich überfordert gefühlt, auch wenn sie mir immer nur gesagt haben, dass angeblich ihr Verfahren für mich nicht das richtige sei. Geglaubt habe ich es ihnen nicht. Wie gesagt: sie wollen lieber was einfaches, etwas, das sie kennen.
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Ich glaube eher, dass es zumindest teilweise an Deiner mangelnden Mitarbeit lag. Was soll man machen, wenn da einer lieber den arroganten Besserwisser und Blender spielt (verzeih mir diese Beschreibung, ist vll übertrieben, aber veranschaulicht bessr, was ich meine). Natürlich ist so ein Verhalten ein "Schutz". Abe es ist schließlich so, dass DU etwas willst, dass es um DEINE Gesundheit geht und sie sind nicht Dein Erziehungspersonal. Es gibt sicher Unterschiede in den Kompetenzen und in dem persönlichen Verhältnis. Aber das wirst Du erst so richtig feststellen, wenn Du zumindest versuchst, deren Kompetenzen für Dich zu nutzen.
Willst Du wirklich, dass Dich einer von denen knackt? Schaffst Du es ohne Druck nicht, die Dinge beim Namen zu nennen und Klartext zu reden?
Druck - das scheint überhaupt sehr Dein Leben zu bestimmen. was bei Dir schon sehr hervorsticht ist dieser massive Perfektionsanspruch. Bist Du schon mal so weit gekommen, dass Du das wirklich bei dem Therapeuten zum Thema gemacht hast? Ohne Umschweife direkt heraus?
Brauchst Du so viel Druck, um Dich zu spüren bzw. um irgend was nicht spüren zu müssen? Wie ist das mit Deinem Selbstbild? Du hast mal geschrieben, dass Du Sorge hast, daß Deine Freundin Dich nicht attraktiv finden könnte. Neigst Du zu Selbstablehnung? Worauf geht das alles zurück, seit wann ist Dir das bewusst?
Ich weiss nicht, ob wir das Thema Familienaufstellung schon mal hatten. Irgendwie scheint da ja ziemlich viel bei euch zu wabern. Die Eßstörungen Deiner Mutter und Schwester haben ja auch was mit Selbstablehnung zu tun. Damit bist Du aufgewachsen. Vll gehe ich jetzt ja zu weit, aber die Dinge werden schon auch irgendwie auf Dich eingewirkt haben.
Sry wenn ich jetzt zu psychomäßig rausquatsche oder zu indiskret werde, aber ich stochere einfach mal rum. Vll hats ja irgend ne Resonanz, ansonsten eben nicht.
lg Gaby
Geändert von Gabiannarele (18.10.2008 um 22:55 Uhr)
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19.10.2008, 13:16
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Gedankenzwänge Beitrag #13 (permalink)
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Schreiberling
Registriert seit: 24.05.2008
Ort: nrw
Beiträge: 524
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Hallo,
(...) Ich glaube eher, dass es zumindest teilweise an Deiner mangelnden Mitarbeit lag. Was soll man machen, wenn da einer lieber den arroganten Besserwisser und Blender spielt (verzeih mir diese Beschreibung, ist vll übertrieben, aber veranschaulicht bessr, was ich meine). Natürlich ist so ein Verhalten ein "Schutz". Abe es ist schließlich so, dass DU etwas willst, dass es um DEINE Gesundheit geht und sie sind nicht Dein Erziehungspersonal. (...)
Ne, vor den Therapeuten hab ich gar nicht den arroganten Besserwisser gespielt, das nur hier im Forum. Im Prinzip hab ich das Gefühl, keinen wirklichen "Charakter" zu haben: ich kann jeder sein, der ich möchte, weil ich mich sehr gut in andere Menschen eindenken kann, zugleich bin ich irgendwie niemand, weil ich mich nur immer wieder selbst entwerfe und es wenig "Substanz" gibt.
