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Thema: Hilflos und einsam..

  1. #1
    Neuling Avatar von toad25
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    Standard Hilflos und einsam..

    Hallo,

    ich habe mich jetzt für diese Kategorie entschieden, da ich
    einfach nicht wusste wohin damit.. Also ich hoffe es ist jetzt
    nicht falsch das alles hier rein zu schreiben!

    Mh ich weiß nicht vielleicht erzähl ich erstmal ein bisschen?..
    Also ich bin 17 Jahre alt fast 18 und wohne bei meiner Familie zu Hause,
    die ich nicht wirklich gerne habe und kaum um mich herum ertrage..
    Ich habe schwere Depressionen, wovon keiner aus meiner Familile weiß..
    Die hälfte meines Lebens geschieht geheim und vor allem ALLEIN
    Denn ich gehe einmal in der Woche nach der Schule in eine Beratung von der niemand etwas weiß und seit neuestem auch noch zu einem Psychotherapeut.. Also ich bin mein Leben lang schon damit beschäftigt alles mögliche geheim zu halten und mich irgendwie über Wasser zu halten..

    Ich bin oft sehr traurig und weiß einfach nicht mehr was ich
    tun soll. Freunde habe ich keine mit denen ich über so etwas sprechen
    könnte.. Sie verstehen es nicht und in der Familie habe ich auch keinem
    mit dem ich darüber reden kann.. Ja.. die einzige die viel oder fast alles
    weiß und der ich vertraue ist meine Lehrerin, die auch der Grund ist warum
    ich zu dieser Beratung gehe, denn ich habe mich ihr anvertraut und
    seit diesem Zeitpunkt kümmert sie sich ein wenig um mich..
    Aber auch da gibt es Schwierigkeiten.. Ich bin glaube ich wirklich
    ein schwieriger Mensch.. ein ganz herzlicher und liebevoller und treuer
    Mensch aber einfach schwierig.. Ich glaube, sie fühlt sich mittlerweile
    von mir genervt.. und ich weiß gar nicht was ich jetzt hier alles noch reinschreiben soll.. also ich bin im Moment unglaublich traurig und..
    ich glaube, es hilft mir jetzt hier rein zu schreiben, dass ich jetzt keine
    oder nicht noch mehr Dummheiten mache.. Vielleicht
    antwortet ja jemand.. wäre lieb!

    Wünsche euch allen noch einen schönen Abend / Nacht!
    Lieben Gruß toad
    "Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken!" Galileo Galilei

    >>Es passiert viel zu oft, dass Menschen mit Tränen in den Augen lachen. Also schau genau hin, wenn der nächste lacht...<<

    >>Manchmal ist das Leben wie eine Achterbahn, bei der die Bremsen versagen...<<

  2. #2
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    Standard

    Hallo,
    es tut mir leid, dass du so traurig ist!

    Aber weshalb bist du traurig?
    weil du alles geheim machst und eigentlich keiner weiß was wirklich los ist?

    Ich finde es gut , dass du eine Therapie machst, jedoch denke ich, dass viele deiner probleme in der Familie sind oder?
    Und du bist ein teil ideser Famiie ob du möchtest oder nicht.
    Und es gibt auslößer die deine depression vielleicht ausgelößt oder schlimmer machen.
    Was ich damit sagen will ist, dass ich galube es wichtig wäre das mit deinen eltern zu besprechen.
    Wenn du das nicht alleine kannst, dann ist das okay,vielelicht kann dir jemand aus der beratungsstelle helfen mit deinen eltern zu reden?

    liebe grüße licht

  3. #3
    Gast4461
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    Standard

    Hallo toad,
    Du scheinst ein Mensch zu sein, welcher sich anderen Menschen nicht gerne öffnet und anvertraut. Vielleicht hast du generell ein Vertrauensproblem?
    Umso besser dass du eine Person gefunden hast, bei der du das wohl kannst, und sehr gut dass du zur Beratung und Therapie gehst!
    Aber ich denke es ist wirklich wichtig mit der Familie oder, wenn das wirklich nicht geht, mit guten Freunden darüber zu reden. Vielleicht hats du ja Angst du würdest diesen Leuten zu Last fallen. Aber ich denke eher, dass Menschen es schön finden, wenn man ihnen dadurch, dass man sich ihnen anvertraut, zeigt dass man ihnen vertraut.

