psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 23

Thema: Hängen geblieben auf Cannabis

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    18.01.2012
    Beiträge
    7
    Danke
    0
    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard Hängen geblieben auf Cannabis

    Hallo Leute, ersteinmal stelle ich mich kurz vor. Ich bin 22 Jahre alt, männlich und Student.

    Ich fange einfach mal an. Es ist eine lange Geschichte!

    Meine Kindheit verlief ziemlich normal (ich war schon immer ruhig) außer ich habe ziemlich viel Schläge von meinem Vater gekriegt, er hat mich mit dem Schuh geschlagen und solange bis meine Mutter ihn beruhigen konnte oder er irgendwann aufgehört hat, dann kam meine Pubertät.

    Ab da hat sich alles geändert. Ende 13 habe ich rauchen angefangen, Mitte 14 Alkohol trinken und Ende 14 habe ich zum ersten Mal gekifft. Es ist nicht nur beim einmaligen Probieren gewesen, ich habe regelmäßig geraucht, jedes Wochenende getrunken. Ich und meine Kumpels waren schon richtig "hart" drauf und haben jeder für sich fast eine Flasche Vodka leergemacht.

    Nach und nach hat mir das Kiffen am meisten gefallen und Alkohol habe ich nicht mehr so intensiv getrunken.

    Dann habe ich mich nur noch auf das Kiffen konzentriert. Mir hat das Feeling gefallen und ich fühlte mich von der Kifferkultur angezogen. Also haben wir dann jeden Tag zunächst ein paar Joints geraucht, danach täglich ziemlich viel Bong und Eimer geraucht.

    Dann war ich im Urlaub im Ausland und dort habe ich kiffende Leute kennengelernt. Sie waren alle viel älter als ich, ich war 15 und sie waren durchschnittlich über 20. Wir waren immer in einer Wohnung mit ca. 10 Leuten. Es war eine faszinierende Runde für mich, dort haben sie Riesenmengen Marihuana gehabt und auch richtig heftiges Zeug und sie haben dicke Tüten gebaut. Ich habe natürlich mit ihnen mitgeraucht. Doch solche Räusche hatte ich davor noch nie.

    Im Rausch haben sie dann ein paar Sachen mit mir angestellt. Kann mich nur verschwommen erinnern, aber ein paar nicht kiffende Kumpels haben es mir im Nachhinein erzählt.

    Einer hat die ganze Zeit in mein Ohr geflüstert mit "Schhhhh" "Schhhhh" und sie haben dann alle gelacht. Ich habe es nicht verstanden, warum sie lachen. Danach hat ein anderer gesagt, ich solle mal meine Ohren anfassen, habe ich gemacht, danach hat er gesagt, ich sehe aus wie ein Affe. Danach sollte ich laufen und sie haben mich dann wieder mit irgendwas verglichen (weiß ich nicht mehr). Dann kamen so Geschichten wie "Ich bin Polizist, hast du das gewusst...". Ich habe da voll den Horrortrip bekommen und trotzdem war ich so fasziniert und bin jeden Tag zu ihnen zum Kiffen gegangen. Und jeden Tag haben sie mit mir dasselbe angestellt. Ich habe mich nicht getraut was zu sagen, ich hatte Angst vor ihnen. Sie haben irgendwie alle zusammen gehalten und alle zusammen über mich gelacht, ich habe es nicht verstanden.

    Danach hat es angefangen, dass wenn ich bekifft war, ich nur noch wie im Schockzustand war und nichts mehr aus meinem Mund rausgebracht habe. Ich war wie ein Stein. Wenn jemand was zu mir gesagt hat, konnte ich ihm nicht antworten. Ich habe nur noch Angst gehabt.

    Dann kam irgendwann Verfolgungswahn dazu, ich habe mich immer von irgendwelchen Leuten verfolgt gefühlt. Ich hatte bei jedem Rausch nur noch Horrortrips und ich konnte das Kiffen auch nicht sein lassen, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, wenn mein Rausch wieder ein guter Trip wird, werde ich auch wieder normal und befreit vom Horrortrip. LEIDER war es nicht so. Es wurde nur noch schlimmer.

    Ich bin dann nach ca. 2 Jahren, nachdem ich die Horrortrips hatte, zur Suchtberatung, sie hat mich dann in eine Jugendpsychiatrie mitgenommen.

