Wie auch immer...
Die vollkommene Jahreszeit
Schnee. So leuchtend, so funkelnd, so rein.
So weiß, so kalt, so klar.
Ich warte auf dich das ganze Jahr,
Nun bist du hier, nun bist du mein.
Verkörperung der Reinheit, Kälte und Vollkommenheit.
Stille, Schlaf und Schönheit.
Voll Begierde nach der Einsamkeit.
Freude,
denn du bist so leicht, so fest, so weich.
strahlende Gesichter, rote Nasen fremder Leute.
Der blätterlose Zweig ist Zeichen deiner Überlegenheit.
Sanft legst du dich nieder und entführst mich in dein Reich.
Warme Gedanken lassen dich erweichen, Kaffee, heiße Schokolade.
Schneeengel und Schneemann bauen, Schneeballschlacht und Schlittenfahrt.
Kinder sind dir wohl gesonnen,
Wenn du taust ist es zu Schade.
Eiszapfen, die vom Dache hängen
Felder, Wiesen, Wald und Städte,
Du erstreckst dich über Längen.
Eisatem.
Oh, Winter du bist so bitter fröstelnd, so belebend.
Ich spüre mich abhebend.
In die Wolken hinein, der Fantasie freien Lauf.
Ich liebe dich, ich suche dich. Nur bei dir fühl ich mich wohl.
Wenn du gehst, bleibt nichts von dir.
Doch ich geb dich niemals auf.
Ich warte bis du wiederkehrst.
Wenn alles friert und du mir deine wahre Liebe lehrst.
Warum bleibst du nicht, warum musst du fort?
Wenn dieser Ort erwacht, bleibt nur noch dies Wort.
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