    Alles liebe,
    Elerina

  4. #4
    Neuling Avatar von toad25
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    Standard

    Hallo lichthand,

    Ich bin traurig, weil ich Freunde habe, mit denen ich nur
    Spaß haben kann, die mich aber nicht verstehen, sie möchten es zwar, aber
    sie versuchen das Meiste von dem was ich erzählt habe zu verdrängen und
    spielen es immer ein wenig herunter.. Deshalb kann ich mit ihnen nicht darüber
    reden..! ich bin auch traurig, weil die Situation einfach so ist wie sie ist!
    Das meine Eltern davon überzeugt sind, sie sind die besten Eltern der Welt
    und ich müsste oder ihrer Meinung nach bin ich auch das glücklichste Kind der
    Welt, solche Eltern zu haben!.. Sie sagen mir jeden Tag wie froh ich sein kann
    und dass sie doch wirklich so toll sind und wenn man einmal versucht nur ein bisschen
    zu widersprechen oder auf Fehler hinzuweisen reagieren sie enttäuscht und wütend
    und sagen so Sachen wie undankbar, gemein und ungerecht..
    Sie würden niemals auch nur ein Bruchteil von dem allen verstehen, was ich erlebe
    oder was ich mache.. Ich bin auch traurig, dass meine Lehrerin sich immer mehr
    von mir abwendet, weil sie überfordert ist mit dem allen und ich bin traurig dass ich sehr sehr oft alleine bin und dass ich dann in ein Loch falle und nicht weiß was ich tun soll oder tun kann und dann meistens nur auf dumme Ideen komme!..
    Es gibt noch einiges mehr, was mich traurig macht aber das reicht ja erstmal..

    Meine Beratungsstellenfrau wie ich sie jetzt mal nenne.. weil Beraterin klingt so komisch.. also sie ist Diplom Pädagogin, die sagt auch oft, dass wenn ich das irgendwann vorhabe, sie gerne bei diesem Gespräch dabei ist..
    Vorallem weil es wahrscheinlich unumgänglich ist, da die Beratungsstellenfrau sowie der Therapeut der Meinung sind, das eine stationäre Therapie nicht das schlechteste wäre.
    Was mir allerdings auch schon wieder Sorgen macht, denn ich weiß nicht wie und wann und vorallem wie sage ich das meinen Eltern?.. Aber sie denken doch ich bin ein Mädchen das ab und zu nicht so glücklich ist aber trotzdem sie liebt und gerne mit ihnen zusammenlebt.. Meine Mutter sagte gestern ich wäre ein Mamakind und ich dachte dann so ich bin sicher kein Mamakind.. ich mag meine Mutter noch weniger als mein Vater!..
    oh man was schreibe ich denn hier alles...

    Naja auf jeden Fall, danke dass Du geschrieben hast!
    Liebe Grüße toad..
    "Man kann einen Menschen nichts lehren. Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken!" Galileo Galilei

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  5. #5
    Neuling Avatar von toad25
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    Standard

    hallo Elerina,

    ja da hast Du recht, ich bin wirklich ein Mensch der sehr schwer vertraut!
    Aber wenn ich dann mal jemandem vertraut habe, dann habe ich gemerkt,
    dass es keine so gute Idee war.. und das diese Leute damit meistens nicht umgehen
    können und somit vertraue ich jetzt nur noch gaaaan gaaaanz wenigen Leuten!

    Ja da hast Du schon recht, dass es besser wäre.. aber wenn diese Personen
    das einfach nicht verstehen?.. das überhaupt nicht einschätzen können
    und immer wenn ich sie danach anschreibe oder anspreche, mich mit ihnen
    unterhalte dann wirken sie so unsicher selbst wenn es ganz normale Themen sind.
    Manche die sind dann so wie immer und spielen meine Sachen dann einfach runter
    oder es gibt auch die, die dann sich nicht mehr trauen Sätze zu sagen, die sie
    früher öfters gesagt haben.. sie verändern sich dann im ganzen Verhalten zu mir!..

    Naja.. also vielleicht verstehst Du das ja ein bisschen..
    Lieben Gruß toad
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  6. #6
    Schreiberling
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    Standard

    Hallo,

    Ich glaube , das es bei dir und deiner Familie ganz viel um gehiemhalten und verstcjken geht.
    Das fängt ja eigntlich schon bei deinen Eltern an, die sagen das sie super glücklich sind und immer alles richtig gemacht haben.
    Das ist so der äußere schein.
    Aber in dir sieht es ganz anderes aus. Und das hältzt du geheim in dem du nicht über dich sprechen kannst.
    Ihr Lebt aneinander vorbei und ihr seht euch nicht.

    Ich glaube , dass da auch der grund für deine Depressionen liegen.
    Jetzt machst du eine Therapie und in der Therapie solltest du den auslößer finden.
    Und einen anderen Lößungsweg finden.

    Ich galube, dass es ganz Wichtig ist , mit deinen Eltern zu reden.