    Ich hatte dort ein ca. 1-stündiges Gespräch mit verschiedenen Fragen zu meinen Gedanken etc. mit einem Psychologen, der daraufhin gemeint hat, ich solle unbedingt für 4 Wochen dableiben, er hatte den Verdacht einer paranoiden Schizophrenie. Und, wenn ich es nicht behandeln lassen würde, wäre es nicht gut.

    Doch ich wollte und konnte nicht, weil ich zur Schule musste und es mein letztes Jahr auf der Oberschule war und ich meinen Abitur machen wollte.

    Doch ich konnte es immer noch nicht sein lassen und habe weiter gekifft, bis ich dann nach ein paar Jahren beim Dealen erwischt worden bin, mich haben Leute verraten (ich musste für 2 Wochen in den Jugendarrest, es war die Hölle für mich, ich habe richtig Panik und Angst in der Zelle gehabt, so dass ich, als ich draußen war, einen Schaden vom Arrest hatte, habe ich heute noch, ich habe und kann die Zeit im Arrest nicht verarbeiten) und die Führerscheinstelle mit Entzug der Fahrerlaubnis gedroht hat.
    Daraufhin habe ich es sein lassen.

    Mein Problem ist, meine Augen sehen wie tot aus (emotionslos), ich habe das Gefühl, jeder lacht über mich. Wenn jemand lacht, denke ich er/sie lacht über mich. Die Leute schauen mich merkwürdig an, als ob sie denken, was ist denn das für ein gestörter Mensch. Ich höre auch immer wieder von Leuten wie sie hinter meinem Rücken sagen. Der ist nicht mehr ganz hell im Kopf oder was für ein Spaten. Ich habe das Gefühl, dass jeder gegen mich ist, dann raste ich ab und zu aus und beleidige z. B. die gesamte Gruppe. Das Problem ist, ich bin nicht dumm oder so. Ich verstehe ziemlich alles im Studium, nur brauche ich um einiges länger als der Durchschnitt. Wenn ich rede, dauert es länger, ich sage z. B. statt ja "jaaaa". Ich kann keine sozialen Kontakte aufbauen, ich bin in mich gekehrt, nur wenn sich jemand die Mühe macht, mit mir Kontakt aufzunehmen, kann ich nach einiger Zeit mit ihm über alltägliche Sachen reden. Ich habe fast die ganze Zeit schlechte Laune und schlechte Gedanken. Ich gehe nicht auf Partys, weil ich Angst vor den Menschen habe. Einkaufszentrum ist auch schon die Hölle für mich.

    Ich weiß nicht, was ich dagegen machen kann. Ich will auch nicht in eine Psychiatrie.

    Hat jemand Erfahrungen aus dem Bereich? Ich verstehe aus psychologischer Sicht nicht, was mir da passiert ist, als ich im Urlaub war? Warum hat sich danach mein ganzes Leben geändert, ich war nicht mehr mein altes ICH. Ich hatte mich geändert. Wie schaffe ich es, dass ich im Alltag nicht unangenehm auffalle?

    Bitte um Hilfe, bin wirklich verzweifelt und weiß nicht wer mir helfen kann.

    Vielen Dank für die Mühe im Voraus.

    Grüße

  2. #2
    Schreibkraft Avatar von Todai94
    Registriert seit
    08.12.2011
    Ort
    In einem Dorf
    Beiträge
    232
    Danke
    27
    35 mal in 29 Beiträgen bedankt

    Standard

    Also man könnte jetzt alle einzelnen Erkrankungen einzeln aufzählen, aber das lasse ich mal. Du hast eine Psychose und solltest unbedingt einen Therapeuten aufsuchen, einen Entzug machen und mal zu Hausarzt für die Generalüberholung.

    Ich sag es mal vereinfacht. Deine Psyche dürfte ziemlich im Eimer sein und das hast du keinem anderen als dir selbst, herzlichen Glückwunsch.

    Wie das ganze kam? Sehr offensichtlich. Beim Kiffen von Mariuhana oder schlimmeren Drogen werden auch Halluzinogenide ins Gehrin ausgeschüttet, die Stückchen für Stückchen an deinem Verstand rütteln. Also je öfter und härter du kiffst, desto irrer wirst du könnte man grob sagen. Du hast allerdings über einen längeren Zeitraum richtig schön zugelangt und dementsprechend haben sich verschiedene psychische Krankheiten herausgebildet wie Verfolgungswahn, Soziophobie und und und; der springende Punkt ist jetzt allerdings, dass sich der Zustand nicht auf einem gewissen Maß stabilisiert, nein, wenn du weiter machst, dann endet das irgendwann in einem Trip der nie wieder endet.
    Geändert von Todai94 (18.01.2012 um 23:39 Uhr) Grund: Grammar's a bitch -.-
    Mein Gelaber ist meist sinnfreie,
    das Zuhören eine Schererei,
    aber manchmal ist auch was nützliches dabei.

