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Thema: Gucke weg bzw. auf den Boden, wenn ich mich unterhalte

  1. #1
    Neuling
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    Standard Gucke weg bzw. auf den Boden, wenn ich mich unterhalte

    Es ist komisch,
    ich gucke entweder auf den Boden oder weg, wenn ich mit jemandem unterhalte, ich schaffe es kaum jemandem ins Gesicht zu gucken, zumindest dann nicht, wenn ich gerade zuhöre, wenn ich die Frage stelle gucke ich (glaube ich) doch eher ins Gesicht.

    Ich fühle mich dann komisch, weil diese Person mir halt ins Gesicht guckt, ich aber auf den Boden.

    Meine Frage, was könnte die Ursache sein?

    Danke.

  2. #2
    Gast1006
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    Standard

    Hallo,

    eine orthopädische ?

  3. #3
    Gast784
    Gast

    Standard

    hallo Buschbaum,

    Unsicherheit, Schüchternheit oder Interesselosigkeit.

    und? Was ist so schlimm daran?

    Passiert mir heut noch, ich nehms als Relikt meiner Herkunft. Ich war als Kind und junge Erwachsene unsicher und schüchtern. Und durch bestimmte Verhaltensweisen, die ich heute immer noch habe, aber Teil meiner Authentizität sind, merke ich, wie viel ich in meinem Leben geschafft habe. Was mir früher peinlich war, und mich störte, ist heute für mich ein willkommenener Anzeiger dafür, um eine Situation oder einen Gefühlszustsand von mir einschätzen zu können.

    Das dümmste, was man tun kann, ist zu glauben, alles immer wegmachen zu müssen.

    Wenn ich heute meinen Blick nicht halten kann, dann weiss ich, dass mich das Gespräch nicht interessiert, oder die Person mir Unbehagen bereitet. Wenn es Schüchternheit ist, dann nimmt das oft die Ängste meines Gegenübers. Denn denen gehts ja oft genauso.
    Geändert von Gast784 (13.11.2010 um 08:14 Uhr)

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Jan1981 (26.01.2011)

  5. #4
    Neuling
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    Merkst du selbst denn in der betreffenden Situation, dass du zu Boden schaust oder wurdest du darauf aufmerksam gemacht?
    Hmmm... Wäre auf jeden Fall interessant, erstmal die Ursache zu finden. Ob es nun Desinteresse an Personen oder Unsicherheit ist, ist ja ein großer Unterschied...

  6. #5
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    Klingt für mich sehr nach Unsicherheit.
    Da sehe ich allerdings, wie Gaby, auch kein Problem.
    Is halt so. Du fühlst dich vielleicht unwohl in Gegenwart einer Person, der du nicht in die Augen sehen kannst.
    Und ich denke, dass nicht jeder, der anderen permanent in die Augen sehen kann, auch selbstbewusst ist. Vielleicht kommt dir dein Gegenüber in diesen Momenten dir überlegen vor, aber das muss nicht so sein...

  7. #6
    Schreibkraft Avatar von Freygeist Libertin
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    Standard Weggucken

    Ich werfe das Wort Introvertiertheit hier mit rein. Ich schaue manchen Leuten nicht in die Augen, weil ich intensiv zu höre. Das Betrachten des Gesichtes bzw. der Augen würde mich ablenken. Mein Kopf möchte dann das geschilderte Problem verstehen. Nicht mich verunsichert dies. Es verunsichert die Zuhörer.

    Natürlich verstehe ich sie, vielleicht haben sie frühere Erfahrungen gemacht und wurden ignoriert.

    Natürlich ich kann ich dies manchmal korrigieren. Dies ist ein bewußter Vorgang.

    Was mir ganz toll half ist Theaterspielen lernen. Ich besuche ab und an workshops "Improvisationstheater".

    Dadurch wird einfach mein Reaktionsspektrum im Alltag leichter.

  8. #7
    Neuling Avatar von Joachim
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    Zitat Zitat von Buschbaum Beitrag anzeigen
    Es ist komisch,
    ich gucke entweder auf den Boden oder weg, wenn ich mit jemandem unterhalte, ich schaffe es kaum jemandem ins Gesicht zu gucken, zumindest dann nicht, wenn ich gerade zuhöre, wenn ich die Frage stelle gucke ich (glaube ich) doch eher ins Gesicht.

    Ich fühle mich dann komisch, weil diese Person mir halt ins Gesicht guckt, ich aber auf den Boden.

    Meine Frage, was könnte die Ursache sein?

    Danke.
    Dein Problem klingt nicht gut. Ich gehe hierbei von einem Mangel an Selbstbewusstsein aus. Bzw. Minderwertigkeitsgefühlen.

    Ich empfehle dir: Setze dich mit einer Vertrauensperson zusammen bespreche das ganze und trainiere, dieser Person in Gesprächen perm,antent in die Augen zu schauen. Außerdem empfehle ich dir mein Wundermittel Kampfsport
    Nichts kann ewig sein außer Freiheit...!!!

    Wie eine gespenstische Melodie segelte das Wasser über das Flussbett zwischen den beiden mächtigen Bäumen, deren Astlöcher wie Augen wirkten und den Eindruck der Gefahr zeigten, wie ein Windhauch vor Gewitter. Ein seltsames Glitzern ging vom rauschenden Wasser aus...
    Auszug aus "Dämonenwald" einer Kurzgeschichtensammlung...

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