Hallo zusammen,
ich leide an einer Dysthymie und rezidivierenden Depression mit schweren Episoden.
Habe eine tiefenpschologische Therapie bei einem Analytiker nach 2 Jahren abgebrochen. Eigendlich hätte ich die Therapie schon ein Jahr eher beenden sollen, denn schon damals hatte ich das Gefühl, diese Therapie/Therapeut kann mir nicht weiter helfen. Diese Unzufriedenheit habe ich dem Analytiker auch mitgeteilt. Das hat ihn aber nicht veranlasst mit mir darüber zu spechen was mich unzufrieden macht. Stattdessen stellte er einen Antrag auf Langzeittherapie. Leider habe ich mich zur Unterschrieft übereden lassen, aber nur um herrauszufinden was ich eigendlich habe. Denn darauf wollte der Analytiker mir keine Antwort geben.
Ich bin seit nicht ganz 2 Jahren in Verhaltenstherapie. Diese Therapie hat mir soweit gut getan, Die
Prüfungsangst ist weg, ich gestalte mein Leben so wie ich es möchte. Ich habe zu der Therapeutin ein gutes Vertrauensverhältniss.
Im Gegensatz zum Analytiker, geht sie auf mich ein. Die Therapie ist ein Dialog. Ich kann frei über alles sprechen, das tut mir gut.
Leider gibt es ein Problem, ich ecke oft bei meinen Mitmenschen an. Sie verstehen oftmals das was ich sage völlig anders, als es mein Absicht ist.
Dieses Problem läßt sich in der Verhaltenstherapie nicht lösen. Deshalb habe ich mir überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre in eine Gruppentherapie zu wechseln.
Hat jemand Erfahrung mit dieser Therapiemethode?