    Also verdammt noch mal halt's Maul und hör gefälligst zu!

  3. #3
    Roman Verfasser
    Registriert seit
    27.11.2011
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.347
    Danke
    175
    312 mal in 245 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Seermus, und herzlich willkommen im Forum

    Also Kontaktangst, Wut auf Andere, dem Gefühl daß über mich gelacht wird, schlechte Laune, und so weiter, hatte ich auch alles. Ich war nie beim Psychiater deswegen, und mich gibts trotzdem noch.

    Der "Witz" an der Sache ist, jeder denkt auch mal so wie Du, wenn es ihm schlecht geht, auch über lange Zeit. Du merkt immerhin selbst daß da etwas nicht stimmt, ich hab selbst das nicht gemerkt. Ich habe es auch gar nicht behandeln lassen, es war unwichtig für mich, ich bin aufgrund meiner Motivationslosigkeit in Behandlung (Gruppentherapie) gegangen. Die Mißtrauens"problematik" (war eben für mich keine Problematik) hat sich dabei über die Jahre nebenher mit erledigt. Vor dem Hintergrund kann ich Dir nur raten, ok, ja, mach etwas dagegen, aber verdamme Dich nicht dafür daß Du so bist, und zieh Dir die ganzen Diagnosen und eventuelle Besorgnis von Ärzten nie rein. Das kannst Du als Auswahlkriterium für Ärzte hernehmen: Wer sich negativ schockiert und besorgt zeigt, und Dir ganz schnell irgendwas verschreiben oder Dich ganz schnell irgendwo einweisen will, den meide. Die werden Dich nur an Stellen überweisen wo ebenso negativ gedacht wird. Heilung gibt es für Dich dort, wo Du Dich wohlfühlst und angenommen und ernstgenommen fühlst und wo Dir Vertrauen entgegengebracht wird. Schau Dich sorgfältig um, laß Dir nichts aufzwingen, und laß Dir kein schlechtes Gewissen einreden.

    Es ist schwierig wonach man gucken soll, wenn man nicht weiß was man sucht, aber das vielleicht als Anhaltspunkt.

    Man darf nie vergessen, man kann nie pauschal sagen ob Mißtrauen oder Wut gerechtfertigt oder ungerechtfertigt sind, oder ob nicht doch mal jemand lacht. Und wurde doch hinter dem eigenem Rücken gelacht, war es keine Paranoia sondern gesunde Wahrnehmung. Oder, wenn man selbst "irgendwie komisch" drauf ist, gucken die Leute als Reaktion darauf eben auch mal merkwürdig. Warum also soll das Wahn sein. Jede Pauschalisierung führt deswegen sehr leicht zu Tabusierung und damit in die Krankheit hinein, denn Ziel sollte es sein, sich zwar einerseits selbstkritisch betrachten zu können und seine Fehler zu kennen, aber andererseits sich dafür nicht zu verdammen und selbst herabzusetzen.

    Und Du kannst etwas dagegen machen, und zwar empfehle ich Dir eine stationäre Gruppentherapie. Der Vorteil ist, daß es intensiver ist als eine Therapie bei einem Psychotherapeuten. Zum Thema "keine Psychiatrie", das ist eine generelle Schwierigkeit, das Etikett sagt noch nicht zwingend etwas über die Qualität. Die einen sind gut, die anderen hundeschlecht. Man muß sich eben erkundigen, Deutschlandweit. Patientenempfehlungen sind im Netz nachzulesen, manche sind aussagekräftig. Manche Ärzte können auch gute Kliniken empfehlen.

    Was Dir im Urlaub passiert ist... ja, die haben sich dort über Dich wohl lustiggemacht. Sie werden es nicht bös gemeint haben, Deine Schüchternheit wird sie wohl verunsichert haben, weil sie selbst unsicher waren, und später hast Du diese Stimmungen beim Kiffen eben wiedererlebt. Es war vielleicht der Auslöser für Deine Probleme, aber die eigentlichen Ursachen liegen immer woanders.

    Also ich kann Dir nur Mut machen, Du hast die Grundeinsicht, Du willst etwas verändern, das ist psychotherapeutisch behandelbar

    Soweit erstmal, und Du bekommst noch PM wegen einer Klinikempfehlung.

