Hallo,
Mein Problem ist, dass ich versucht habe meine Angststörung durch Selbsthilfe-Literatur in den Griff zu kriegen und mich jetzt an den Symptomen festgebissen habe.
Ich hänge seit dem an Empfindungen fest, die nicht mehr aufhören, da meine Angst davor, dass sie nicht mehr aufhören, dazu führt, dass sie nicht mehr aufhören. (zumindest glaube ich das zurzeit)
Eine Psychologin konnte mich - per Internet - dann zeitweise davon überzeugen, dass das nicht zutreffen würde und Empfindungen grundsätzlich berechtigt wären. Die Empfindungen die in mir aufkommen würden daher nur aus dem Unterbewusstsein kommen und müssten raus. (generalisiert auftreten würden sie nur dadurch, dass ich sie nicht rauslasse.)
Anfangs hat es sehr gut geklappt. Ich konnte die Empfindungen rauslassen und war zu 100% symptomfrei.
Aber inzwischen kamen wieder Zweifel daran hoch, dass diese Symptome (Ängste, generalisiert auftretende Empfindungen, andauerndes Kälteempfinden, Schüttelfrost usw.) aus meinem Unterbewusstsein kommen und sie ihre Berechtigung haben.
Inzwischen habe ich wieder Angst, dass der Verhaltenstherapeutische Ansatz recht hat (demnach wäre ich unheilbar, da ich die Symptome ständig wahrnehme und ständig Angst davor habe, dass sie nicht mehr aufhören)
Kann mir bitte jemand klar machen, dass der Verhaltenstherapeutische Ansatz in meinem Fall nicht zutrifft und nur die Psychoanalyse meine Symptome erklären kann?
Das ist die einzige Chance die ich habe.
(solange ich daran glaube, dass mein Zustand "erlernt" ist, komme ich davon nicht los)
Ich kann seit Tagen nicht mehr schlafen, da die Symptome nicht mehr aufhören. Lange halte ich das nicht mehr aus.
Bitte helft mir.
(ich brauche jetzt keine "Schnelltherapie". Bei mir ist jetzt erst einmal ausschließlich Überzeugungsarbeit nötig um mein Unterbewusstsein davon abzubringen zu glauben, dass es keine Hoffnung mehr für mich gibt)


LinkBack URL
About LinkBacks
Zitieren



Lesezeichen