Ich wünsche Euch einen schönen guten Abend,
ich habe ein kleines Problem oder besser gesagt eine, zu mindestens für mich, wahre Herausforderung.
Ich absolviere momentan ein Studienvorbereitendes technisches Praktikum in einer Metallwerkstatt. Seit zwei Wochen bin ich in diesem Betrieb tätig und heute bat mich der Chef um etwas sehr außergewöhnliches.
Es gibt dort einen Auszubildenden im zweiten Lehrjahr. In der Berufsschule ist er sehr gut. Ein Einserkandidat. Doch im Betrieb will ihm nichts so richtig von der Hand gehen. Er kann einfachste, zu Beginn der Ausbildung gelernte, Aufgaben nicht bewältigen; ist mit mehreren Aufträgen vollkommen überfordert; ist vom praktischen Stand quasi auf dem Niveau eines Auszubildenden, welcher seinen ersten Monat absolviert hat. Eigentlich ist er für den Betrieb untragbar, doch der Chef hat Angst um die Zukunft des Auszubildenden. Daher hat er versucht über eine Dame aus dem Betrieb dem Jungen zu helfen. Sie ist nun leider erkrankt.
Heute bat mein Chef mich nun darum mich der Sache anzunehmen. Ich soll ihm Hilfestellung geben, auch soll ich ihm helfen und Mut machen professionelle Hilfe aufzusuchen. Ich habe in der Schule zwar zwei Jahre Psychologie als Leistungskurs belegt und habe auch eine stolze Sammlung an Fachliteratur, jedoch sehe ich mich nicht dazu im Stande, eine solche Aufgabe zu bewältigen ohne zu wissen, wie man an solch eine Situation herangeht.
Ich schildere ihm den Sachverhalt. Doch was dann? Sage ich ihm er soll erst einmal erzählen, was er vermutet, warum diese extremen Unterschiede bestehen? Soll ich ihm meine Hilfe anbieten, abwarten und dann auf ein Feedback warten?
Ich bin über jede Antwort sehr Dankbar. Danke im voraus.
Beste Grüße


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