    LG

  4. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Erwin für den sinnvollen Beitrag:

    Vanilla (31.01.2012)

  5. #4
    Roman Verfasser
    Registriert seit
    27.11.2011
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.347
    Danke
    175
    312 mal in 245 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von Todai94 Beitrag anzeigen
    Also man könnte jetzt alle einzelnen Erkrankungen einzeln aufzählen, aber das lasse ich mal. Du hast eine Psychose
    Das ist unangemessen, das solltest Du lassen. Schreib Du erstmal so offen über Deine Probleme wie seermus, traust Du Dich doch gar nicht.

  6. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Erwin für den sinnvollen Beitrag:

    Vanilla (31.01.2012)

  7. #5
    Schreibkraft Avatar von Todai94
    Registriert seit
    08.12.2011
    Ort
    In einem Dorf
    Beiträge
    232
    Danke
    27
    35 mal in 29 Beiträgen bedankt

    Standard

    Mein Problem ist leider immer noch auf so etwas zu antworten, ich bitte dich, deine Gründe sind doch überhaupt nicht vergleichbar mit dem Problem das hier vorliegt, denn bei dir hat es grundsätzlich andere A
    Auslöser gegeben als bei dem Fallbeispiel hier, es sei denn du hast auch gekifft.

    Des Weiteren ist es meine Sache wie ich auf welche Dinge reagiere und wenn man sich selbst durch Dinge wie kiffen runterzieht, dann habe ich damit relativ wenig Mitleid.

    Und zu Schluss:
    Meine Probleme sind hier zuerst mal absolut irrelevant oder redest du mit deinem Therapeuten über seine Probleme?
    Mein Gelaber ist meist sinnfreie,
    das Zuhören eine Schererei,
    aber manchmal ist auch was nützliches dabei.

    Also verdammt noch mal halt's Maul und hör gefälligst zu!

  8. #6
    Roman Verfasser
    Registriert seit
    27.11.2011
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    1.347
    Danke
    175
    312 mal in 245 Beiträgen bedankt

    Standard

    Solche "Diagnosen" schaden und sind eine Unsitte. Bei Dingen von denen man keine Ahnung hat sollte man sich besser zurückhalten. Das ist nicht mehr nur alleine Deine Sache.

    Ganz zu schweigen davon, Deine "Detailerklärung" zu den Drogen ist dermaßen schwachsinnig (wie ich sie gerade noch mal überflogen habe) das tut schon weh.

    Und erzähl mir nichts über mich, das ist anmaßend.

    Dem Themenersteller kann man nur wärmstens wünschen daß er sich Dein Urteil nicht anzieht.



    //edit: Anders gesagt: Wenns wenigstens inhaltlich stimmen würde, kein Problem. Aber das ist naseweisses, krankmachendes Geschwätz. Ich hab nichts gegen Dich, Du sollst auch Deine Meinung haben dürfen, und die kann gerne sein wie sie will, aber hier geht es einfach darum daß es nicht geht Leuten die ehrlich von sich erzählen irgendwelche wertenden Diagnosen an die Backe zu nageln. Erzähle genauso ehrlich von Dir wie der Themenersteller, dann wollen wir mal sehen, wem man hier noch so Psychosen herbeiinterpretieren könnte.
    Geändert von Erwin (19.01.2012 um 00:11 Uhr)

  9. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Erwin für den sinnvollen Beitrag:


  10. #7
    Schreibkraft Avatar von Todai94
    Registriert seit
    08.12.2011
    Ort
    In einem Dorf
    Beiträge
    232
    Danke
    27
    35 mal in 29 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von Erwin Beitrag anzeigen
    und zieh Dir die ganzen Diagnosen und eventuelle Besorgnis von Ärzten nie rein.
    Genau wenn wir schon Zeichen von Paranoia haben, warum ihm dann nicht auch sagen, dass man vielen Ärzten nicht trauen kann. Gute Idee werfen wir Holz ins Feuer so geht das bestimmt aus.


    Die werden Dich nur an Stellen überweisen wo ebenso negativ gedacht wird. Heilung gibt es für Dich dort, wo Du Dich wohlfühlst und angenommen und ernstgenommen fühlst und wo Dir Vertrauen entgegengebracht wird. Schau Dich sorgfältig um, laß Dir nichts aufzwingen, und laß Dir kein schlechtes Gewissen einreden.
    Also halten wir demnach fest:
    Auf keinen Fall eins psychiatrische Anstalt besuchen, denn es gibt scheinbar so viele wo man als Patient überhaupt nicht ernst genommen wird. Wie gesagt stärken wir die Vorurteile doch einfach noch mehr.
    Was das schlechte Gewissen angeht, das bleibt mir rätselhaft. Wem wird denn in einer Anstalt ein schlechtes Gewissen eingeredet?

