Hallo
was macht mann, wenn man nach jahrelangen körperlichen Beschwerden, einer endlosen odysee von Arztbesuchen auf einmal Angstattacken bekommt, und man erkennen muss, dass man neun Jahre seines Lebens völlig verdrengt hat??
Ich bin 29 und bin vor 6 Jahren während dem studium aus damaliger sicht ohne grund zusammengebrochen...ab dieser zeit war ich körperlich nicht ein mal mehr fähig mir ne tasse kaffee zu machen...nach einer ewigen ärzteodyssee sagte man mir nur, dass ich eine veranlagte depression habe, und man da ausser antideprissiva schlucken man nichts machen könne...
6 Jahre sind seit dem vergessen...habe zwar mein studium beendet, gearbeitet, aber in der diagnose depression habe ich mich nie wiedererkannt, da ich nie eine niedergedrückte stimmung hatte, sondern ich immer nur mit körperlichen beschwerden zu kämpfen hatte, chronische kopfschmerzen, innere unruhe, und probleme mit jeglichem Aufnehmen von Input.
In der letzten Zeit kamen zu den Kopfschmerzen auch noch Verspannungen im Nacken und der HWS dazu, was mich dann doch zur Krankengymnastik bewogen hat...was aber dann passiert ist war echt unheimlich:nach Dehnübungen im Nacken verschwanden auf einmal die Nackenschmerzen, sowie die kopfschmerzen....und ich bekamm schlimmste panikattacken und Angstzustände:
Langsam dämmert mir die Problematik...ich bin neun Jahre in meiner Schulzeit von einem ganzen dorf aufs übelste gemobbt worden...ich hab das damals einfach versucht abzuhaken und weggeschoben durch drogen und alkohol...
und jetzt 12 Jahre später merke ich dass meinjüngerer Teil von mir irgendwie immer noch angst hat...das problem ist ich kann mich gefühlstechnisch in diese zeit nicht mehr reinfühlen....die gefühle sind nicht greifbar...ich fühl mich nur so unruhig......


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