Vor den Therapeuten habe ich mich meist "abwartend" und "vorsichtig" verhalten- aber ich brauche es eben, dass sie dann total viel "herumstochern", viel fragen, ansonsten glaube ich ihnen nicht, dass sie sich dafür interessieren, was ich erzähle und erzähle nichts mehr oder nur noch mit etwas ironischem Unterton. Ich brauche Beweise, immer wieder Bemühungen, sonst denke ich, die sind eh nur froh, wenn ich nach 50 Minuten weg bin und das Geld verdient. Da ist dann nichts mehr mit Vertrauen.
(...) Willst Du wirklich, dass Dich einer von denen knackt? Schaffst Du es ohne Druck nicht, die Dinge beim Namen zu nennen und Klartext zu reden? (...)
Nein, schaff ich nicht, weil ich nicht glaube, dass sie sich dafür wirklich interessieren, eher glaube ich oft, es ist ihnen eigentlich egal.
(...) Druck - das scheint überhaupt sehr Dein Leben zu bestimmen. was bei Dir schon sehr hervorsticht ist dieser massive Perfektionsanspruch. Bist Du schon mal so weit gekommen, dass Du das wirklich bei dem Therapeuten zum Thema gemacht hast? Ohne Umschweife direkt heraus? (...)
Ja, ich hab das meiner Therapeutin erzählt, aber da kam irgendwie nicht mehr als "An manchen Punkten müssen Sie an sich arbeiten". Irgendwie hat sie gar nicht verstanden, wasich meinte, im Gegenteil, sie meinte sogar, es wäre ja auch ok, wenn mein Selbstwert auf Leistungen aufbaut. Da hab ich dann gar nichts mehr gesagt.
(...) Brauchst Du so viel Druck, um Dich zu spüren bzw. um irgend was nicht spüren zu müssen? (...)
Ja, genau - ich brauche Druck, ich brauche es, mich irgendwie zu quälen und dieser Qual nur durch Leistung entkommen zu können. Ich suche immer wieder Situationen auf, die mir meine Wertlosigkeit bestätigen, um so genug Energie zu haben, das wieder durch Leistungen auszugleichen.
(...) Ich weiss nicht, ob wir das Thema Familienaufstellung schon mal hatten. Irgendwie scheint da ja ziemlich viel bei euch zu wabern. Die Eßstörungen Deiner Mutter und Schwester haben ja auch was mit Selbstablehnung zu tun.(...)
Ja, stimmt schon, nur irgendwie hab ich momentan nur noch Kontakt zu meiner Schwester, meine Mutter sehe ich wenn dann nur an Geburtstagen. Irgendwie sind da so viele alte Konflikte, dass ein Treffen für uns beide viel zu anstrengend ist. Außerdem hab ich das Gefühl, dass es ihr eh nur um sich geht, alles andere ist ihr egal.
Viele Grüße
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19.10.2008, 16:30
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Gedankenzwänge Beitrag #14 (permalink)
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Verleger
Registriert seit: 29.07.2007
Ort: Hauptstadt des Nebelreichs a.d. Donau
Beiträge: 7.534
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Zitat:
Zitat von SirWiwor
Ich suche immer wieder Situationen auf, die mir meine Wertlosigkeit bestätigen, um so genug Energie zu haben, das wieder durch Leistungen auszugleichen.
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Hi Sirwiwor,
mal ein Gedankenspiel: was wäre, wenn das alles wegfallen würde: also sowohl die Situationen, die Dir das Gefühl der Wertlosigkeit geben, wie der Ausgleich durch Leistungen? Was gäbe es dann noch auf der Welt? Was bleibt dann von Dir noch übrig?
Ist jetzt schwierig, aber vll hast Du irgend einen Anflug von ner Ahnung. Nimm jedes kleine Fitzelchen auf, das Dir in den Kopp dazu schießt. Ähnlich wie Traumfetzen, an die man sich vage erinnert.
noch ne Uraltbekanntübung: wie würde Dein Idealzustand aussehen - heute - in 5 Jahren - in 10 Jahren?
