psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 14

Thema: He he Würde Mich Interessieren wohin das Führt: Gesellschaftskritik( Philosophie)

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    23.12.2010
    Beiträge
    24
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard He he Würde Mich Interessieren wohin das Führt: Gesellschaftskritik( Philosophie)

    Ist nun Die Gesellschaft krank oder ich ?
    Bin ich krank , weil ich sage : Werte sind Moral oder Definiert Moral(Gesellschaft) die Werte?
    Wissenschaft(psychologisch) ist die suche nach wissen, oder die Suche nach Heilung für Menschen, die sich ausserhalb der Gesellschaft bewegen ?

    Ich behaupte: Die gesellschaft ist krank, weil sie sich von Medien beeinflussen läst, anstatt selbst zu denken! Kapitalismus vor individualismus weil
    nicht Persönlichkeit zählt, sondern die Arbeitskraft Bzw, Zahlungsfähigkeit der einzelnen Person Bzw. Masse! Ich habe Recht ?!?!

  2. #2
    Schreiberling
    Registriert seit
    30.11.2009
    Beiträge
    406
    Danke
    33
    53 mal in 40 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo Gidion,

    Auch wenn ich es weniger verallgemeinere, weil mensch gelehrt wird, nicht zu denken, kann ich deinen Satz, dass die Gesellschaft krank ist, problemlos unterschreiben.

    Es gibt sogar schon recht interessante Bücher über dieses Thema.


    Liebe Grüsse


    Shade
    Ich bin nur verantwortlich für das, was ich sage, nicht dafür, was du verstehst

  3. #3
    Neuling
    Registriert seit
    23.12.2010
    Beiträge
    24
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Kann man aber deswegen sagen das ALLE, die nicht ihr denken bezweifeln ( und das Täglich) gesund sind und nur die, die Denken Krank sind ?
    Volgender Sachverhalt :
    Ich gehe in die Arbeit , es ist 7:40 Uhr ; Ich denke nach, wer ich ich bin, was ich bin, was ich erreichen will. 16:30 ; Feierabend, bin zuhause und denke über selbigen mist nach: Bzeihiehung, Leben; Pro, Kontra, zwischendrin.
    Den ganzen Müll, Täglich ( seit 5,irgendwas Jahren). Ich glaube sagen zu können das ich nicht wirklich Psychisch krank bin. Ich mag meine Macken haben, aber woran erkenne ich, das ich krank oder gesund bin ?
    Ich überlege ob ich Burnout habe vom nachdenken ? Ja ich kann nur wenig schlafen und glaube mein Denken , überdenken zu müssen ( täglich)? wo wirds krankhaft ? wo ist es vernünftig ?
    Oder warens nur die falschen Freunde, die mir nicht genug Respekt, Beachtung etc. gegeben haben ? War es die Gesellschscgaft die mir den Eindruck vermitteln will dazugehören zu müssen ?

  4. #4
    Schreibkraft
    Registriert seit
    03.12.2010
    Ort
    Dresden
    Beiträge
    282
    Danke
    49
    33 mal in 27 Beiträgen bedankt

    Standard

    Jede bisherige Gesellschaftsform ist/war, meiner Ansicht nach, krank. Die eine mehr, die andere weniger. Oder umgedreht: Jede war irgendwie gesund. Die eine mehr, die andere weniger.
    Ich denke nicht, dass du krank bist. Du machst dir halt deine Gedanken.
    Ich habe keine Ahnung, wie eine Gesellschaftsform aussehen sollte, die vollständig dem menschlichen Wesen entspricht. Ich glaube, die Menschen selbst machen sich ihr Umfeld immer wieder unmenschlich. Wir alle sind halt nicht perfekt und so ist eben auch die Gesellschaft.
    Und ich könnte mir vorstellen, dass das immer so bleiben wird...

    Gruß
    Jan

  5. #5
    Neuling
    Registriert seit
    23.12.2010
    Beiträge
    24
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    gut, es gibt auch Zivilisationskrankheiten, die beweisen, das die Gesellschaft krank ist.
    ua :
    Man verlangt sich für seinen Job aufzuopfern und bekommt Burnout
    Man hat sich einen passenden Partner zu suchen, findet nicht und wird depresiv
    Alkoholismus, Spielsucht, Drogensucht,
    und manche Krankheiten entstehen auf der suche nach anerkennung.
    Suizid oder suizidgefährdung im sinne einer Todessehnsucht (ohne aktiv zu werden ) würde ich allerdings nicht generell als krankhaft bezeichnen auch wenn es das in vielen Fällen ist.
    Den Freitod zu wählen war bis vor ein paar Jahrzehnten sogar noch ehrenhaft (gesellschaftlich gesehen)
    Es gibt genug Leute die des Lebens müde sind und hoffen das es bald endet.
    Geändert von Gidion (06.01.2011 um 08:29 Uhr)

  6. #6
    Verleger Avatar von Darkstar
    Registriert seit
    02.10.2009
    Ort
    in der kulturellen Diaspora
    Beiträge
    2.530
    Danke
    1.768
    1.105 mal in 640 Beiträgen bedankt

    Standard

    Bevor ich mir die Frage stelle, ob die Gesellschaft jetzt krank ist ist oder nicht, würde ich mich doch zuerst einmal etwas ganz anderes fragen:

    Wer oder was ist dies denn ... "die Gesellschaft"???

