Hallo liebe Community,
ich habe mich heute hier registriert, um euch einerseits meine Geschichte zu erzählen und euch andererseits zu bitten mir Mut und Zuspruch oder auch einfach nur einen Rat bei der Bewältigung meiner Angst zu geben.
Ich habe eine speziellere Mischung aus verschiedenen Angststörungen. Sie setzt sich zusammen aus der Angst vor Nähe, der Angst vor Trennung, der Angst verletzt zu werden und der Angst vor einer bestimmten Person, zu welcher ich keine positiven Emotionen entwickeln möchte, aus Angst meine große Liebe zu verlieren. Daraus resultierten Zwangsgedanken und Depressionen. (So viel mal kurz und kompakt)
Ich freue mich auf eure Kommentare und entschuldige mich falls es an der ein oder anderen Stelle zu lange wird. Möchte jemand einfach nur Zuspruch geben, der springt mit dem Lesen unter die gestrichelte Linie im ZWEITEN Post (Der Beitrag ist doch etwas länger geworden, sodass ich ihn aufteilen musste). Wer Zeit und Lust hat, der liest meine ganze Geschichte. Ich hoffe, dass sich einige Zweifelnden wiederfinden.
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Hier meine Geschichte:
Im Sommer 2007 ging ich für ein Jahr ins Auslandsstudium. Zu diesem Zeitpunkt war ich mit meiner Freundin schon 10 Monate zusammen und wir liebten uns sehr. Die Entscheidung ins Ausland zu gehen traf ich schon vor unserer Beziehung und war somit nie zur Debatte gestanden. Nichts desto trotz eine extrem schwere Trennungszeit, besonders für sie, die zurückbleiben musste. Nach 8 Monaten folgte die Trennung als ich sie in der Heimat besuchte. Sie verließ mich aus heiterem Himmel, wusste nicht mehr ob sie mich noch liebte und hatte auch einen anderen Kennengelernt (was ich später erfuhr). Es folgte die Rückkehr ins Ausland und die wohl schwersten Wochen Liebeskummer meines Lebens. Nach einiger Zeit entschloss ich mich, mich abzulenken. Ich ging feiern, baute ein Schutzschild um mich herum und beschloss, mir keine negativen Gedanken mehr zu machen. Ich hatte ja noch 6 Wochen die ich genießen wollte. So lernte ich ebenso Frauen kennen mit denen ich mich ablenkte. Eine von diesen Frauen war eine gute Freundin, welche ich schon im ganzen Jahr kannte. Nach einer durchzechten Nacht landeten wir zusammen im Bett. Danach war auch alles weiterhin in Ordnung zwischen uns und es entwickelte sich eine kurze unverfängliche Affäre. Liebesbekundungen, Zärtlichkeiten oder gemeinsame Abendessen Fehlanzeige - es beschränkte sich auf Sex und sonst ein distanziert freundschaftliches Verhältnis. Meine letzte Nacht im Ausland wollte ich aus symbolischen Gründen des Abschieds unbedingt alleine verbringen. Doch wie es so ist mit dem Alkohol...auch in der letzten Nacht landete ich in der Kiste mit ihr. Dies bereue ich bis heute zu tiefst.
Kurz zuvor führten wir über skype ein Gespräch, in dem wir beide klar definierten, dass wir uns symphatisch sind uns gut verstehen aber eine Beziehung nicht in Frage kommt. Wie man dann so schön immer sagt: "Vielleicht zu anderer Zeit, unter anderen Umständen". Und damit ging es beiden gut. Zu solch einer Erkenntnis kommt man nicht sofort, man macht sich auch Gedanken darüber, ob eine Beziehung in Frage kommen würde. Sex ist etwas sehr intimes und Gefühle und Emotionen gehen damit einher. Ich würde lügen, wenn ich sage, ich fand sie nicht interessant. Ich denke das ist ganz normal bei einer Affäre. Sie hatte mehr oder weniger genau die Eigenschaften, die meine Freundin nicht hatte (was aber nicht bedeutet, dass ich diese Eigenschaften vermisst habe...).
So viel zur Vorgeschichte. Das Desaster begann nach meiner Rückkehr nach Deutschland im zweiten Post:


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