Hallo!
als Neuling kurz etwas zu meiner Person: ich bin 19 Jahre alt, habe vor einem viertel Monat mein Abitur gemacht und befinde mich momentan im Zivildienst im Krankenhaus.
seit mehreren Wochen habe ich nun schon mit viel Nachdenken und Gedanken über das Leben zu kämpfen. Es fing vor ca. 6 Wochen an, als ich plötzlich fest stellte, ich habe Abitur und ein neuer Lebensabschnitt steht bevor. Werde ich alles schaffen? Und dann stießen meine Gedanken plötzlich auf die Sinnfrage. Es schien harmlos und ich hatte es schnell im Griff. Doch letzte Woche übermannten plötzlich wieder diese Gedanken, nur in einem intensiveren Ausmaße. Ich begann fortan von früh bis morgens mir Gedanken über das Warum im Leben machen zu müssen. Ich kann es nicht mehr abschalten. Um es etwas detaillierter auszuführen: Ich stelle mir ständig die Frage, warum alles so ist, wie es ist. Warum wir sprechen, lachen, fühlen, etc. Und natürlich immer wieder die Frage, was es bedeutet glücklich zu sein und WAS Glück ist. Alles Fragen, auf die es selbstverständlich keine Antworten gibt! Ein klarer Grübelzwang, oder?
Die Auswirkungen sind, dass ich gegen Abend nach der Arbeit niedergeschlagen und depressiv gestimmt bin.
Es muss jedoch gesagt sein, dass ich in der Gesellschaft stets bestens zurecht komme und keine Kommunikationsprobleme habe. Es ist also ein innerer Kampf, den ich nach außen kontrollieren kann. Doch er schränkt mich doch sehr ein.
Sind solche Symptome mit einer Therapie zu besiegen?
Liebe Grüße


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