    Vielleicht solltest Du sie hier mal definieren (plus Deine Stellung zu ihr), damit wir alle über die gleiche Sache reden können

  7. #7
    Gast784
    Gast

    Standard

    Als systemisch denkender und empfindender Mensch stellt sich mir die Frage "die Gesellschaft ODER ich" gar nicht.

    Die Gesellschaft ist ein System und ich bin ein Teil davon (so wie ich auch ein Teil des Systems "Familie" bin, u.U. sogar der Systeme Herkunftsfamilie und Gegenwartsfamilie, und diese wiederum Teile des Systems "Gesellschaft" sind)

    Wenn ich mich selbst als abgespalten von den Systemen, in welchen ich Teil bin, erlebe und dies andererseits kritisiere, dass diese an Symptomen kranken, die auf ihrer eigenen Abspaltung zur Schöpfung generell basieren (Egoismus, Gier, Zerstörung, Unmenschlichkeit etc), warum bin ich dann gesünder als das von mir -zu Recht - kritisierte System? Wieviel gesünder kann ich überhaupt sein, die ich Teil dieser Kultur bin?

    Und doch sind diese Dinge keine statischen Zustände, sondern ständig in Bewegung. Und so ist es mit der eigenen Lebenszufriedenheit auch. Wenn ich die nicht auf die Reihe kriege, wird es mir mehr eine schräge Rechtfertigung als wirklich ein Trost sein, wenn ich dafür mit dem Finger auf ein System zeige und die Menschen darin nicht mehr wahrnehme, weil ich mich selbst nicht mehr aushalten kann. Es ist aber meine eigene Lebenszufriedenheit, die positive Impulse in die Systeme "einpeisen" kann. Es ist also an mir, mich zu entscheiden, in welche Richtung ich meine Systeme bewusst und unbewusst mit gestalten will.
    Geändert von Gast784 (06.01.2011 um 08:56 Uhr)

  8. Die folgenden 2 Benutzer bedankten sich bei Gast784 für den sinnvollen Beitrag:

    Anubis (06.01.2011),Krümel (06.01.2011)

  9. #8
    Schreibkraft Avatar von Leo Navis
    Registriert seit
    22.10.2008
    Beiträge
    168
    Danke
    46
    26 mal in 24 Beiträgen bedankt

    Standard

    Zitat Zitat von Gidion Beitrag anzeigen
    Ist nun Die Gesellschaft krank oder ich ?
    Bin ich krank , weil ich sage : Werte sind Moral oder Definiert Moral(Gesellschaft) die Werte?
    Wissenschaft(psychologisch) ist die suche nach wissen, oder die Suche nach Heilung für Menschen, die sich ausserhalb der Gesellschaft bewegen ?

    Ich behaupte: Die gesellschaft ist krank, weil sie sich von Medien beeinflussen läst, anstatt selbst zu denken! Kapitalismus vor individualismus weil
    nicht Persönlichkeit zählt, sondern die Arbeitskraft Bzw, Zahlungsfähigkeit der einzelnen Person Bzw. Masse! Ich habe Recht ?!?!
    Was 'krank' bzw 'gesund' ist ist definiert. Wenn man 'die Gesellschaft' als 'krank' definiert, ergibt ja das Wort 'Krankheit' schlichtweg keinen Sinn mehr, weil alle darin eingeschlossen wären.

    Ansonsten: Jeder Mensch denkt selber. Die Medien sind eine Erfindung der Menschheit, der 'Gesellschaft' - das Kollektivs, wie ich es treffender bezeichnet finde, schließlich sprechen wir auch von 'Individuen'.

    Die Arbeitskraft und Zeugungsfähigkeit gehört zum Menschen dazu. Es ist untrennbar damit verbunden. Nur, weil auf das eine Acht gegeben wird, heißt das nicht, dass das andere vernachlässigt wird, denn auch Du bist Teil des Kollektivs, und anscheinend interessiert Dich die Persönlichkeit - besonders Deine - sehr.

    Zitat Zitat von Jan
    Ich habe keine Ahnung, wie eine Gesellschaftsform aussehen sollte, die vollständig dem menschlichen Wesen entspricht. Ich glaube, die Menschen selbst machen sich ihr Umfeld immer wieder unmenschlich. Wir alle sind halt nicht perfekt und so ist eben auch die Gesellschaft.
    Tatsächlich entspricht diese wie jede Gesellschaftsform dem Menschen absolut; denn sie wurde durch den Menschen geschaffen.

    Gruß,
    Leo
    Geändert von Leo Navis (06.01.2011 um 10:36 Uhr)
    'Demütigung beschleicht die Stolzen oft.' - Goethe

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. ich würde mich gerne Trennen
    Von longjing im Forum Scheidung / Trennung
    Antworten: 23
    Letzter Beitrag: 21.05.2012, 19:57
  2. Würde gerne neutrale Meinung hören
    Von Sienna im Forum Neu bei Psychologieforum.de?
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 27.06.2011, 01:21
  3. Wo stehen wir und wo führt es hin...
    Von sandman im Forum Liebe & Partnerschaft
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 18.09.2009, 07:12
  4. Führt doch ein Tagebuch...
    Von Robert74 im Forum News - bitte lesen!
    Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 25.06.2008, 01:23
  5. Würde mir ein Psychologe helfen?
    Von Ani1987 im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 10.08.2007, 13:41

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!