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Thema: Gemeinsamer Haushalt....

  1. #1
    Selbstwert87
    Gast

    Standard Gemeinsamer Haushalt....

    .....
    Hallo Forumuser,

    vllt. passt es nicht in das Thema, vllt. aber doch.
    Es geht darum: ich wünsche mir seit Langem und von Herzen wieder einen Hund.
    Mein Partner hat zum Geburtstag auch sein Haustier bekommen, was ich nicht unbedingt mag: ein Wellensittich.

    Und nun wünsche ich mir seit Langem einen Hund.
    Mein Partner möchte aber dafür keine Verantwortung übernehmen.
    ICh habe ihm erklärt, dass es mein Hund ist und er mir lediglich den Gefallen tun müsste den Hund einmal kurz raus zu lassen. Vor unserem Haus ist direkt eine Wiese....
    ich gehe dafür morgens und abends lange mit dem Hund.

    Und das ist meinem Partner schon zu viel. Das für mich zutun.

    Ich selber bin 10 Stunden täglich außer Haus, mein Partner ist selbstständig und arbeitet von Zuhause aus.

    Muss ich das so akzeptieren, oder muss er das akzeptieren?

    Ich meine klar, ich will dieses Tier, aber ist es zu viel verlangt, dass er den Hund mal für mich raus lässt?

    Ich kümmere mich ja auch um seinen blöden Vogel, schaue zu, wie der alles voll kackt und den ganzen Tag rumträllert.
    Ich kann weder in Ruhe telefonieren, noch bei Tageslicht mein Yoga in Ruhe machen, weil der Vogel andauernd am piepen oder motzen ist.

    Ich erwähne das aber nie.....
    und bin echt enttäuscht.

    Kann mich jemand verstehen?
    Habt ihr einen Rat?

  2. #2
    Schreiberling
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    Standard

    Tjoa auf der einen Seite hätte ich persönlich auch keine Lust um mich um ein Haustier zu kümmern, auch wenn's nur einmal pro Tag rausgehen wäre. Das ist ja außerdem nicht das Einzige, was so ein Hund als Haustier mitbringt, dazu kommt Gestank und nerviges Bellen etc. (vor allem wenn ich von zu Hause aus arbeiten würde wäre das für mich ganz klar ein no-go da noch nen Hund zu halten).

    Auf der anderen Seite hat er ja selbst ein Haustier, um das du dich auch mit kümmerst, also wäre es sozugesehen schon fair, wenn er dann dafür auch was für dich macht.

    Vielleicht geht es ihm ja auch gar nicht so sehr um das einmal rauslassen, sondern auch eher um die oben erwähnten Dinge?

  3. #3
    Roman Verfasser
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    Einen direkten Rat hab ich nicht, aber ich arbeite im Tierschutz und kenne solche Fälle... und oft am Ende gehts zu Lasten des Tieres.
    Wenn man mal davon ausgeht, dass Dein Partner sich wirklich nicht um das Tier kümmert, sind 10 Stunden außer Haus für einen Hund einfach zu viel.
    Selbst wenn er in den 10 Stunden einmal rausgelassen wird.
    Ich kann Dich gut verstehen! So ist das nicht.
    Aber denk zudem bitte noch an das Wohl des Hundes.

    ansonsten bin ich übrigens der Meinung, dass Du das mit dem Vogel ansprechen solltest. Sowas zu verschweigen und dann seinerseits Erwwartungen zu haben führt nie zu was Gutem.
    Und übrigens: Vögel sind keine Einzeltiere...(sowas kann ich als Tierheimarbeiter nicht für mich behalten )


    LG, Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

  4. #4
    Selbstwert87
    Gast

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    Ich hab schon zig Mal gesagt wir sollten den Vogel mal mit einem anderen Vogel zusammen tun, aber mein Freund meint der Vogel würde dann nicht zahm werden.
    Ich habe keine Ahnung von der Haltung eines Vogels, aber ich finde es total dumm da so eine Plastikvogelpuppe in diesen Käfig zu setzen und einen Spiegel....
    also ich hätte auch keine Lust mich den ganzen Tag mit einem Dummy zu beschäftigen....

    ich ärgere mich sehr, dass ich ihm diesen Vogel geschenkt habe, gegen meinen Willen um ihm eine Freude zu machen.
    Ich gehe auch nicht hin und vergesse den Vogel fliegen zu lassen, oder sein Handtuch wegzunehmen, oder dergleichen.
    Ich selber erlebe aber nicht, dass mein Freund mal die Kacke von der Tapete zu putzen oder mal selbst die Gardinen zu waschen, die der Vogel vollkackt.... da hängt der nämlich immer drin.
    Mein Freund geht da richtig drin auf, wenn der Vogel fliegt oder trällert und macht das dann nach.
    Habe ich ja gar nix für über.

