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Thema: Hilfe was kann ich tun

  1. #1
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    Standard Hilfe was kann ich tun

    Guten Tag,
    also erstmal ich bin neu hier und hoffe doch, dadurch das ich ein paar andere Threads gelesen habe, eine gute Hilfe zu bekommen.

    Ich weiß einfach nicht mehr weiter, in meinem Leben ist schon so viel Schief gegangen und es kommt immer wieder was dazu.

    Dann will ich mal anfangen: Also es fängt schon damit an das ich ziemlich Depressiv bin und das auch so ziemlich den ganzen Tag und ab und zu habe ich auch Suizidgedanken die ziemlich heftig sind.
    Als ich 15 war (jetzt bin ich fast 20) kamm mein Vater auf Grund eines Tumors am Stammhirn in der größe eines Tennisballes ins Krankenhaus, was für mich natürlich sehr hart war da es so Plötzlich kamm und mein Vater auch 2 Herzaussetzer hatte während der OP. Jetzt geht es ihm Gott sei dank besser trotz leichter Lähmung einer Körperseite. In der Zeit habe ich viel sch**** gebaut die ich auch bereue und die mir sehr leid tut.
    Ich bin seit ca 2-3 Jahren so Depressiv ich weiß das mein Vater bzw die OP der auslöser dafür gewesen sein kann aber warum kann ich das nicht richtig verarbeiten oder warum bin ich jetzt noch so Depressiv.
    Ich war auch schon bei einigen Psycholtherapeuten und alle stellten die Diagnose Mittelschwere Depression und setzten mich unter Anti-Depressiva, die mir anfangs auch ziemlich gut halfen und mir mehr antrieb verschaften aber irgendwie habe ich dadurch eine ziemliche "Leck mich" stimmung bekommen. Irgedwann habe ich sie dann aus eigenen Stücken abgesetzt was auch ziemlich gut geklappt hat, mir ging es dadurch sogar komischerweise erstmal besser.
    Eine Zeitlang war es gut mit Suizidgedanken und Depressionen.
    Ich habe eine Freundin, fange jetzt mein Abi an, aber komme trotzdem nicht richtig auf mein Leben klar ich habe auch starke Existenzängste und auch angst mir oder jemanden anderen was an zu tun.
    Ab und zu wenns mir ******* geht Trinke ich auch mal einen über den Durst, ich weiß das es keine Lösung ist und mir bestimmt nicht hilft aber für den Moment ist alles besser. Eine Zeit lang während der Sommerferien letzen Jahres habe ich sogar so gut wie jeden Tag getrunken was sich ja Gott sei dank geändert hat.
    Momentan ist meine größte Sorge ich habe letztes Jahr auch sch**** gebaut und meine Arbeitsstunden dafür noch nicht erledigt jetzt habe ich am 07.07 einen Gerichtstermin zur anhörung. Ich sollte meine Arbeitsstunden in einem Altenheim machen was ich einfach nicht kann ich war 4 Stunden da und es war einfach zu hart mit den Alten leuten, zu sehen wie schlecht es ihnen geht oder das sie sich an nichts errinern können oder teilweise sogar sagen wie gerne sie Sterben möchten.
    Falls ihr noch irgendwelche Fragen habt, habt keine Skruppel sie zu stellen.
    Danke schonmal im vorraus für jede Antwort.

  2. #2
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    Standard

    Hallo,

    es tut mir leid,dass es deinem Vater einer Zeit lang so schlecht ging.

    Ich kann mit vorstellen das das für dich eine sehr harte Zeit war.

    Du sagst ja selber, dass das der auslößer für deine Derpession sein kann, dass kan ich mir auch gut vorstellen.
    Hast du nur medikamente bekommen oder hast du auch eine Therapie gemacht?
    Weil medikamente lassen ja nur die symtome verschwienden.

    Ich denke das du dich sache verabreiten solltest und das kannst du in einer Therapie machen.

    Kannst du nicht mit dem richter darüber sprechen das du deine Sozialstunden woanderes machen möchtest?

    liebe grüße lciht

  3. #3
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    Erstmal danke für die Antwort.

    Ist schon okay.
    Nein ich habe keine Therapie gehabt während der Medikamentösen behandlung.
    Meine Psychotherapeutin meinte meine Depressionen seien Naturbedingt das mein Gehirn einfach nicht genug Glückshormone produzieren kann.

    Ich hoffe das ich das dem Richter so sagen kann, wie gesagt ich habe den Termin am 7.7 und die Sozialstunden sind schon etwas länger überflüssig, ich will echt nicht in Arrest das wäre etwas Unfair weil imprinzip kann ich dafür nichts denn ich kann mich nicht entscheiden ob ich Gesund oder Krank sein will. Im endeffekts hängst ja dann doch an der Psyche.

    Ich habe auch schon überlegt in eine Klinik zu gehen, ist das eventuell eine gute möglichkeit?
    Weil eine Therapie ist ja immer Langfristig und bis man da mal erfolge sieht dauert es ja schon etwas, in einer Klinik ist man ja schließlich unter Aufsicht.

    Darksideoflife

  4. #4
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    Zitat Zitat von Darksideoflife Beitrag anzeigen
    Erstmal danke für die Antwort.

