Hallo liebes Tagebuch.
Seit meinem Eintrag heute morgen um 1uhr, habe ich gerade mal noch bis 3uhr geruht.
Ab dann konnte ich einfach nicht mehr zur Ruhe kommen, es war nur noch ein im Bett wälzen und grübeln.
Immer schaute ich auf die Uhr und je weiter die Uhrzeit lief umso nervöser wurde ich.
Als dann die Uhr auf 5 uhr stand, habe ich wirklich mit mir Ringen müssen!!
Ich ging ins Bad zum Duschen und Rasieren, eben alles was man täglich macht.
Beim Rasieren zitterte meine Hand so sehr das ich mich mit der Klinge in den Hals schnitt.
Also fing mein Tag doch schon perfekt an.
Ich ging in die Küche und kochte mir einen Kaffee, trank diesen aus, schaute auf die Uhr, mein Herz raste.
Es war soweit: 6:30uhr. Ich musste los, immerhin musste ich laufen.
Das Vorstellungsgespräch war am anderen Ende der Stadt um 8:30Uhr.
Auf dem Weg dahin versuchte ich mich schon Abzulenken, schaute mich um, hatte aber immer die Zeit im Nacken.
Endlich da angekommen, stand ich nun vor der Tür des Sicherheitsdienstes.
Nur die schwere Eisentür mit der Firmenaufschrift und der Klingel daneben, brachten mich noch mehr in Panik, mein Blutdruck spielte gleich wieder verrückt meine Hände zitterten.
Was machen? Einfach abhauen? Dann wäre ich 2h umsonst bis hierher gelaufen.
Meine zitternde Hand, griff nach der Klingel, ich schloss die Augen und drückte drauf.
Kurz darauf öffnete sich die Tür, ein Mann stand da und Fragte:
Was möchten Sie?
Ich darauf: Guten Tag. Ich bin Herr XYZ und habe heute einen Vorstellungstermin.
Er: Ach Sie sind das? Sie sind doch erst Freitag den 29.04. bestellt!
Ich schaute ihn an und sagte: Laut meinem Schreiben vom A-Amt ist der Termin heute am 28.4.
Ich zweifelte schon selbst an mir.
Er:Kommen sie erstmal rein Herr XYZ, setzen Sie sich.
Er:Nach Prüfung Ihrer Unterlagen, muss ich Ihnen sagen das sie nicht geeignet sind für diese Arbeitsstelle.
Er:Ich habe ein Formular, was an das A-Amt zurück geht was ich ausfüllen muss. Ich schreibe wie es ist, dass Sie für die Stelle nicht geeignet sind, dann bekommen Sie auch keinen Ärger.
Er:Ich dachte Sie rufen mich vorher noch an bevor sie überhaupt hier erscheinen, dann hätte ich es Ihnen gleich gesagt und Sie hätten nicht herkommen müssen.
Ich sagte nur:.......Vielen Dank, für Ihre Ehrlichkeit.....Auf Wiedersehen
Mehr brachte ich in diesem Moment nicht raus, ich wusste nicht sollte ich heulen oder Lachen.
Geschlafen habe ich bis jetzt immernoch nicht, denn dazu bin ich zu Aufgebracht.


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