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Thema: Hilfe! Nichts macht mir mehr Spaß!!

  1. #1
    Neuling
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    Standard Hilfe! Nichts macht mir mehr Spaß!!

    Hallo liebes Forum,

    ich weiß einfach nicht was im Moment mit mir los ist. Ich kann mich an nichts mehr freuen, nichts macht mir mehr Spaß und auf nichts was ich geschafft habe bin ich stolz.
    Ich fühle mich so leer, ich habe überhaupt keine lust mich mit freunden zu treffen am liebsten sitze ich den ganzen tag in meinem zimmer und sehe fern oder schlafe. Egal wie lang ich geschlafen habe ich bin immer müde! Ich komme mir mehr tot als lebendig vor, ich existiere einfach nur noch, aufstehen, essen, mit leuten unterhalten, mein ganzes leben läuft einfach nur noch nebenher. Ich will nach der schule immer sofort wieder nach hause um dort den ganzen tag rumzusitzen. Ich verschwende meine Zeit ohne das ich merke dass ich sie verschwende. Ich fange dann plötzlich an zu weinen und dann werde ich sauer weil ich weine und dann ist alles *******, dann wird mir erst wieder bewusst wie hoffnungslos ich mich fühle!! Oft gehts mir wochenlang einigermaßen gut, und dann bricht alles wieder zusammen, dann will ich gar nicht aufstehen, nicht rausgehen, nicht essen einfach gar nix tun und nur in meinem zimmer sitzen, nur da fühl ich mich irgendwie sicher. Ich fühle jetzt einfach gar nichts mehr alles ist mir egal, es ist so ein schwebezustand der gleichgültigkeit, es ist mir egal wie es mit mir weitergeht, weil ich keine hoffnung habe dass es mir jemals besser gehen wird. Nichts berührt mich mehr, nichts macht spaß, mit freunden rausgehen nimmt zu viel zeit in anspruch, die ich lieber für gar nichts verwende. Ich kann mich weder an nem süßen katzenbaby freuen noch an der Zusage zu meinem Ausbildungsplatz. Es ist so als hätt gar nichts mehr einen wert in meinem leben. Niemand weiß wie es mir geht, da ich in der schule und so immer die ganz normale spiele, ich lache ohne mich wirklich zu freuen, ich weine ohne wirklich traurig zu sein!! Mit meinen eltern habe ich auch total stress, vorallem mit meiner mutter. Sie schimpft ständig mit mir, dass ich nur zuhause sitze und nichts mache & dass ich, wenn ich so weiter mache irgendwann gar keine freunde habe. Aber irgendwie ist mir dass egal, egal ob ich freunde habe, weil ich dass Gefühl habe dass es mir sowieso nie besser gehen wird. Ich will mich ja eigentlich mit freunden treffen, da ich auch Angst habe, dass die andern mich als stubenhocker abstempeln, aber oft wenn meine freunde abends weggehen, sage ich, dass ich nicht kann! Ich habe dann einfach keine lust, keine kraft, kann mich nicht überwinden, wenn ich mitgehe macht es zwar schon spaß, aber wenn ich wieder zuhause bin gehts mir dann immer noch schlechter, weil ich dann weiß was mir fehlt & dann werde ich noch unglücklicher als vorher. Mittlerweile hasse ich mein Leben nichtmal mehr, es ist mir einfach egal. Ich stehe morgens auf und warte, dass der tag umgeht! Ich habe schon oft versucht mit meiner mutter zu sprechen, wies mir geht, aber sie meinte immer nur ich soll mich nicht so anstellen und mich damit nicht so aufspielen. Sie versteht einfach gar nicht wie ich mich fühle und sie weiß gar nicht dass es mir so schlecht geht.!!
    Ich weiß einfach nicht was ich machen soll, so gehts mir jetzt ca. seit nem jahr. Manchmal ist es ganz schlimm und ich will einfach nur dass alles aufhört, also ich hab keine selbstmordgedanken, aber ich will einfach dass alles aufhört, dass ich auchmal ein ganz normaler mensch sein kann der sich auch überwas freut und richtig weinen kann! Ich weiß nciht mehr was ich tun soll!! Tut mir leid dass es so viel geworden ist aber ich musste mich jetzt einfach mal irgendwie jemandem anvertrauen

