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Thema: Hallo, darf ich mich vorstellen:

  1. #1
    Neuling
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    Standard Hallo, darf ich mich vorstellen:

    Ich habe das Forum zufällig gefunden und bin nun neu hier.
    Ich habe viel durchgemacht in meinem Leben (als Kind misshandelt, später benutzt, fast verhungert, oft erpresst und zuletzt vergewaltigt) und nach aussen hin ist trotzdem was aus mir geworden.
    Psychologische Hilfe oder menschliche Hilfe bekam ich nie (die eine ist in österreich aus eigener Tasche zu bezahlen und zu teuer, die andere scheiterte wohl an der Ignoranz und der Egozentrik der Aussenstehenden).
    Das Lachen habe ich längst verlernt, die Freude am Leben auch wenngleich: ich funktioniere noch nach aussen hin.
    Ich denke nicht das mir in diesem Leben noch Gutes widerfahren wird und lebe auch sehr zurückgezogen. Vor allem deshalb weil ich fühle das der nächste Tropfen das Faß zum überlaufen bringen wird (in welcher Form auch immer) und ich das vermeiden will.
    Angemeldet habe ich mich hier weil ich mich frage ob ich hier Gleichgesinnte finde mit denen ein , vielleicht hilfreicher , Austausch möglich ist.
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  2. #2
    Loewenzahn
    Gast

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    Hallo !

    Das geht mir sehr nahe ,wie Du das so schreibst .

    Kann ja eigentlich nur noch besser werden ,hoffentlich .

    Was möchtest Du mit Deinem Forumsnamen ausdrücken ?

  3. #3
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    Hallo, was ich mit meinem Nick ausdrücken will? Nun, das ich hoffe das ich in meinem nächsten Leben mehr Glück erfahre als in diesem. Ich antworte so auch oft wenn Menschen die um mein Schicksal wissen sagen "warte ab auch Dir wird mal was Gutes passieren. Dann sag ich meist "in dem Leben wohl nicht mehr, hoffen wir aufs nächste".

  4. #4
    Loewenzahn
    Gast

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    Glaubst Du an Wiedergeburt ?

    Wenn ja ,ist es vielleicht tatsächlich eine Art Trost .

    Zwei Leben hintereinander dürften von der statistischen Wahrscheinlichkeit her nicht genauso schlimm sein ,in jedem Fall nicht ,wenn man seine Lebenslektionen gelernt hat .

    Ich hoffe selber ,irgendwann wiedergeboren zu werden .

    Viel Glück ,hier !

  5. #5
    Neuling
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    Nein, eigentlich glaub ich nicht an Wiedergeburt aber es hilft mit trockenen Bemerkungen über Phrasen anderer hinwegzugehen. Und die Phrase ist trocken aber nicht verletzend.

  6. #6
    Roman Verfasser
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    Hallo, und willkommen im Forum.

  7. #7
    Neuling
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    Hallo und Danke für Deinen Willkommensgruß

  8. #8
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Hallo inmynextlife,

    mit Verspätung ein weilteres Willkommen im Forum

    Nun, das ich hoffe das ich in meinem nächsten Leben mehr Glück erfahre als in diesem. Ich antworte so auch oft wenn Menschen die um mein Schicksal wissen sagen "warte ab auch Dir wird mal was Gutes passieren. Dann sag ich meist "in dem Leben wohl nicht mehr, hoffen wir aufs nächste".
    Liegt darin nicht auch eine große Gefahr?
    Die Gefahr, die Möglichkeiten, die sich dennoch auch in diesem Leben immer wieder bieten, zu übersehen oder als zu gering zu bewerten, weil der Blick schon fast ausschließlich auf die "nächste Chance" (das nächste Leben) gerichtet ist?

    Dies führt doch schnell in einen Kreislauf der Gedanken, der sich selbst nährt und bestätigt - in eine Passivität und Resignation, die dann erst recht dazu führt, dass sich nichts ändern wird.
    "Hilfe" kann dann nur noch von außen kommen und auf sie wird dann gewartet ...
    Klingt das nicht auch irgendwie nach "erlöst mich bitte mal jemand!" ?