    Sie sehen dich nicht und du versuchst natürlich auch nicht gesehen zu werden.
    Das kann aber nicht so weiter gehen.
    Ihr müsst euch meiner meinunge nach aussprechen.

    ganz liebe grüße licht

  7. #7
    Gast4461
    Gast

    Standard

    Hallo Toad,

    Was du beschreibst, habe ich auch schon öfters erlebt. Da das Thema Depression, wie auch alle anderen psychischen Störungen in unserer Gesellschaft leider immer noch sehr tabuisiert ist, ist es für viele Menschen, wenn sie mit diesem Thema konfrontiert werden schwer zu begreifen. Es wird entweder nicht als Krankheit anerkannt, man meint dann oft, der andere übertreibt, solle sich gefälligst zusammenreissen und einem nicht die gute Laune verderben. Oder man wird total mit Samthandschuhen angepackt, weil man dann denkt, ohjee wenn ich jetzt was falsches sage, dann tut sie sich noch was an.
    Beides natürlich totaler Blödsinn, aber so ist unsere Gesellschaft nunmal leider gestrickt. Du musst schon ein wenig Geduld mit deiner Umwelt haben und auch ein bissl ihre Reaktionen verstehen.
    Aber das ist kein Grund sich vollkommen zurückzuziehen. Vor allen Dingen solltest du dich deinen Eltern anvertrauen, wie Lichthand schon gesagt hat. Sie lieben dich und sie tragen auch ein goßes Stück Verantwortung für dich. Sie wissen anscheinend gar nicht wirklich was da in dir vorgeht. Du solltest ihnen schon klarmachen, dass du unter einer Krankheit leidest und sie dir gefälligst dabei helfen sollen. Es nützt nichts wenn sie den Kopf in den Sand stecken und einen auf heile Welt machen.

    Alles liebe,
    Elerina

  8. #8
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    Standard

    hallo lichthand,

    danke für Deine schnelle Antwort!
    Ja, das kann schon sein, dass es viel ums verstecken geht oder aber einfach
    darum, dass sie es selber so sehen! Dass sie für die Realität blind sind,
    sich aber ihre eigene Welt basteln.. Sie sind wirklich der Meinung,
    nur wir sind böse, schlecht und haben oder machen Fehler!..
    Deswegen sage ich ja.. egal was ich versuche, sie würden es nicht verstehen!
    Ich habe mal versucht am Beispiel eines Freundes was zu erklären..
    Ich habe ihnen erzählt, dass er jetzt in einer Kur ist wegen verschiedenen
    psychischen Gründen und dass er mir leid tut und sowas eben und dann kam von
    denen gleich, dass Leute es immer übertreiben müssen und nach einem
    schlechten Traum sofort zum Psychologen springen und dass alle Leute die dort
    sind einfach keine anderen Hobbys haben oder Freunde, die sie zuschwafeln können..
    und ja so denkt meine komplette Familie, denn ehrlich gesagt, wäre für jeden einzelnen dieser verkorksten seltsamen Familie eine Therapie ratsam!.. wirklich für jeden!..

    Ja.. ich weiß auch nicht.. habe am Freitag den ersten richtigen Termin,
    bei diesem Psychotherapeuten, davor habe ich ja nur ein bisschen geredet und er hat
    sich alles notiert.. Ich hoffe, dass es was bringt!

    Ich bin immernoch der Meinung, dass ich das weiterhin so machen kann!
    ich würde auch sagen, dass ich bei einer Freundin bin und dann in diese
    stationäre Therapie gehen, aber da ist meine Beraterin total dagegen..
    Ich verheimliche dreiviertel meines Lebens schon seit ungefähr 4 Jahren.
    Sie würden damit nicht klar kommen und sie würden nur wieder denken, wie
    undankbar ich bin und was weiß ich nicht alles.. Sie sagen auch immer die
    Sachen, die in diesem Haus geschehen bleiben hier! Es wird nichts besprochen mit
    Freunden, Lehrern oder sonstigen Personen!. Sie wären furchtbar böse auf mich!
    Und was ist dann ab dem Moment an dem sie es wissen?.. Kann ich dann noch alleine
    in mein Zimmer sitzen, ohne dass sie mich kontrollieren oder Angst haben?..
    Werden sie es dem Rest der Familie erzählen?.. (natürlich dafür sind sie bekannt!)..
    das will ich nicht.. ich will einfach entweder ganz weg für immer oder ich will,
    dass es keiner aus meiner Familie weiß.!! ich will nicht die erste oder einzige sein,
    die Schwäche zeigt!.. aber recht hast du damit mit alledem natürlich schon!!!

    Lieben Gruß toad
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