Menschen sind vielschichtige und vielgesichtige Wesen. Welche Rollen kennst Du, welche liebst Du, welche willst Du loswerden, welche ausbauen? in welcher Rolle fühlst du Dich wohl und warum? Gibts da ne Essenz, die sich in den verschiedenen Rollen wieder findet?
Wieder wild herum improvisiert - vll haste Lust, damit mal zu sinnieren und zu spielen
lg Gaby
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19.10.2008, 21:47
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Gedankenzwänge Beitrag #15 (permalink)
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Schreiberling
Registriert seit: 24.05.2008
Ort: nrw
Beiträge: 524
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Die Fragen sind gut, doch ich muss zuerst darüber in Ruhe nachdenken. Dann kommt eine Antwort.
Gruß
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22.10.2008, 15:30
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Gedankenzwänge Beitrag #16 (permalink)
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Schreiberling
Registriert seit: 24.05.2008
Ort: nrw
Beiträge: 524
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hier meine antworten:
(...) was wäre, wenn das alles wegfallen würde: also sowohl die Situationen, die Dir das Gefühl der Wertlosigkeit geben, wie der Ausgleich durch Leistungen? Was gäbe es dann noch auf der Welt? Was bleibt dann von Dir noch übrig? (...)
eigentlich nichts mehr, nur noch leere irgendwie. und jemand, der extrem sensibel, weinerlich und schwul ist (alles ernst gemeint).
(...) wie würde Dein Idealzustand aussehen - heute - in 5 Jahren - in 10 Jahren? (...)
am liebsten würde ich noch irgendeine große tat vollbringen (einen roman schreiben oder so) und dann sterben und dennoch mit dem roman berühmt werden. am besten ein roman über`s sterben.
ansonsten fällt mir nur ein, dass ich gerne eine freundin hätte, die mit mir zurechtkommt und auf mich eingehen kann oder einen freund (also eine richtige beziehung meine ich). Mit meiner jetzigen Freundin geht irgendwie gar nichts mehr.
Ich hätte gerne eine Freundin, die mich in irgendeiner Art und Weise faszinierend findet und nicht so eine wie meine jetzige, bei der ich das Gefühl habe, sie ist nur mit mir zusammen, weil sie gerade keinen besseren hat oder weil ihr das ein paar vorteile verschafft ("irgendjemand zum kuscheln", "irgendjemand zum reden")
(...) Menschen sind vielschichtige und vielgesichtige Wesen. Welche Rollen kennst Du, welche liebst Du, welche willst Du loswerden, welche ausbauen? (...)
Rollen, die ich kenne:
sensibler, intelligenter, redseliger Künstler und Literat (Schulzeit)
zurückhaltender, introvertierter student, der sich nie meldet (in der uni)
empathischer Zuhörer, der dauerbelastbar ist und fast nie über sich selbst redet (vor meinen freunden)
arroganter besserwisser (hier im forum, zeitweilig gegenüber meiner mutter)
hohlkopf und spasti und permanenter versager (vor mir selbst)
hochintelligenter, aber sehr bescheiden-schüchterner student (vor meinen dozenten)
künstler und philosoph, den ich bewundere (vor meiner exfreundin)
etwas langweiliger kerl, aber "man hat sich nun mal an ihn gewöhnt" (vor meiner jetzigen freundin).
etwas dumm, zurückgeblieben, man muss ihm alles erklären (früher gegenüber meinem vater)
verlässlicher bruder, der immer für einen da ist und mit dem ich über alles rede (für meine schwester)
na ja, das war`s so an rollen - keine ahnung, welche mir so wirklich gefällt, toll fand ich, dass meine exfreundin mich angehimmelt hat - mit dem nachteil, dass ich das gefühl habe, diese anhimmelung hatte eigentlich keinen wirklichen grund.
vielleicht bin ich ja auch nur jemand, der eigentlich niemand ist und sich nur anpassen kann an seine eigenen wünsche? keine ahnung.
gruß
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