    Und du hast wirklich mehr Ahnung? Bei aller Liebe aber was du machst ist nichts anderes als deine eigenen Erfahrungen mit schönen Verallgemeinerungen zusammenzumischen und sie als Lebensweisheit zu verkaufen die man beachten sollte.
    Mein Gelaber ist meist sinnfreie,
    das Zuhören eine Schererei,
    aber manchmal ist auch was nützliches dabei.

    Also verdammt noch mal halt's Maul und hör gefälligst zu!

  11. #8
    Neuling
    Registriert seit
    18.01.2012
    Beiträge
    7
    Danke
    0
    Bedankte sich ein mal in einem Post.

    Standard

    Danke, für die Hilfe.

    Ich sag es mal vereinfacht. Deine Psyche dürfte ziemlich im Eimer sein und das hast du keinem anderen als dir selbst, herzlichen Glückwunsch.
    Solche Kommentare sind eigentlich sinnlos, denn ich weiß, dass ich selber schuld bin, aber ändern tut es trotzdem nichts an der Tatsache.

    ...wenn du weiter machst, dann endet das irgendwann in einem Trip der nie wieder endet.
    Ich habe schon vor 4 Jahren mit dem Kiffen aufgehört. Lust habe ich eigentlich jeden Tag, doch ich mache das nicht mehr wegen meinem Führerschein und Justiz.

    ...und zwar empfehle ich Dir eine stationäre Gruppentherapie.
    Das Problem ist, ich habe ehrlich gesagt keine Zeit eine stationäre Gruppentherapie zu machen.

    Ich versuche noch einmal meine Horrortrips zu erzählen:
    Also, ich ziehe am Joint oder an der Bong, danach wirke ich wie ein Stein. Ich kann nicht mehr reden. Wenn ein Kumpel was zu mir sagt, denke ich, er will mich beleidigen oder fertig machen. Und, wenn er lacht, fühle ich mich ausgelacht. Meine Bewegungen sind wie von einem Roboter. Ich höre Sachen im Fernsehen, die auf mich bezogen sind. z. B. hatte ich einen Boxkampf angeschaut, dort habe ich Rufe gehört mit meinem Namen und komm her, lass uns schlägern.

    Heute ist es so, dass ich jemandem nicht so lange in die Augen schauen kann. Und, wenn mehrere Leute reden und ich stehe mit ihnen, kann ich nicht mitreden. Ich schaue da eigentlich nur auf den Boden und fühle mich unwohl. Ich fühle mich ausgegrenzt, sofort. Wenn sie mich ansprechen, bin ich total nervös und rede mit zittriger Stimme. Ich verstehe öfter nicht was sie sagen, sie müssen es meistens wiederholen, erst dann verstehe ich sie. Ich weiß öfter nicht, was ich antworten soll. Ich kriege keine richtigen Sätze hin. Ich bin irgendwie wie ein Roboter. Und, wenn jemand nicht mit mir redet, sondern mit jemand anderem, bin ich irgendwie eifersüchtig, ich will, dass derjenige mit mir redet. Oder ich will auch so flüssig reden können und beliebt sein.

    Hat jemand Tipps, wie ich mich alleine therapieren kann oder selber Erfahrungen mit den Nebenwirkungen von Cannabis? Ich will nicht mehr zu einem Psychologen, die reden mit dir nur, hören sich deine Probleme an und haben ein wenig Mitleid, dann wollen sie dir sofort Psychopharmaka verschreiben. Ich will aber keine Medikamente nehmen, ich will mich selber therapieren.

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Angst auf Drogen hängen geblieben zu sein.
    Von Bjoernx3 im Forum Sucht
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 03.06.2011, 00:36
  2. Wo ist meine Kraft geblieben?
    Von larissa.marie im Forum Depression
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 26.03.2011, 17:20
  3. Cannabis
    Von Leo Navis im Forum Sucht
    Antworten: 28
    Letzter Beitrag: 16.01.2011, 05:54
  4. bin ich jetz hängen geblieben:confused:
    Von kleines mumi im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 22
    Letzter Beitrag: 26.05.2010, 20:16
  5. Antworten: 38
    Letzter Beitrag: 23.04.2010, 22:37

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!