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Thema: Geheimnis der Kraft des Glaubens

  1. #1
    Gast572
    Gast

    Standard Geheimnis der Kraft des Glaubens

    Hallo ihr Lieben,

    eines der Geheimnisse oder aber das einzige Geheimnis der Kraft des Glaubens, liegt vielleicht einzig und allein in der Kraft unserer Herzen, Herzen, die mehr sehen können, mehr fühlen können, und die frei sind von "gefärbtem" Verstand... und: sie sind ganz offen - sie öffnen sich den Möglichkeiten... ihr Herzschlag ist ruhig, regelmäßig und voller Frieden...

    ....soweit zunächst, warum ich die geheimnisvolle Kraft zum Glauben habe, dies möchte ich noch weiter ausführen.

    Ich möchte anregen und in den Raum stellen:

    was gibt uns die Kraft zu glauben?

    worin liegt das oder aber auch überhaupt ein Geheimnis des Glaubens?

    Viele liebe Grüße

    Gedankenfeld
    Geändert von Gast572 (10.08.2007 um 16:11 Uhr) Grund: etwas hinzufügen in eine Zeile

  2. #2
    Gast572
    Gast

    Standard Das Herz unseres Wesens

    Hallo ihr Lieben,

    Das "Herz" unseres Wesens ist die Seele, sie hat die Kraft zu glauben, weil sie so viel mehr weiß! Folglich liegt hier wieder die Kraft zum Glauben im Herzen!

    Alles Liebe

    Gedankenfeld

  3. #3
    Gast572
    Gast

    Standard Es braucht Kraft und Vertrauen

    Glauben braucht Kraft, Glauben braucht Vertrauen...

    Woher kann man dann die Kraft bekommen, wenn man sie am dringendsten braucht? In Krisen zum Beispiel, wenn wir Sorgen haben und insgeheim ganz fest hoffen, dass es da was gibt?

    Hier kann ich nur ein Beispiel aus meinen eigenen Erfahrungen heraus nennen:

    wenn plötzlich ein sehr tiefes, friedliches und so sicheres Gefühl mich in Freudesstimmung und Zuversicht und Geborgenheit hüllt, dann empfinde ich es, als ob eine große und unendlich gütige Hand mich trägt... dann ist plötzlich alles gut! Dann kann mir gar nichts geschehen! Dann ist alles leicht und voller Sinn und Zuversicht und Bereitschaft! Das ist eine Quelle meiner Kraft zum Glauben an GOTT.

    Ich vertraue darauf, dass mir zu meinem Besten geschieht! Und das geht nur durch GOTT! Ich vertraue auf meine Kraft zu meinem Glauben an ihn! Ich vertraue GOTT!

    Alles Liebe

    Gedankenfeld

  4. #4
    Gast572
    Gast

    Standard Kyrus, das Werkzeug Jahwes: 46,8-13 /JESAJA 46,1 - 47,9

    Denkt daran und achtet darauf, / ihr Treulosen, nehmt es zu Herzen!
    Denkt an das, was früher galt, in uralten Zeiten: / Ich bin Gott und sonst niemand, /
    ich bin Gott und niemand ist wie ich.
    Ich habe von Anfang an die Zukunft verkündet / und lange vorher gesagt, was erst geschehen sollte.
    Ich sage: Mein Plan steht fest, / und alles, was ich will, führe ich aus.
    Ich habe aus dem Osten einen Adler gerufen, / aus einem fernen Land rief ich den Mann, / den ich brauchte für meinen Plan. Ich habe es gesagt und ich lasse es kommen. / Ich habe es geplant und ich führe es aus.
    Hört auf mich, ihr Verzagten, / denen das Heil noch fern ist.
    Ich selbst bringe euch das Heil, / es ist nicht mehr fern; / meine Hilfe verzögert sich nicht.
    Ich bringe Hilfe für Zion / und verleihe Israel meine strahlende Pracht.

