Bin nun seit 55 Tagen rauchfrei!!! Das macht mich natürlich sehr stolz und ich würde auch für kein Geld der Welt wieder anfangen.
Allerdings leide ich seit etwa 4-5 Wochen, also etwa 2-3 wochen nach dem Rauchstopp, wieder an einer Depression.
Ich sage bewusst wieder, da ich vor etwa 4 Jahren schon einmal eine hatte. War in Therapie und habe das soweit gut in den Griff bekommen. War damals mehr Trauer und Wut aus der Kindheit, die ich verarbeiten musste.
Nun bin ich allerdings seit über 1 1/2 Jahren auf der Suche nach einer Ausbildung. Wohne in einem kleinen Ort und habe kein Geld für große Sprünge (etwa ein Auto oder ähnliches) ... und das macht mir sehr zu schaffen. Jeden Tag einfach nur blöd rumsitzen, zwischendurch Bewerbungen schreiben und ständig nur absagen zu bekommen.
Ich hatte es ganz gut im Griff, aber seitdem ich nicht mehr Rauche, kommt einfach alles hoch.
Ich fühl mich verzweifelt - wütend - traurig - hoffnungslos - antriebslos - müde und einfach völlig erschöpft von allem um mich herum.
Über eigene Nachforschungen im Internet und durch meinen Arzt habe ich erfahren, dass sowas bei Menschen die zu Depressionen "neigen" sehr schnell passieren kann bei einem Rauchstopp.
Bekomme jetzt seit 2 Wochen Amitriptylin - allerdings (noch) keine Wirkung.
Habt ihr auch solche Erfahrungen? Wie habt ihr das geschafft?
Ich bin zurzeit einfach völlig am Ende und mir fällt es Tag für Tag schwerer mich zu motivieren, morgens das Bett zu verlassen..


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