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Neuling
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hallo Drehmoment,
es gibt viele einfache Körper- Stimm- und Atemübungen, die helfen, mehr in den Körper zu kommen und aus dem Kopf, damit die Gedanken sich beruhigen können. Vieles davon kann man einfach in den Alltag integrieren. Vll magst Du Dich damit mal befassen?
LG Gaby
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Neuling
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in einer Gruppe unter Anleitung wäre das natürlich intensiver und einfacher. Du kannst z.B auch einfach mal mit Pilates anfangen, falls Du sportlich interessiert ist. Da spielt die Atmung auch eine wichtige Rolle. Oder kannst Du bei Ausdauersport abschalten?
Dann gibt es so einfache Tricks wie auf-Tennisbällen-stehen. Wenn Du die unter die Ferse schiebst (ein paar Min. drauf stehen bleiben und Dich entspannen), dann hat das mehr eine beruhigende, erdende Wirkung, unterm Mittel- bzw. Vorderfuß wirkt es mehr belebend. Davor und Danach immer im normalen Stand nachspüren, wie das Stehgefühl und die Atmung sind und sich danach verändert haben. Alles, was Becken und Hüftgelenke lockert, könnte auch Deinen Kopf entspannen.
Bei Stimm-Arbeit entstehen Dehnungen und Resonanzräume im Körper, was sich auch beruhigend auf den Geist auswirkt
Wäre Akupunktur was für Dich? Alles was hilft, die Energie ins fließen zu bringen und zu regulieren, könnte hilfreich sein.
allein schon die Konzentration auf Körperübungen und auf die Wahrnehmung würden Dich aus dem Kopf bringen. Körperarbeit könnte Dir Werkzeuge in die Hand geben, um das bewusst zu steuern und die zuviele Energie im Kopf ins fließen und in den Körper zu bringen. Du merkst, ich sehe das mehr auf der energetischen Ebene. Wenn bei Dir keine ernsthafte psychische Störung vorliegt, könntest Du auf die Weise auf Dauer eine Verbesserung erreichen (das muss natürlich auch erst trainiert werden, bis der Körper das als Dauerzustand kapiert hat). Es gibt aber viele Sachen, die eine prima Soforthilfe sind ;-)
Geändert von Gast784 (21.11.2007 um 08:36 Uhr)
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Gesperrt

Grübelzwang kenne ich anders... verstreuter, ungeordneter als du es sagst, Threadersteller. Ist ne ******* Angelegenheit, verbunden mit Unkonzentriertheit, Unbehaglichkeit und ziemlicher Planlosigkeit. Kann ich Dir aber nicht weiter erklären.
Was ich mit Dir teilen kann ist das Gefühl dass man dann nicht mehr Nachdenken kann. Irgendwie ist das bei mir so ein Revue passieren lassen vergangener, verlorener Tage, die man hätte anders nutzen sollen. Verluste in der Vergangenheit, das Bewust werden, dass es einfach hätte anders und besser laufen können... dass man zu feige, zu kurzzichtig war oder einfach alles falsch gemacht hat. Gelegenheiten nicht wahrgenommen hat.
Vielleicht kannst du ja was davon entnehmen...
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Ich kenne es viel zu gut - ist fürchterlich!!!!!!!!
Sehr schlimm, bei mir äußert es sich aber doch anders.
Geändert von Schmetterling123 (25.11.2007 um 20:38 Uhr)
Grund: möchte neues Thema anfangen
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Hallo,
die Sache mit dem "Grübeln" kenne ich auch.
Aber meistens spricht man doch von Grübeln bzw. Nachdenken,
wenn man ein Problem hat, es gibt Lösungsansätze die relativ
gleichwertig sind, man sich aber nicht für eine entscheiden
kann oder?
Wobei mir der Ausdruck "Nachdenken" besser gefällt als "Grübeln"
Denn Grübeln klingt für mich irgendwie so verzweifelt 
Mir fällt dazu das Gleichnis von Buridans Esel ein:
Ein Esel steht zwischen zwei gleichgroßen und gleich weit entfernten Heuhaufen. Er verhungert schließlich, weil er sich nicht entscheiden kann, welchen er zuerst fressen solle.
Liebe Grüsse
Corelli
Es ist Unsinn, sagt die Vernunft
Es ist Unglück, sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst
Es ist aussichtslos,sagt die Einsicht
Es ist lächerlich, sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung
Es ist was es ist, sagt die Liebe
Erich Fried
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Neuling
hallo drehmoment,
ich kenne die situationen genauso, wie du sie beschreibst. als würde man mit seinen gedanken "gegen eine wand rennen", nicht weiterkommen, immer dasselbe denken, aber doch irgendwie nicht zuende denken können. ich hatte damals noch andere symptome, wie atemnot und panik, innere unruhe und am ende das gefühl, bald durchzudrehen. viel. hat sich das bei dir auch in der art geäußert?
bei mir begann es damit, dass ich viel allein war und mit einmal auf die sinnlose "idee" kam, über den sinn des leben nachzudenken und letztendlich hab ich mich scheinbar so reingesteigert, dass ich solche "panikattacken" bekam- denn diese werden u.a. mit genau solchen symptomen beschrieben.
als es ganz schlimm war ging ich zum arzt und bekam baldrian verschrieben, in der hoffnung es würde helfen und das hat es gott sei dank, denn der nächste schritt wäre laut ihr ein psychologe gewesen. ich nahm mir ein paar tage eine auszeit und dann ließ es nach. das ganze ist ein jahr her und seitdem kam es nur noch ganz selten und auch nur in ansätzen zum vorschein. wenn man dann aber lernt, seine gedanken zu kontrollieren, also sich sofort bewusst abzulenken, geht es wieder weg. und wenn ich wieder diese innerliche unruhe spüre, die mir immer besonders angst macht, so nehm ich baldrian und nach ca. ner halben std. ist es weg. kann natürlich auch nur der "glaube" an das mittelchen sein, aber hauptsache es funktioniert.
es gibt einfach themen, über die der mensch nicht nachdenken sollte und das ist fast alles, was er nicht begreifen kann. das kann einen eben "durchdrehen" lassen.
wie genau und mit welchen gedanken o. themen fing es denn an?
lg
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