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Nachwuchs Autor
Gedicht von SirWiwor
damals
ich dachte ich bräuchte dich
ich hab etwas bei dir gesucht
ich kam zu dir
hab bedürfnisse an dich herangetragen
ich will dies und ich will das
ich brauche dies ich brauche das
je mehr ich wollte
desto weniger konntest du geben
je mehr ich verlangte
desto mehr zogst du dich zurück
desto mehr fühltest du dich bedrängt
ich mich allein
je mehr nähe ich wollte
desto weiter entferntest du dich von mir
je mehr ich dich suchte
desto mehr leere fand ich in mir
je länger ich mir etwas erhoffte
desto größer die enttäuschung
ich verlor alles ich wollte bei dir sein
nicht allein sein
was bedeutet arbeit
was bedeuten andere
das leben ist so leer
nur bei dir nicht
das war vor zwei jahren
jetzt bin ich frei
und du du gehst deinen weg
ich bin allein, aber ein schönes alleinsein
ein freies alleinsein
niemanden brauchen
keine bedürfnisse haben
alles abstellen, abstellen
leben wie eine maschine
tagsaus tagein
ohne gefühle
eine schwere wahl
entweder gefühle
ein leben wie ein gefängnis
ein leben in abhängigkeit
oder keine gefühle
ein leben wie totsein
und freiheit
am besten ganz totsein
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Nachwuchs Autor
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sanfte geburt
es war dereinst in deinem bauch
ich nuckelte an deiner schnur
und lag in wasser noch gebettet
du schlugst dir täglich auf den bauch
denn schlagen tat schon immer wunder
doch dennoch starb ich nicht
und lebte weiter
wurde größer und gescheit und viel gescheiter
als du jemals mal gewesen!
an deiner titte hab ich nie genuckelt
an deiner flasche ab und zu
mit bier gefüllt und schnapps und wasser
es schmeckte besser noch als milch
vor allem mit dem salz da drin
es war dereinst in deinem bauch
ich nuckelte an deiner schnur
und lag in wasser noch gebettet
und alkohol und nikotin
und heut da denk ich nur:
wieso, mein gott, hast du mich einst gerettet?
die schnur voll gift, das wasser tot,
plazenta ohne blut,
und ständig jucken dir die eier.
ich wünscht du hättest nie gef-ickt
ich wünscht ich wäre nie geborn
ich wünscht in deinem rausch damals
hätt nicht der irgendwer in dich gespritzt
und mich zum leben hier erkorn.
SirWiwor
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das erste ist von der strutur, dem ausdruck und der sprache her furchtbar, das zweite reimt sich wenigstens abundzu und ist auch vom reimschema her einigermaßen fluessig lesbar.
abgesehen davon gibt es schon einen dicken thraed mit selbstgeschriebenen gedichten, ich frage mich, warum jeder seinen eigenen thread haben muss fuer sowas...
bye nemi
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Nachwuchs Autor
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*grins* nemi, kannst ja deine meinung haben, aber mit gedichten kennst dich nicht aus... ein gedicht muss sich weder reimen, noch eine struktur haben, noch eine schöne sprache. das einzige, was ein gedicht zu einem gedicht macht, ist die versform. es gibt gedichte, die sind 100 seiten lang und welche, die nur aus ein paar buchstaben bestehen.
wewe
ewe
ewet
sdfsds
(das war ein gedicht, könnte von einem dadaisten geschrieben sein
)
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Nachwuchs Autor
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die wurst
die wurst ist ist rund
die wurst ist fest
du ißt den anfang
ich den rest
drum liebst du mich
drum lieb ich dich
schwumm schwumm
bumm!
die wurst ist rund
die wurst ist fest
ich ess den anfang
du den rest
anderer, möglicher titel: guten appetit.
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quote:"nemi, kannst ja deine meinung haben, aber mit gedichten kennst dich nicht aus..."
na wenn du das sagst...
quote:"das einzige, was ein gedicht zu einem gedicht macht, ist die versform."
vielleicht meinte ich ja mit der struktur die versform? diese "keine zeit zum luftholen - naehmaschinen" - versformen sind zwar interessant, aber ich bin ein fan von pausen und tanzenden fluessen.
bye nemi
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