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Thema: Gefühle für Lehrerin

  1. #1
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    Unglücklich Gefühle für Lehrerin

    Hallo,

    wie ihr euch alles sicher denken könnt, habe auch ich momentan ein Problem. Ich habe versucht ohne Hilfe auszukommen, schaffe es aber leider nicht und meinen Freunden kann ich es nicht erzählen.
    Also: Ich bin mir nicht ganz sicher, glaube aber mich in eine Lehrerin verliebt zu haben. Nebenbei erwähnt, ich bin auch weiblich. Es ist mir schon ein paar mal passiert, dass ich mich in Personen verliebt habe, von denen ich wusste, dass es nie zu einer Beziehung kommen könnte. Ich hatte irgendwie den Drang es ihr zu sagen, obwohl ich von ihr auch nie erwartet hätte, dass sie auch in mich verliebt ist. Mir tut sie mit der Sache leid, obwohl sie zum einen selbst nichts dafür kann und zum anderen ist sie Oberreferendarin an unserer Schule. Um das Problem zu erweitern, ja, ich bin noch minderjährig. Ich habe sie dieses Jahr in Mathe, was ich toll finde, weil sie wirklich sehr gut erklären kann. Schon vorher hat mir das Fach sehr viel spaß gemacht. Aber jetzt mal wieder zum eigentlichen Problem. Ich will sie jeden Tag sehen und hasse schon die ganzen Montage, weil sie nicht in der Schule ist. Ich kenne ihren Stundenplan und hoffe immer, dass wir sie in Sport als Vertretung bekommen. Ich achte immer voll auf ihre Kleidung und stelle immer wieder aufs Neue fest, dass sie richtig hübsch ist – das sagen auch Freunde von mir. Ich liebe es ihre Mimik und ihre Gestik zu beobachten. Ich gebe mir richtig mühe mir nichts anmerken zu lassen, um sie in keine Schwierigkeiten zu bringen. Das kann sie mit großer Sicherheit nicht gebrauchen. Als sie mal Unterrichtsbesuch von unserem Rektor hatte, habe ich ihr die Angst und die Unsicherheit in den Augen angesehen. Daraufhin wurde ich so richtig arg nervös und habe gezittert. Meine Freundin hat sich voll die Sorgen um mich gemacht. Mir war es egal, dass der Schulleiter hinten drin saß, mir ging es einfach um sie. Normalerweise übertragen sich solche Gefühle bei mir nie so. Ich bemühe mich immer mündlich mitzumachen und habe dafür auch schon einige gute Noten bekommen. Jede 2. Woche schreiben wir einen Wiederholungstest und ich bin damit immer sehr schnell fertig und schaue sie einfach nur an. Wenn sie ihre linke Augenbraue hochzieht, sieht es besonders knuffig aus. Ich weiß nicht, was ich machen kann. Ich kann mit keinem meiner freunde offen reden, weil ich mich für mich selbst so schäme. Mich kümmert es nicht so sehr, dass sie eine Frau ist –welch ein Wunder – sondern einfach ihre Situation damit. Mit einem anderen Lehrer meines Vertrauens kann und will ich auch nicht reden, da jede Person, die davon weiß, eine zu viel ist. Ich bin schon an genug Stress gewöhnt, somit macht es mir weniger aus, wenn es Geschwätz geben würde. Ich will sie aber in keine schwierige und unangenehme Lage bringen, aber trotzdem mit ihr drüber reden. Etwas kompliziert also
    Übrigens hat sie denselben Vornamen wie ich und spielt in einem Handballverein. Sie ist unverheiratet und hat anscheinend auch keinen Freund. Ich glaube ihr Ring am Mittelfinger hat nichts zu bedeuten, oder?
    Kann mir jemand vielleicht ein paar gute Ratschläge geben? Ich fühle mich gerade ziemlich hilflos und bin am Verzweifeln…..
    Wie oben bereits erwähnt, bin ich mir nicht zu 100 Prozent sicher, ob wirklich Liebe hinter den Gefühlen für sie steckt, ganz auszuschließen ist es jedoch nicht.

    Liebe Grüße,
    Georgie XXL

  2. #2
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    Ich war auch schon in meine Lehrerin verliebt. Das vergeht wieder!

    Wach auf!

