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Thema: Habe ich eine Angststörung?

  1. #1
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    Standard Habe ich eine Angststörung?

    Liebe Forengemeinde;

    ich hoffe, mir kann hier jemand weiterhelfen; ich bin inzwischen ziemlich verzweifelt.

    Seit ungefaehr 3 Wochen leide ich an einer mehr oder weniger bestaendigen Benommenheit. Diese ist manchmal staerker und manchmal schwaecher; ganz weg ist sie aber in letzter Zeit fast gar nicht mehr gegangen. Ich fuehle mich im schlimmsten Fall wie unter Medikamenten- oder Drogeneinfluss.

    Dazu kommt in letzter Zeit ein Druckgefuehl im Kopf, manchmal auch Kopfschmerz (den ich normalerweise NIE bekomme) und gelegentliche Muskelzuckungen (v.a. beim Einschlafen). Zudem bin ich schlapp und dauermuede.

    Eine kleine Verbesserung scheint mir einzutreten, wenn ich etwas zu tun habe; also nicht nur zuhause rumhocke...

    Ich war bei 2 verschiedenen Allgemeinmedizinern; beide finden nichts anatomisches (wobei aber auch "nur" Blutzucker und Blutdruck gemessen und die Schilddruesenwerte gecheckt wurden. Dazu wurde vor einigen Monaten ein grosses Blutbild gemacht (ich neige zur Hypochondrie). Alles ohne Befund.

    Die zweite Allgemeinmedizinerin hat mich auf die Möglichkeit einer Angststörung hingewiesen. Das wuerde von meinen momentanen Lebensumstaenden her auch gut passen. Insofern habe ich in der letzten Woche einen Psychologen aufgesucht; zu einer Bestandsaufnahme. Eine richtige Diagnose ist noch nicht dabei herausgekommen; nur, dass es eben schon einen Haufen Dinge aufzuarbeiten gibt (das war mit klar). Dazu habe ich ein Informationsheft zu Panikattacken bekommen; muss aber sagen, dass ich mich darin nicht wiederfinde (ich habe keine "kuerzeren Attacken", sondern bin staendig benommen).

    In den letzten Tagen kommt jetzt noch eine allgemeine Vergesslichkeit dazu, ausserdem scheinen mir öfter mal Dinge aus der Hand zu fallen...ich will aber nicht ausschliessen, dass ich im MOment verstaerkt auf sowas achte und insofern total ueberinterpretiere; wie bereits erwaehnt bin ich ein wenig anfaellig in solchen Dingen...

    Der Punkt ist: ich kann immer noch nicht hundert prozentig daran glauben, dass so starke Symptome seelisch begruendet sind. Obwohl ich mich dagegen nicht wehre - es faellt mir einfach nur schwer, daran zu glauben.

    Gibt es irgendeine körperliche Erklaerung dafuer? Ich muss dazu auch sagen, dass ich einen sehr steifen Nacken/Hals habe und auch Muskelverspannungen im Ruecken feststellen kann.

    Oder deutet tatsaechlich alles auf was psychisches hin? Ich habe mich zum Beispiel in einem anderen Psychologieforum umgesehen und konnte mich da - was die Symptome betrifft - durchaus in der "generalisierten Angststörung" wiederfinden.

    Ich werde wohl am Montag erst mal einen Termin beim Neurologen machen. Aber bis dahin waere ich fuer die ein oder andere Rueckmeldung sehr dankbar!

  2. #2
    Verleger Avatar von Natz
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    Hallo erst mal!

    Ich denke auch, dass die Diagnose stimmt. Gerade viele körperliche Syndrome kommen von ständiger Anspannung-auch die Nackengeschichte.
    Deine ständige Benommenheit- kann man die mit einem Gefühl der Unwirklichkeit vergleichen? Dass ist nämlich auch sehr oft der Fall und die hypochondrische Angst passt da zusätzlich auch noch gut ins Bild.
    LG, Natz




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  3. #3
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    Hallo Natz,
    danke fuer deine schnelle Reaktion.

    Zitat Zitat von Natz Beitrag anzeigen
    Deine ständige Benommenheit- kann man die mit einem Gefühl der Unwirklichkeit vergleichen? Dass ist nämlich auch sehr oft der Fall und die hypochondrische Angst passt da zusätzlich auch noch gut ins Bild.
    Ja, kann man wohl...das ist irgendwie, als waere ich nicht richtig im Leben drin...kann ich schwer beschreiben. Wie unter irgendwelchen bewusstseinsveraendernden Drogen halt. Ich "vergesse" auch oft Dinge (hab mich zum Beispiel gestern abend gefragt; ob ich morgens eigentlich einkaufen war oder nicht?).
    Dazu wie gesagt staendige Muedigkeit, Kopfdruck.

    Das Hypochonderhirn sagt: neurologische Störung.
    Das Vernunfthirn verweist auf die hypochondrische Veranlagung des Hypochonderhirns.


  4. #4
    Verleger Avatar von Natz
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    Hast Du gut beschrieben mit dem Hirn.
    Aber gerade so hypochondrische Anwandlungen sind ganz typisch-davon ist z.B. meine Mutter auch befallen und hats natürlich vielfältig weitergegeben, deshalb weiß ich, wovon ich rede
    Ich hab hier mal ein Paar Seiten für Dich, vll. ist ja was dabei:
    http://www.angst-auskunft.de/

    http://de.wikipedia.org/wiki/Angstst%C3%B6rung

    Gerade bei dem Artikel in der Wiki steht dass mit dem Unwirklichkeitsgefühl, ect.
    Hoffe, ich konnte Dir etwas helfen
    LG, Natz




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  5. #5
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    Danke fuer die Links - ja, das mit der generalisierten Angststörung passt schon ziemlich gut.

    Diese Benommenheit - hast du die Erfahrung gemacht, dass die - z.B. mit einer Verhaltenstherapie - wieder weg geht?
    Das macht mir naemlich im Moment die meisten Sorgen (neben den typischen Gedankengaengen eines Hypochonders eben)...das ich das nie mehr los werde.

  6. #6
    Verleger Avatar von Natz
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    Beprich dass am besten mal bei dem Neurologentermin. Ich hatte früher mal das Gefühl, dass alles so unwirklich ist-das ging aber wieder weg.
    Es ist aber ganz klar, dass das Angsthirn denkt, es geht niiieee wieder weg
    LG, Natz




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