  2. #2
    katha
    Gast

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    Hallo,
    tut mir leid das es dir so schlecht geht

    ich weiß wie du dich fühlst...ich hab oft das gleiche problem...ich war beim psychologen und die diagnose war "depressionen"....wenn sich das bei dir schon über 1jahr hinzieht dann solltest du vielleicht auch mal mit nem psychologen in kontakt treten..

    das problem das andere einen nicht verstehen und sagen "stell dich nicht so an", "faule sau", "langweilering/stubenhocker" usw. kenn ich auch...
    und selbst jetzt wo ich weiß das ich depressionen hab und auch die anderen (meine familie) das weiß...hört es nicht auf das sie rummeckern und mich nicht verstehen....

    das problem ist das viele nicht verstehen können das es nicht so einfach geht aufzustehen und was zu unternehmen wenn man sich so fühlt..das man von sich selbst genervt ist das man den hintern nicht hochkriegt usw....
    aber vielleicht kann dein umfeld besser damit umgehen als meins...ich würde dir echt raten erstmal mit deiner hausärztin zu sprechen und die hilft dir dann weiter...

    alles gute

  3. #3
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    Zitat Zitat von katha Beitrag anzeigen


    das problem ist das viele nicht verstehen können das es nicht so einfach geht aufzustehen und was zu unternehmen wenn man sich so fühlt..das man von sich selbst genervt ist das man den hintern nicht hochkriegt usw....
    aber vielleicht kann dein umfeld besser damit umgehen als meins...ich würde dir echt raten erstmal mit deiner hausärztin zu sprechen und die hilft dir dann weiter...

    alles gute
    Danke erstmal
    Ich würd mich ja eig. gern jemandem anvertrauen, weil ich mein leben nicht wegschmeißen will, aber ich trau mich einfach nicht. Mich würde sowieso niemand ernst nehmen. Aber ich will auch nicht, dass jemand weiß wies mir geht, meine freunde & familien würden mich dann immer so ansehen, als hätte ich nen sprung in der schüssel! Immer wenn ich mit meiner mutter darüber reden will, blockt sie total ab und sagt immer nur dass ich so faul bin und selber schuld bin!!! Ich hab einfach so angst nicht ernst genommen zu werden, ich will nicht dass die leute denken ich bin total gestört und depressiv (obwohl ich das wahrscheinlich bin) Ich muss es wohl einfach nochmal versuchen mit meiner mutter darüber zu reden, wie ich mich fühle! Selbst wenn es keine Depression ist, ist es trotzdem fakt dass es mir im Moment schlecht, geht und dass nichts damit zu tun hat dass ich einfach faul bin und unkommunikativ!!! Ich hoffe einfach, dass sie das begreift!!

  4. #4
    Neuling Avatar von sozialversager
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    Hallo
    ich kann nur zu gut verstehen wie du dich fühlst. Für mich klingt das schon nach einer Depression! Leider ist das Problem das Familie oder Freunde oft nicht wissen wie man sich in so einer Lage fühlt und glauben so ein "kleines Stimmungstief" wäre mit positvem denken und ***** hochkriegen geholfen, aber das Problem sitzt oft viel tiefer.
    Jedenfalls darfst du dich nicht weiter abkapseln und verstecken.
    Rede am besten offen mit deiner Mum darüber und sag ihr, dass es dir vorschwebt evtl einen Arzt zu kontaktieren. Oft kommt man aus so einer Lage ohne professionelle Hilfe nicht heraus. Es ist jedenfalls noch nichts zu spät!
    was mir gerade sehr in dieser Lage hilft ist eine kleine Auszeit und offen über das Thema zu reden. Ich habe angefangen Sport zu treiben, mich gesund zu ernähren und hab die finger von den drogen gelassen und eine Psychotherapie angefangen. Vielleicht hilft es dir auch einfach schon, wenn du dir einfach vornimmst deinen Tag sinnvoll zu gestalten, mach mal wieder was selbst (koch dir ein essen, geh einkaufen oder trau dich an ein altes/neues Hobby heran) um dein Selbstbewusstsein wieder etwas zu päppen.

  5. #5
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    Standard Treffende Beschreibung, wie sich Schwermut von innen anfühlt!

    Hallo, liebes Pünktchen-Mädel!

    Danke, für die so treffende Beschreibung Deines Seelenzustanden, den ich sehr gut nachfühlen kann, weil es fast jedemen Menschen manchmal so, oder so ähnlich geht!

