Ich glaube dass diese Liebe und eine Therapie der Schlüssel für den Erfolg ist. Letztendlich muss am Anfang aber die Selbsterkenntnis des Süchtigen stehen. Er/Sie muss sich eingestehen, dass er/sie ein Problem hat.

Bitte bedenke auch, dass Sexsucht oft eine Familienkrankheit ist, deren Grundstein in der Familie des Sexsüchtigen liegt.
Drei Dinge solltest Du bedenken:
* Es hat nichts mit Dir zu tun. Du bist nicht verantwortlich, oder der Auslöser dieser Sucht! Du musst Dich um Dich kümmern. Mach Dich nicht zum Abhängigen Deines Sexsüchtigen Partners indem Du ihm hinterherspionierst, oder alles tust, damit er nicht angestachelt wird. Er muss eine vertrauensbeziehung zu Dir aufbauen, wenn Du das noch möchtest

* Sobald er die Sexsucht erkannt hat, muss er alles tun um sie zu besiegen. Das geht nicht aus eigenem Willen, sondern nur mit erfahrener Hilfe (Therapeut oder Selbsthilfegruppe). Er muss erkennen, dass er das auch für sich braucht, weil nur damit für ihn ein erfülltest Leben entstehen kann. Er darf nicht sagen: "Naja, ich tu' das halt um unsere Beziehung zu halten". Das ist zu wenig. Denn wenn die Beziehung wackelig wird, Probleme kommen, wird er für sich Ausreden finden, weshalb er wieder in seine Welt zurückkehren kann.
* Eine weitere Beziehung macht nur Sinn, wenn es eine Aussicht auf Heilung gibt. Sonst wirst Du davon Co-abhängig (siehe vorheriger Punkt) und er wird seine Probleme an die Kinder übertragen.