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Thema: Hilfe bei Selbsthass

  1. #9
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    Zitat Zitat von Bunny Beitrag anzeigen
    ich weiß, dass es vermutlich besser wäre, einen Psychologen oder so aufzusuchen,
    Aufgrund deines Alters würde sich das vermutlich nicht vor den Eltern verbergen lassen.

    Identitätskrisen können durchaus zur jenen Phase gegen Ende der Pupertät gehören.
    Nur ist es gegenwärtig schwierig zu beurteilen, ob dies nun eine Art "SelbstfindungsPhase" ist, oder mit sog. biographischen (also erlebten) Ursachen zu tun hat - oder auch eine Mischung davon ist.
    Diese "Endphase" der Pupertät steht vor Allem im Zeichen dessen, das man gelernt hat, Verantwortung zu übernehmen - auch für sich selber.

    Wie du vielleicht selber an dir realisierst, betrachtest du deine Umwelt - und auch dich - mit anderen Augen als noch Jahre zuvor. Mit der Pupertät endet das "kindliche Entdecken" - die Dinge werden zusehends nicht mehr unvoreingenommen betrachtet. Und so kann es durchaus vorkommen, das man auch sich selbst nicht mehr unvoreingenomen gegenübersteht. Man hat nun auch das Gefühl "sich von aussen betrachten zu können".

    Nun hast du aber gelernt, diesem Gefühl quasi "einen Namen zu geben", kannst es äussern, es artikulieren. Das ist erst mal das Wichtigste.

    Wenn du nun aber merkst, das dahinter evtl mehr stehen könnte, dass dir vielelicht immer wieder bestimmte Erlebnisse durch den Kopf gehen und quälende Empfindungen plagen, wäre das Aufsuchen eines Psychologen/Psychiaters keineswegs falsch.
    Denn es gibt absolut nichts daran, das beschämend sein könnte.
    Geändert von Genussdenker (23.09.2011 um 12:40 Uhr) Grund: tipfehler

  2. #10
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    Hallo Genussdenker,

    Leider geht es bei mir nicht um darum, dass ich es 'beschämend' finde einen Psychologen aufzuschen...
    Es fällt mir nur schwer mit jemandem darüber zu reden und irgendwie habe ich auch Angst nicht richtig Ernst genommen zu werden. Nicht vom Therapeuten, sondern eher von meiner Familie. Daher möchte ich auch nicht, dass sie etwas davon erfahren.

    Möglicherweise ist es ja auch nur eine 'Selbstfindungsphase' und ich bin nur überempfindlich wegen dem, was ich davor erlebt habe.

    Aber trotzdem danke, ich hab deine Informationen auf jeden Fall gelesen & abgespeichert

  3. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Bunny für den sinnvollen Beitrag:

    Genussdenker (26.09.2011)

  4. #11
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    Zitat Zitat von Bunny Beitrag anzeigen
    Es fällt mir nur schwer mit jemandem darüber zu reden und irgendwie habe ich auch Angst nicht richtig Ernst genommen zu werden. Nicht vom Therapeuten, sondern eher von meiner Familie.
    Diese Bedenken sind verständlich.

    Vielleicht kannst du deine Eltern bei Gelegenheit einer lockeren Atmosphäre in ein Gespräch über dieses Thema verwickeln und daraus ihre Ansichten über diese Thematik erfahren. Ohne es dabei auf dich zu beziehen.
    Wie etwa "Was hälst du davon wenn jemand zum Psychologen geht?" usw.
    Je nach Antorten die ihre Ansichten darüber erkennbar machen, kannst du dich dann entscheiden mit ihnen eingehender darüber zu reden und erwähnen, dass du es in Betracht ziehst, einen Psychologen/Psychiater aufzusuchen.

    Ja, es ist noch schwer zu sagen, wo die Ursache liegt. Am wichtigsten scheint mir, dass du tatsächlich mal mit jemanden darüber ausführlich sprechen, dich artikulieren kannst.

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Genussdenker für den sinnvollen Beitrag:

    Bunny (26.09.2011)

  6. #12
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    Hey,
    Das mit der 'lockeren Atmopshäre' ist eine super Idee! Ich denke zwar, dass ich die Antwort schon kenne, aber ich werde es auf jeden Fall versuchen, man kann ja nie wissen (;

    Du hast auf jeden Fall Recht... Nachdem ich mich Ewigkeiten davor gedrückt habe, das Problem direkt anzugehen und es immer vor mir selbst zu verstecken, möchte ich jetzt endlich eine Lösung finden und retten, was noch zu retten ist.
    Dabei habt ihr mir hier aber schon viel geholfen!

    Also Danke für den Tip, das steht jetzt direkt an oberster Stelle auf meiner To-Do-List

  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Bunny für den sinnvollen Beitrag:

    Genussdenker (26.09.2011)

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