Hey Leute,
ich bezeichne mich mal als erzkatholisch erzogen, auch wenn das in meinen Ohren einfach fürchterlich klingt. Jedenfalls bin ich gläubige Christin und mein Glaube ist mir verdammt wichtig und ich nehm ihn unglaublich ernst.
Allerdings hab ich irgendwie ein riesen Problem mit theologischen Texten. Für mich sind Diskussionen darüber, ob Jesus jetzt halb Mensch und halb Gott oder gleichzeitig beides ganz oder irgendwas anderes war irgendwie vollkommen sinnfrei. Ich kann mich mit solchen Fragestellungen einfach nicht anfreunden und sie erscheinen mir für meinen Glauben auch irgendwie vollkommen nebensächlich.
Gleichzeitig verwundert mich diese Einstellung an mir, da ich eigentlich ein ziemlich rationaler Mensch bin, viel mit Naturwissenschaften am Hut habe und Philosophie absolut toll finde. Ich kann Stunden damit zubringen, über ethische Themen zu diskutieren oder so. Aber den Sinn hinter vielen Theologischen Fragen kann ich einfach nicht finden.
Was meint ihr dazu? Ist eine tiefe Auseinandersetzung mit theologischen Fragen für einen mündigen Glauben unumgänglich? Ist ein "naiver" Glaube in seiner Einfachheit weniger "wert" als ein - ich sage mal, in tiefgründigen Diskussionen gereifter Glaube? Und was nützt es mir, solche Digne zu diskutieren wie beispielsweise das Wesen des Heiligen Geistes, wenn ich doch eh niemals eine Antwort finden werde, von der ich wissen kann, dass sie der Wahrheit entspricht? Bringt mich das in meinem Glauben weiter?
Bin gespannt auf Eure Meinungen! Glg, smile
PS: Oh Mann, klingen diese Fragen schwülstig formuliertFast, als sei ich selbst studierter Theologe, hihi...


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Glauben tut man, oder eben nicht.

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