Hallo Ihr lieben die meinen doch nicht kurzen Beitrag lesen und mir vielleicht auch dann noch weiterhelfen können.
wie schon der Titel meines Beitrags aussaugt - ich mach mir richtig ernsthafte Sorgen um meinen Mann, kann kaum schlafen weil ich die Angst habe er gibt sich komplett auf!!!
Kurz zur Geschichte:
Er ist Amerikaner, lebt noch in den Staaten - ich bin wieder in Deutschland.
Als ich Ihn damals kennen lernte war er ein fröhlicher und aufgeschlossener Mensch, hatte einen soliden Job - alles schien super zu sein. Ich reiste 3x in die Staaten bis ich mich dann beim dritten mal oder eher gesagt wir entschloßen hatte(n) zu bleiben.
Kurz bevor ich das dritte und letzte mal rüber reiste verlor er seinen Job,dazu kam noch dass er in seiner alten Wohnung einen Schaden in der Küche verursachte .. er verlies für ein paar Minuten die Küche als er was auf dem Gasherd hatte und als er wieder zurückkam stand die Küche in Flammen … bottom line : 50.000 Dollar schulden da er keine Absicherung/Versicherung hatte.
Ich kam also in die Staate das dritte mal und wollte nicht mehr von seiner Seite weichen. Wir überlegten uns wie wir es anstellen können damit ich dableiben kann - was dazu eintschließt dass ich aber auch arbeiten kann - einfach ein (neues) Leben zu machen und es lief darauf hinaus dass es nur eine Möglichkeit dafür gab - die Heiraten hieß. Wir überstürzten die Heirat schon sehr arg .. kannten uns noch nicht mal ein Jahr .. und danach lief alles schief.
Er machte sich keine oder konnte sich keine Mühe machen einen Job zu finden, war sehr häufig depressiv und blieb oft einfach tagelang im Bett. Ich war total überfordert .. ich lebte von meinen Ersparnissen - er kümmerte sich nicht darum dass ich arbeiten kann - es muss ein ungeheurer Papierkram trotz Heirat noch on Top erledigt werden - bevor man die Arbeitsgenehmigung bekommt. Mir gingen die Reserven aus, wir waren am Ende nicht mehr fähig die Miete zu zahlen .. es kam ständig zu streiterein wegen dem, ich zahlte ja schließlich über einen längeren Zeitraum sowohl auch seinen Teil der Miete+ Lebensunterhaltungskosten für ihn mit. Ich wurde daraufhin auch depressiv da ich Monate lang ohne Job war, einen Depressiven Mann an meiner Seite und damals schon ratlos war wie ich Ihn helfen konnte.
Aber es geht hierbei nicht um mich.. wir stehen immer noch in Kontakt , und ich liebe diesen Menschen immer noch so sehr - sehe dass vieles von seinem Verhalten auf seine Depressionen zurückzuführen ist - und kann es nicht ertragen und nicht mit anhören wie schlecht es ihm geht und er immer weiter in den Sock reingespült wird. Er meinte zwar ich kann ihm nicht helfen .. aber ich sehe doch dass mein MANN gerade komplett aufgibt!!! Als ich ging wurde er aus unserer (WG)Wohnung rausgeschmiesen, wohnt mittlerweile bei einem Freund in der Wohnung der über ein paar Monate im Ausland ist. Sein ganzes (eigentlich eher weniges) Hab und Gut ist bei Freunden über die Stadt verteilt… Jedes mal wenn wir telefonieren und ich Ihn nur Frage was er macht oder gemacht hat - es kommt nur: was at home .. er sitzt zu Hause da und schaut Filme oder liest .. er isoliert sich nun TOTAL! Als ich noch da war hat er sich zumindest noch mit Freunden getroffen, oder ist mal zum Sport gegangen .. scheint mir nicht als ob er dieses sogar noch machen würde!!
Ich verstehe es nicht - wir beide sind noch Jung … er ist 28, gutaussehend, kann höchst inspierend sein , intiligent, war sehr angesehen bei seinem doch recht großen Freundeskreis .. (für mich waren allerdings der großteil seiner Freunde immer recht aufgesetzt und oberflächlich) .. was man nun sieht .. sie lassen ihm im Stich.. mir kommt es vor dass ich die einzige so richtig bin die sich um Ihn schert…
Seine Kindheit war lt. seinen Erzählungen keine schöne ..er litt dort schon an depression .. ging zu verschiedenen Therapien (wo ihn seine Mum hinschickte) .. erfolglos! Mit seiner Mutter kam er gar nicht klar .. sie stehen kaum in Kontakt .. auch zu seinem Vater oder zum Rest der Familie hat er kaum Kontakt .. und will auch nicht wirklich
Erst als er von Washington nach San Francisco umziehte ging es Ihm das erste mal in seinem Leben richtig gut .. anfangs - die ersten 3 Jahre - und dann kam das mit seinem Job - Küche - mir (= und auch Drogen .. Er hat sich damals schon 3 mal versucht umzubringen - im Teenager alter - er sagte mir immer nur - ive tried to survive , weil seine mutter (die ich nie kennengelernt habe, nie ein wort mit ihr gesprochen hatte) ein ziemliches übel sein muss..
Ich mag nur dass wieder aufwacht , wieder lebensfreude entwickelt - dass es ihm gut geht , zweitrangig ist wie es mit uns weitergeht… ich habe ständig die Angst dass er sich was antun könnte .. gerade wenn ein telefonat mit ihm - er sich wieder so verzweifelt und depressiv anhört. Ich kann kaum mehr schlafen deswegen! Er mag auch nicht über seine Depression sprechen.. jedes mal wenn ich spezifischer werde sagt er nur "i don't know" - blockt ab..
Ich weis nicht was ich machen kann, ich mag nicht dass er sich aufgibt und eine fehlentscheidung trifft.. bitte hilft mir was ich tun kann oder was ich ihm sagen kann , wen ich alamieren kann .. was auch immer!.. mir laufen schon wieder die tränen runter..
danke <3


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