    °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°

    .........das ist etwas sehr Wesentliches, was mir Kraft und immense Stärke in meinem Glauben an GOTT gibt: ...seine Hilfe verzögert sich nicht! Sie ist genau dann da, wenn es Not tut! Sie errettet! GOTT ist ein sehr zuverlässiger Gott, er ist da! Er ist ganz einfach da!

    Ich liebe Jesus Christus, den so gütigen und liebenden Vater unser!

    Gedankenfeld

  5. #5
    Verleger Avatar von :knuddel:
    Registriert seit
    26.11.2006
    Beiträge
    2.585
    Danke
    5
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    Standard

    Ich kenne einige Gedichte von Dietrich Bonhoeffer, die mir sehr viel Mut machen zum Glauben.


    Von guten Mächten

    Von guten Mächten treu und still umgeben
    behütet und getröstet wunderbar, -
    so will ich diese Tage mit euch leben
    und mit euch gehen in ein neues Jahr;

    noch will das alte unsre Herzen quälen
    noch drückt uns böser Tage schwere Last.
    Ach, Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
    das Heil, für das Du uns geschaffen hast.

    Und reichst Du uns den schweren Kelch, den bittern
    des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
    so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
    aus Deiner guten und geliebten Hand.

    Doch willst Du uns noch einmal Freude schenken
    an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
    dann woll'n wir des Vergangenen gedenken,
    und dann gehört Dir unser Leben ganz.

    Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,
    die Du in unsre Dunkelheit gebracht,
    führ, wenn es sein kann wieder uns zusammen!
    Wir wissen es, Dein Licht scheint in der Nacht.

    Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
    so laß uns hören jenen vollen Klang
    der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
    all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

    Von guten Mächten wunderbar geborgen
    erwarten wir getrost, was kommen mag.
    Gott ist bei uns am Abend und am Morgen,
    und ganz gewiß an jedem neuen Tag.




    und noch eins bei welchem ich in Gedanken auftanken kann

    Bonhoeffers Glaubensbekenntnis von 1934

    Ich glaube,
    dass Gott aus allem, auch aus dem Bösesten,
    Gutes entstehen lassen kann und will.
    Dafür braucht er Menschen,
    die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen.
    Ich glaube,
    dass Gott uns in jeder Notlage
    soviel Widerstandskraft geben will,
    wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus,
    damit wir uns nicht auf uns selbst,
    sondern allein auf ihn verlassen.
    In solchem Glauben müsste alle Angst
    vor der Zukunft überwunden sein.
    Ich glaube,
    dass Gott kein zeitloses Fatum ist,
    sondern dass er auf aufrichtige Gebete
    und verantwortliche Taten wartet und antwortet.


    Und noch eins, weil ich sie so sehr mag.....und sie mich sehr berühren....und mir immer wieder zeigen, das ich Gott sehr nah stehe.

    Ich glaube, dass mir nichts Sinnloses
    widerfährt und dass es für uns alle gut
    so ist, wenn es auch unseren Wünschen
    zuwiderläuft. Ich sehe in meinem
    gegenwärtigen Dasein eine Aufgabe
    und hoffe nur, dass ich sie erfülle. Von
    dem großen Ziel her gesehen sind alle
    Entbehrungen und versagten Wünsche
    geringfügig.

  6. #6
    Gast572
    Gast

    Daumen hoch .......so wundervoll knuddel.....

    ........ich habe totale Steh-Härchen..... auch wenn ich die Werke Bonhoeffer's bereits kenne, so packt es mich gerade hier im Zusammenhang!.... bin so ergriffen davon....

    das ist so wundervoll knuddel! @---}--- Habe lieben Dank dafür! Das berührt ganz tief und passt sehr gut hier hinein!

    Mit Liebe

    Gedankenfeld
    Geändert von Gast572 (02.09.2007 um 21:27 Uhr)

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