Guten Morgen zusammen,
ich bin eben auf das Forum gestoßen und hoffe sehr inständig, dass ihr mir mit eurem Feedback weiter helfen könnt.
Ich erzähle euch mal meine Geschichte, versuche mich kurz zu fassen, was aber nicht einfach sein wird.
Ich (schwierige Jugend, abgebrochene Schule, mit 16 Mutter und wenig Kontakt zu den Eltern) bin heute 28 und derzeit in Therapie. Ich mache diese Therapie (ich sags ehrlich wie es ist) weil mein Vater mir ansonsten keinen monatlichen Unterhalt bezahlt. Er möchte, dass ich diese Therapie mache, damit ich einen geistigen anstoß bekomme und anfange abzunehmen (wiege über 100 Kilo).
Ich brauche Therapie, möchte auch Therapie aber nicht diese! Meine eigentliche Problematik ist, dass ich seit 4 Jahren unter Panikattacken leide, immer mehr mich selbst vernachlässige (monatelang nicht duschen, kaum raus gehen, nur im Internet rumhängen) und eigentlich mein Leben an mir vorbei ziehen lasse. Die Panikattacken bezogen sich darauf, dass ich immer große Panik hatte ich würde Schizophren werden, habe mich in diesem Gedanken monatelang verbissen, die Angst verrückt zu werden war allgegenwertig. Nehme Paroxetin und Cipralex aber geholfen wirklich endgültig geholfen hats nicht, eigentlich gehts mir in regelmäßigen Abständen immer wieder mies.
Gut, jetzt aber zur Therapeutin und warum ich denke die Frau ist bekloppter als ich. Über meine Panikattacken haben wir noch NIE geredet (hatte jetzt 11 Sitzungen). Die Gespräche drehen sich um die Kindheit, um mein Essverhalten, um meine Partnerschaft. Meinen Partner (mit dem ich 10 Jahre zusammen bin, nicht immer einfach, aber irgendwo liebe ich ihn) bezeichnet sie als Tyrannen, mich als Sklavin, sie behauptet das ich viel esse liegt daran das ich nicht geliebt werde. Sie unterstellt mir permanent innerlich wütend zu sein, was ich NICHT fühle!!! Sie sagt es sei da, ich wisse es nur nicht. Im letzten Gespräch fragte ich sie nach einer Diagnose, sie nannte schwere Depressionen und Soziopathie. Soziopathie = Psychopath. Sie nannte mich (wörtlich) gestört! Ich habe über Google nachgelesen was ein Psychopath ist. Ich bin keiner, ich bin mir sicher. Aber warum sagt sie es? Ich habe dank dieser Frau wieder Panikattacken, Angst bekloppt zu werden usw. Ich denke solche Dinge wie "sie ist der Therapeut, vielleicht hat sie recht? Bin ich ein schwer gestörter Psychopath? Ich quäle keine Tiere, ich quäle keine Menschen, ich bin nicht von mir selbst überzeugt, halte mich für Göttlich oder sonstwas alles auf Psychopathen zutrifft. Ich kann sehr wohl mitfühlen, traurig sein usw. es ist alles gedämpft, seit ihrer Diagnose sowieso, aber ich bin kein Psychopath!
Ich bin kurz davor diese Therapie abzubrechen und mir jemand anderen zu suchen, mir wurde sie von einer Ernährungsberaterin empfohlen, die zuvor daran gescheitert ist mich im Auftrag meines Vaters zu einer "dünnen" zu machen. Ich bin wirklich verzweifelt, darf mir eine Therapeutin sagen ich sei gestört???? Bin ich es, nur weil sie es sagt? Laufe ich vor der Wahrheit davon, wenn ich abbreche?![]()


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