  3. #3
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    Hallo
    Ich stimme "sichersicher" zu, doch davon ist Dir wenig geholfen.
    Dir und der Lehrerin dürfte klar sein, dass es um viel mehr geht als nur Emotionen wie "Zuneigung".
    Ich habe da eine Vermutung, dass ihr durch die pädagogische Ausbildung solche dynamischen Entwicklungen bekannt sein müssten.
    ..., um sie in keine Schwierigkeiten zu bringen. Das kann sie mit großer Sicherheit nicht gebrauchen.
    Das denke ich auch!
    Ich liebe es ihre Mimik und ihre Gestik zu beobachten.
    Genau das ist meinem Verständnis nach die Problematik.
    1. Wenn man sich zu einem Menschen hingezogen fühlt, sucht man dessen Nähe, versucht vielleicht schon im Gesicht abzulesen, was er/sie gerade "denkt".
    2. Je häufiger man diesen Menschen "trifft", desto mehr (innere Gewöhnung) Vertrautheit entsteht.
    3. Umgekehrt: Wenn man einen bestimmten Menschen öfter trifft, ist genau diese Dynamik im Spiel. Gewöhnung entsteht auch hier. Man zieht (unbewusst) den falschen Schluss, dass dieses häufige Treffen aus Sympathie hervorkommen müsste.
    C´est la vie!
    Gruß Sonnenkraut

  4. #4
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    mir ist auch klar, dass "sichersicher" recht hat. ich stimme dem auch voll uns ganz zu und hoffe wirklich, dass das wieder vergeht. leider denke ich, dass es bis zu diesem Schritt länger dauern kann. Ich habe schon so viel verdrängt und irgendwann kann ich das einfach nicht mehr. ich weiß, es mag vielleicht blöd klingen, wenn das ein teenager schreibt, leider ist dem so.

    ich weiß nicht, gibt es vielleicht etwas, was ich tun könnte, damit es für mich leichter wird diese Phase zu überstehen?
    Ich mein, ich kann davon keinem erzählen, weil ich mir dabei selbst so richtig bescheuert vorkomme, und weil ich einfach niemanden habe, dem ich diese Situation anvertrauen kann, ohne dass es negative Folgen hat. Wenn das jemand jedoch einfach so rausbekommt, hat sie ncoh größere Schwierigkeiten als ich, da mich soetwas schon länger kalt lässt. Mir tut hauptsächlich sie an der ganzen Sache leid, egal ob sie es weiß oder nicht.

    Ach, bevor ich es vergesse, danke für die Antworten

    Liebe Grüße,
    Georgie XXL

  5. #5
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    Hallo
    Wenn es ein schönes Gefühl für Dich darstellt, genieße es einfach! Du musst ja deshalb nichts festes draus machen.
    Gruß Sonnenkraut

  6. #6
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    ich weiß, dass ich ein etwas komplizierter Mensch bin, denn ich denke zu viel nach, was mir auch bewusst ist. Einerseits ist es ja ein schönes Gefühl, wenn ich sie sehe, andererseits halte ich es so aber nciht aus, wie es momentan ist.
    Es ist schwer zu beschreiben, aber ich mache mir zu viele Gedanken um sie und denke oft darüber nach, was passieren könnte, wenn sie es bemerkt oder sonst jemand und sie in Schwierigkeiten gerät.
    Ich kann es einfach schlecht erklären....einerseits will cih sie schützen und dafür sorgen, dass niemand etwas davon eerfährt, dann will cih aber mit ihr ganz sachlich darüber reden, weil mir bewusst ist, dass da nicht sein darf....ich könnte auch nicht mit fester Überzeugung behaupten, dass dies mein Wunsch wäre.

    LG,
    Georgie XXL

  7. #7
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    Hallo Georgie
    "Was wäre wenn..." Das nenne ich Grübeln. Bringt nichts. Sieht so aus, als ob Du mehr andere Ablenkung bräuchtest, um die sich Deine Gedanken drehen können.
    Gruß Sonnenkraut

  8. #8
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    ja, stimmt schon. Ich habe aber eigentlich genug Ablenkung, da meine Tage ziemlich vollgepackt sind.
    Immer wenn wir etwas kurz(!) klären müssen, zittere ich. Das ist irgendwie....ungewohnt. Ich musste auch mal ein Buch aufschlagen und das gesamte Buch hat gezittert. Gibt es da irgendetwas, um das zu reduzieren?
    Dass ich selbst damit klar kommen muss, ist mir klar, es fällt mir nur momentan verdammt schwer. Es gab auch schon Phasen, in denen ich einfach nur glücklich darüber war, aber jetzt gerade nicht. Am meisten Angst habe ich immer vor den Stunden nach den Ferien,, weil ich sie in der Zeit ziemlcih vermisse und meistens acuh anfange rot zu werden. Immer wenn von ihr die Rede ist, muss ich mich zurückhalten, um ncihts allzu positives zu sagen, weil sie nciht zu den aller, aller beliebtesten Lehrerinnen gehört (vor allem,w eil sie ja Referandarin ist und die in unserer Klasse in der Regel eh unbeliebt sind). Meine Klasse ist da nämlcih etwas kindergartenmäßig, dass sie dann immer gleich behaupten, man würde auf die Leute stehen. Bei mir hätten die sogar recht...

    LG,
    Georgie XXL

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