    Nein ich habe keine Therapie gehabt während der Medikamentösen behandlung.
    Meine Psychotherapeutin meinte meine Depressionen seien Naturbedingt das mein Gehirn einfach nicht genug Glückshormone produzieren kann.
    Darksideoflife
    Hallo Dark,

    mein jüngster Sohn ist z.Zt. in dem Alter, in dem du warst, als dein Vater erkrankte. Ich kann mir deshalb recht gut vorstellen, wie schlimm das für dich gewesen ist. In dem Alter hat man ja schon mit der Pupertät genug zu kämpfen.

    Deine Psychtherapeutin (eigentlich will ich sie gar nicht so nennen) redet QUATSCH!!

    Natürlich werden während einer Depression zu wenig Glückhormone ausgeschüttet vielleicht hast du auch eine Veranlagung dazu. Nur die Ursache ist es bei dir bestimmt nicht!

    Wenn man in deinem Alter mit dem Verlust des Vaters rechnen muß gibt es eine Reihe von Gefühlen, die hoch kommen können - z.B.:
    Wut: Warum verläßt du mich?
    Trauer: Ich habe dich doch so lieb?
    Angst: Was mache ich nur ohne dich?

    Werden diese Gefühle nicht richtig ausgelebt und ausgedrückt entsteht ein Gefühlsmischmasch - nennen wir es mal Depression.

    Jetzt gibt es für dich zwei Möglichkeiten. Rede mit deinem Vater über diese Dinge (ich kenne ihn nicht und weiß nicht, ob es ihn und damit dann dich überfordert) oder gehe zu einem guten Therapeuten der das alles mit dir durcharbeitet.

    Im Altersheim wurden bei dir Ängste aus diesem Zusammenhang wachgerufen. Vor einer Therapie wäre es nicht gut da hinzugehen. Werde vor dem 7.7 aktiv und frage nach einer Ersatzstelle ggf. besorge dir ein Attest.

    Alles Liebe

    Dieter

  5. #5
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    Hallo Probdi,

    erstmal danke für deine Antwort. Ich würde gerne zu meinem Vater gehen und mit ihm darüber reden, nur war ich noch nie derjenige der leicht über seine Gefühle reden kann weil ich während der Zeit mit der Krankheit meines Vaters alleine Kämpfen wollte und niemanden aus meiner Familie noch mehr belasten wollte. Vorallem mein Vater war immer ein Kolleriker warum ich auch nicht wirklich gelernt habe mich mit ihm richtig zu Unterhalten vorallem nicht über solche Dinge.

    Das Problem ist jetzt ich habe bis zu dem 7.7 zwar noch Zeit aber habe noch 36 Stunden vor mir das heißt, unmöglich nach zu fragen und die in dieser kurzen Zeit noch ab zu leisten.

    Meinst du ich kann vor Gericht wenn es hart auf hart kommt auf ein Psychologisches Gutachten bestehen?
    Einen Therapeuten bis dahin zu finden wird ja leider auch schwierig da sie ja immer voll sind und meistens bekommt man ja erst einen Termin in 2-3 Monaten.

    Danke

    Darksideoflife

  6. #6
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    Vor 7.7. bei der Stelle anrufen und dich erklären.

    Da dein Vater ein Kolleriker ist (ist er es noch?) hat er wohl ähnliche Probleme mit Gefühlen wie du - es drückt sich bei ihm halt anders aus. Ich würde es trotzdem versuchen.

    Wie ging es dir, als du meine obigen Fragen gelesen hast? Das sind so grundlegend menschliche Sätze dass man schon mal feuchte Augen kriegen kann.

    Versuche es mal mit dem Satz bei deinem Vater: Papa, als du damals operiert wurdest hatte ich richtig Angst um dich. Ich bin so froh, dass es gut gegangen ist.

    Auch wenn es dir seltsam vorkommt mach es!

    Und schau mal was passiert. Es kann von annähernder Problemlösung bis frustrierender aber lehrreicher Erfahrung reichen. Bedenke, Väter sind auch nur Menschen.

    Glaube nicht, dass es dir ein guter Therapeut vor Ort leichter machen wird. Da mußt du wohl durch. Suche dir trotzdem einen Therapeuten (keinen Psychopharmakadealer!) Ich würde dir einen Mann über 40 empfehlen, der eigene Kinder hat. Frage im Vorhinein, ob Elemente von Familien-, Gestalt- und Körpertherapie (oder ähnliches - da gibt es viele Namen für fast Identisches) enthalten sind.

    Wenn man an den richtigen Stellen mit den richtigen Methoden arbeitet, kann sich eine Depression schneller bessern als du es für möglich hältst.

  7. #7
    Schreiberling
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    Als ich eben meine Bahnen im Schwimmbad gezogen bin ist mir noch was eingefallen: 2.7 (Heute) bis 7.7. da passen doch noch 36 Stunden rein. Das wäre der Königsweg.

    Also ich habe in einem Heim für geistig schwer behinderte Menschen Zivildienst gemacht. Glaub mir, der erste Tag war nicht leicht. das gibt sich schnell und dann hat man diese Menschen richtig lieb.

    Ziehs doch einfach durch -vielleicht tut es dir ja nach ein paar Stunden mehr richtig gut!

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