    Verstehe mich da bitte nicht falsch: ich will damit Deine Probleme nicht klein reden, absolut nicht.
    Der Berg, der sich da aufgetürmt hat: er ist groß, sehr groß vielleicht - und mit diesem Blick erscheint er auch sicherlich erst einmal unüberwindbar zu sein.
    Er wird auch nicht schlagartig verschwinden, sich nicht von heute auf morgen in Luft auflösen können. Und dennoch, mit einem anderen Blick auf ihn, lässt er sich vielleicht doch ein Stück weit abtragen: langsam, Stein für Stein. Es würde ja auch schon reichen, einen Pass über ihn zu bauen, oder?!

    Das wäre aber etwas, das in diesem Leben stattfinden muss - wie könnte ich sicher sein, dass in einem nächsten nicht vielleicht der gleiche Berg auf mich warten könnte? (Und wenn nicht dieser, dann vielleicht ein ganz anderer, denn Berge gibt es in jedem Leben - für jeden Menschen ein ganz persönlicher mit seinem Namen darauf.)
    Würde dann das Warten von vorne beginnen?

    Deine Gedanken: ich kann sie verstehen und nachfühlen. Ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass ich sie nicht ebensfalls von Zeit zu Zeit gehabt hätte. Es ist wohl eine normale menschliche Reaktion, Dinge, die man auf absehbare Zeit nicht ändern zu können glaubt, erst einmal auszublenden und auf "später" zu verschieben. Auf einen Zeitpunkt, an dem ich dann neue "Hilfsmittel" oder "Erfahrungen" zur Verfügung haben werde, um die Sache neu angehen zu können - eben mit mehr "Rüstzeug".
    Insofern ist diese Reaktion sicher auch nicht falsch, sondern berechtigt: warum mit Gewalt jetzt ein Problem lösen müssen, wenn ich noch nicht über das hierzu nötige Handwerkszeug verfüge - das kann nur im Frust enden
    Dieses erst einmal erwerben und dann rangehen steigert die Chance, zumindest Teillösungen hinbekommen zu können. Vielleicht sieht dann der Berg schon nicht mehr ganz so bedrohlich aus wie jetzt noch.

    Nur passiv zu warten ... ändert nichts. Es hält mich weiterhin an dem Punkt fest, an dem ich momentan stehe: es fühlt sich nur "besser" an
    Zeitweilig ...
    Wenn ich heute so auf diese Jahrzehnte zurückblicke, dann muss ich erkennen, dass ich auf diese Weise viele Chancen übersehen habe - irgendwie war es "verschwendete" Zeit. Zeit, die sich besser hätte nutzen lassen - das Leben ging ja dennoch weiter. Nur eben ohne mich ...
    (Ob sich viel geändert hätte, ob sich überhaupt etwas geändert hätte, hätte ich diese Chancen genutzt: wie soll ich das beurteilen können? Dazu hätte ich sie zuerst einmal auch nutzen müssen - so bleibt mir heute nur die Spekulation. Und die ist ja auch wieder ein Teil dieser Gedankenspirale, die nach unten zieht ...)
    Der Frust, der dann irgendwann einmal dadurch entseht, dass man dies klar vor Augen hat: der ist dann u.U. noch verheerender ...
    Die verpassten Chancen: ich kann sie mir neu erarbeiten (auch wenn es viel schwerer ist als "damals") - die verlorene Zeit aber ...
    ... ist und bleibt verloren.

    Dass Du Dich hier angemeldet hat und über Deine Gedanken kommunizieren willst: spricht doch eigentlich dafür, dass es etwas in Dir gibt, das sich mit der Resignation nicht abfinden will, oder?!
    Gib ihm eine Chance - den ersten Schritt hast Du hier ja bereits gemacht

    Noch ne Sache, die Du bitte nicht falsch verstehen solltest:
    Angemeldet habe ich mich hier weil ich mich frage ob ich hier Gleichgesinnte finde mit denen ein , vielleicht hilfreicher , Austausch möglich ist.
    "Gleichgesinnte" und "hilfreicher Austausch" schließen sich manchmal aus - wenn das Hilfreiche darin bestehen soll, aus den momentanen Gedankenkreisen heraus zu finden
    Warum nicht nach Leuten suchen, die diese zwar kennen, die sich aber andererseits bereits auf den Weg aus ihnen raus gemacht haben, die zumindest aktiv nach einem solchen suchen?
    Alles andere wäre doch nur die Suche nach Bestätigung: nach der "Legitimation" von außen, weiterhin in der Passivität verharren zu "dürfen", oder?


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

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