ich habe endlich heraus gefunden wie Nervosität, Phantom-Symptome, Depressionen, Weinkrämpfe und Dauerangstzustände funktionieren.
In jedem dieser Fälle scheint es daran zu liegen, dass der Sympathikus im Dauerbetrieb läuft und der Parasympathikus nicht übernimmt.
Normalerweise verläuft Stress so, dass der Sympathikus in Aktion tritt und sobald die Gefahrensituation vorbei ist der Parasympathikus übernimmt.
Im Fall von Nervöser Unruhe, Phantom-Symptomen und ähnlichem bleibt der Sympathikus aktiv und der Parasympathikus hält zu schwach dagegen.
Über Sauna, Kneipp-Anwendungen und Ausdauersport kann man das Vegetative Nervensystem so trainieren, dass der Sympatikus wieder weniger aktiv wird und der Parasympatikus wieder aktiver wird.
Zudem lässt sich über das Autogene Training das Vegetative Nervensystem so trainieren, dass der Parasympatikus automatisch anspringt.
Bei mir hat es in den letzten Tagen etwas funktioniert. Zumindest habe ich es über Sauna, abwechselnd heiß und kalt duschen und Ausdauersport einige Zeit lang schaffen können meine Unruhezustände loszuwerden.
Zudem hilft es sich die Symptome die einen quälen genau anzusehen und sich zu sagen, dass sie einem nicht weiter stören.
Ebenfalls hilfreich ist Ablenkung.
Aber jetzt habe ich wieder einen Rückschlag und bin dadurch wieder etwas verunsichert
Kann mir jemand sagen was ich jetzt noch versuchen kann?
Antidepressiva nehme ich bereits.
Wobei sich mein Zustand zumindest schon etwas gebessert hat. Die Phasen in denen es mir - relativ - gut geht werden immer länger und die Phasen in denen es mir schlecht geht fallen schon etwas schwächer aus.
Allerdings bin ich wegen dem Rückschlag versunsichert (während der Rückschläge habe ich immer das Gefühl die Kontrolle über mein Problem zu verlieren)![]()


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