    Was Du uns da so gut beschreibst, ist der Zustand einer schwermütigen Seele, der leicht in eine krankhafte Depression übergehen kann. Da Du offenstichlich niemanden hast, bei dem Du Dein Herz vorbehaltlos ausschütten kannst und der Dich wirklich versteht, schlage ich Dir vor Dich um eine kostenlose Psychotherapie zu bemühen.

    Du brauchst dazu nur Deine Krankenkärtchen und kannst Dich bei dem nächsten Psychotherpeuten anmelden, dessen Adresse Du in Deinem Telefonbuch oder über das Inernett findest. Auch die Lebensberatungsstellen der freien Wohlfahrtsverbände (AWO, Diakonie, Caritas, Paritätischer-W.) sind sehr zu empfehlen, da man dort meist auch schneller einen Termin bekommt.

    Ansonsten solltest Du Dir überlegen, ob Du in Deiner Verwandt- oder Bekanntschaft nicht ein vertrauenswürde Personen (Vertrauenslehrer, Jugendseelsorger, Patentante , Großmutter usw.) hast mit der Du Dich regelmäßig aussprechen könntest.

    Gerne helfe Dich Dir weiter, falls Du noch Fragen haben solltest!

  6. #6
    katha
    Gast

    Standard

    Hi,
    ich denke es ist wirklcih wichtig mit deiner Familie zu reden. zumindest mit denen du halt viel kontakt hast. bei deinen freunden würde ich auch auswählen...ob jemand dabei ist bei dem du denkst das es wichtig ist das er weiß wie es dir geht (das er dich besser verstehen kann).

    ich habe es meinen eltern und meiner einen schwester...weil ich das gefühl hatte ich muss es jemandem sagen...
    vorallem meine große schwester und mein papa haben mir echt verständnis engegengebracht und ich kann dir nur sagen...und hoffe es macht dir mut...es lohnt sich darüber mit menschen zu reden die einem nahe stehen.

    bei meiner kleineren schwester war es für mich nicht so leicht...sie weiß es bis heute nicht...ich glaube aber ich sollte es ihr erzählen...weil sie mich dann bestimmt auch besser verstehen würde....sie wird schon immer sehr beleidigend wenn ich mal wieder motivationslos bin. aber naja..ich will nicht vom thema abkommen...

    was ich dir sagen will..zumindest bei mir war es so..der schritt es zu erzählen war wichtig:

    1. das ich mich freier fühle

    2. das ich mich nicht mehr so schäme wenn ich mal mutlos bin (weil die anderen wissen das es in verbindung einer krankheit steht)

    3. die anderen mich besser verstehen (auch wenn es vielleicht am anfang etwas dauert bis sie einen verstehen)

    4. die anderen besser mit mir umgehen können und eben einfach selbst mehr gewissheit und handlungssicherheit haben (wenn sie es nicht wissen werden sie wahrscheinlich immer wieder sagen das du einfach faul bist usw. wie es eben bei meiner einen schwester der fall ist...der ich es nicht erzählt habe)

    für angehörige ist es wie schon benannt schwer damit umzugehen..sie können sich nicht in deine lage einfühlen..und viele wissen einfach nciht das die erschöpfung und dieses "den hintern wirklich nicht hochkriegen können" ein symptom der krankheit ist. vielleicht sind sie auch unsicher was sie mit der info anfangen sollen, wie sie sich verhalten sollen, eltern zweifeln glaub ich auch oft an sich wenn ihr kind psychisch probleme hat weil sie angst haben etwas falsch gemacht zu haben...

    es gibt ein buch
    von mathias jung "depression-wege aus der finsternis"
    hier steht das drin,das es eben zur krankheit gehört das man deine kraft usw hat und das es oft probleme mit dem umfeld gibt weil die das nicht verstehen...

    man muss nicht das ganze buch lesen um diese infos zu erhalten...vielleicht behältst du das mal im hinterkopf und falls du echt auf unverständnis stoßen solltest kannst du dir das buch besorgen und die entsprechenden seiten raussuchen und ihnen zum lesen geben

  7. #7
    Neuling
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    Danke für eure antworten, hat mir schon mal geholfen, mich einfach irgendwie auszusprechen und dass mich jemand ernst nimmt!!

    Ich hoffe es wird besser wenn ich mich meinen eltern anvertraue. Ich kann mir nämlich gar nicht mehr vorstellen wie ein leben ohne probleme ist, wie es ist nicht ständig traurig und völlig hoffnungslos zu sein.

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