    Ich hatte bereits einen Hund und kenne die Verantwortung.

    Aber ich habe auch Verantwortung für den Vogel.
    Und ich habe ihm den trotzdem geschenkt.
    Und er selber tut mir aber keinen Gefallen
    Für mich fällt das unter Kompromiss.
    Mein Freund hat nichts gegen Tiere, der ist nur zu faul!!!!

  5. #5
    Selbstwert87
    Gast

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    Zitat Zitat von Rya.Reisender Beitrag anzeigen
    Tjoa auf der einen Seite hätte ich persönlich auch keine Lust um mich um ein Haustier zu kümmern, auch wenn's nur einmal pro Tag rausgehen wäre. Das ist ja außerdem nicht das Einzige, was so ein Hund als Haustier mitbringt, dazu kommt Gestank und nerviges Bellen etc. (vor allem wenn ich von zu Hause aus arbeiten würde wäre das für mich ganz klar ein no-go da noch nen Hund zu halten).

    Auf der anderen Seite hat er ja selbst ein Haustier, um das du dich auch mit kümmerst, also wäre es sozugesehen schon fair, wenn er dann dafür auch was für dich macht.

    Vielleicht geht es ihm ja auch gar nicht so sehr um das einmal rauslassen, sondern auch eher um die oben erwähnten Dinge?

    wann bellt ein Hund denn mal?
    und wie viele Stunden am Tag quatscht und motzt dieser Vogel?

  6. #6
    Roman Verfasser
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    Muah! Wenn er schon nen Haustier hat, soll ers auch Tiergerecht halten.
    Diese Fake-Dinger schaden Vögeln.
    Vielleicht solltest Du mal eine gute Homepage raussuchen und ihm vorschlagen, das Tier in gute Hände abzugeben.

    Ich finde das Verhalten iwie wirklich seltsam von Deinem Freund. Aber was ich mich frage: würdest Du ihm - der sich nichtmal um einen Vogel richtig kümmern kann - einen HUND anvertrauen wollen? 10 Stunden am Tag??

    LG, Kaja
    Jeder hat gesagt "das geht nicht", bis einer kam, der das nicht wusste und es einfach gemacht hat.

  7. #7
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    Du musst auch immer davon ausgehen, daß Du irgendwann vielleicht mal keinen Partner hast. Was dann? Wenn ich nicht in der Lage bin, mich um ein Lebewesen zu kümmern, kann ich mir auch keins anschaffen. Dem Tier zuliebe wäre das nicht fair, denn letztenendes muß der Hund es ausbaden, wenn sich Deine Lebensumstände verändern.

    Ich bin selber auch gerade dabei, mich mit dem Thema Haustier auseinanderzusetzen und jedes "Für und Wider" abzuwägen. Hätte auch sehr gerne einen Hund aber von dem Gedanken hab ich mich schon verabschiedet, da ich, genau wie Du, berufstätig bin und mich eben nicht tagsüber mal eben nach Hause schwingen kann, um dem Hund seine Pinkelpause zu ermöglichen.

    Gibt es denn keine anderen Tiere, die Dich interessieren? Wie wäre es zum Beispiel mit zwei kleinen Katzen. So erledigt sich auch das Problem mit dem Wellensittich.

  8. #8
    Schreiberling
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    Und übrigens: Vögel sind keine Einzeltiere...(sowas kann ich als Tierheimarbeiter nicht für mich behalten )
    Wenn er den ganzen Tag in der Wohnung ist (er arbeitet ja von zu Hause aus), sollte das aber noch in Ordnung gehen, soweit ich weiß?

    wann bellt ein Hund denn mal?
    und wie viele Stunden am Tag quatscht und motzt dieser Vogel?
    Also wenn ich davon ausgehe wie oft mein Vater schon durch den Hund seines Nachbarns total aufgenervt ist, dann anscheinend gar nicht so selten.

    Dass ein Vogel mindestens genauso nervig ist, bestreite ich allerdings nicht.

    (ich würde gar keine Haustiere halten)

    Wenn dir ein Hund so wichtig ist, könntest du übrigens auch versuchen als Hundesitterin erst einmal was zu machen.

    Zudem stimme Kaja zu, dass du natürlich mit deinem Freund darüber reden solltest, dass dich etwas stört. Normale, vernünftige Menschen können ja zum Glück reden und Kompromisse machen.

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