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Thema: Hm.... warum diese Gedanken?

  1. #1
    Neuling
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    Standard Hm.... warum diese Gedanken?

    Hallo...
    Das habe ich vor 2 Tagen in einem anderen frorum geschrieben, nur damit ihr wisst um was es ungefähr geht....

    Bin heute etwas aus der Bahn geworfen. Ich fühle mich abgelehnt und hin und her geschoben...
    Wie in meinem letzen Beitrag schon erwähnt wollte ich vor drei Wochen zu einer Psychotherapeutin gehen die ich auch privat kenne (genaueres steht im ersten Beitrag).
    Letzte Woche Donnerstag ging ich dann auch hin und es war eigentlich ganz toll...
    Wir haben ganz normal geredet wie beim Kaffekräntzchen und haben auch gelacht.
    Sie hat gleich alles in ihrer Macht stehende getan, um mir einen Therapieplatz zu ermöglichen.
    Heute hätte ich dann die erste Sitzung gehabt...
    Doch sie hat gleich zu Beginn gesagt, dass dies nichts wird.
    Sie würde zu sehr emotional eingebunden sein, aber sie hat mir einen Termin bei einer Kollegin ausgemacht.
    [color=#0000FF][i]>1. Ich respektiere, dass sie das nicht machen möchte und sie sagt auch sie hat es versucht. Und es ist auch toll das sie mir das so offen und ehrlich sagt.

    Auf der anderen seiten komme ich mir vor, als hätte sie sich auch zum Teil darum mit mir unterhalten, um ihre Neugierde zu stillen. Es geht wohl mehr oder weniger um Gemeinsame Freunde und Bekannte.

    Nun gut, ich finfe es wirklich sehr Nett, mir gleich für Morgen einen Termin auszumachen ( Das heißt, nicht mal 24 Stunden wartezeit). Ich finde das Zeigt ein bisschen ihr Interesse... oder ist das Normal?

    Was aber das schlimme ist, ich habe noch NIE jemandem vieles von mir erzählt, bei ihr hatte ich noch gar nicht so viel Zeit aber ich war mir sicher ihr kann ich irgendwie vertrauen. Ich habe immer Angst vor Ablehnung, angst zurück gewiesen zu werden und bei ihr war ich mir soo verdammt sicher das sie es nicht tun wird...

    Morgen steht also dann das Erstgespräch mit der anderen Thera an...
    Weis nicht ob ich das noch will...
    Ich bin gerade wie ein kleines Kind das herumspinnt.


    Das sind meine heutigen gedanken:

    Jetzt konnte ich mal zwei Nächte drüber schlafen...

    Ich verstehe sie auch wirklich und vielleicht war es ja gar nicht so schlecht...
    War jetzt auch bei der anderen Thera und ja, ich glaub das kann was werden..
    Und im großen und ganzen könnte ich das ohne die andere alles nicht machen, denn sie hat den Ball zum rollen gebracht und ihr liegt auch wirkich was daran.

    Ich würde ihr das gerne auch noch irgendwie schriftlich mitteilen, da ich dann wahrscheinlich damit abschließen könnte und sie weiterhin als bekannte sehen. Jedoch frage ich mich schon ob das denn einen Sinn hat... Oder ob ich sie nicht nerve usw...
    Habe mich auch mal genauer gefragt WARUM ich das will...
    1. Weil ich mich bedanken möchte ( habe ich aber schon 5 mal mündlich gemacht.)
    2. Weil ich ihr ansehen konnte als sie mir gesagt hat ich soll woanders hingehen, dass auch ihr das nicht leicht viel.
    3. Weil ich ihr einfach noch einiges sagen wollte, würde ich mündlich nie drüber bringen auserdem bekäme ich auch gar nie die gelegenheit dazu...

    Was meint ihr? Kann ich ihr einen Brief schreiben oder würde ich damit die von ihr gesetzte Grenze überschreiten?
    Ist es sinnlos? Würde ich sie belasten oder Nerven?

    Warum mache ich mir überhaupt diese Gedanken?
    Hat das vielleicht auch irgendeinen tieferen hintergrund?

    Danke mal fürs lesen....

  2. #2
    Sandsturm
    Gast

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    Klassifizierung nach DSM-IV

    Wenn sie Dir eine Grenze gesetzt hat, Dir das wortwörtlich ins Gesicht gesagt hat, bis hier hin und nicht weiter, dann ist das grenzüberschreitend.

    Was ich nicht ganz kapiere ist das mit "Bekannte".
    Was denn für eine Art Bekannte?
    Und dann ihr unterstellen, es wäre nur Neugierde, also sie wolle Dich nur aushorchen und hat nur deshalb mit Dir gesprochen.

    Du hast doch jetzt evtl. eine Therapeutin, mit der kannst Du reden.

  3. #3
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    Wenn sie Dir eine Grenze gesetzt hat, Dir das wortwörtlich ins Gesicht gesagt hat, bis hier hin und nicht weiter, dann ist das grenzüberschreitend.
    Es ist also gerenzüberschreitend, Grenzen zu setzen???
    Vielleicht hat dieses Grenzen ziehen ja auch einen therapeutischen Hintergrund ...

    Als Thera brauchst Du eine gewisse Distanz zu Deinem Patienten, sonst verwischt sich Persönliches und Professionelles - und das ist nicht nur hinderlich, sondern kann auch die Therapie selbst gefährden.

    Es hat also nichts mit "Wegschieben" oder Abwertung zu tun, wenn sie die Therapie nicht selbst übernehmen will - es ist auf jeden Fall die professionellere und verantwortungsbewusstere Haltung, wenn sie solchen möglichen Kalamitäten von vornherein dadurch einen Riegel vorzuschieben versucht, indem sie Dich an einen Kollegen verweist.
    Es ist in Deinem Interesse gewesen: es geht um Dich und die Chance für Deine Therapie.

    Dass sie Dir zugehört hat hat also nichts mit "Aushorchen" oder Neugier zu tun. Wie will sie Dir bei der Suche nach einem "passenden" Thera helfen können, wenn sie nicht weiß, was da alles in Dir zusammenspielt?


    "Der Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand."
    (mongolisch)
    -----------------------------
    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
    (Immanuel Kant, 1724 - 1804)

  4. #4
    Neuling
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    Was bedeutet Klassifizierung nach DSM-IV????

    Danke für eure antworten...

  5. #5
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    Versuche dich besser erstmal auf deine Therapie zu konzentrieren. Vielleicht kannst du dabei auch mal das Thema anschneiden? Ein ausführlicher Dank-Bericht rennt ja nicht weg.

    lg

    Das Glück - Kein Reiter wird's erjagen, es ist nicht dort und ist nicht hier.
    Lern überwinden, lern entsagen, und ungeahnt erblüht es dir.

    Theodor Fontane

  6. #6
    Schreiberling
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    Hallo Monique123

    Die bekannte Psychotherapeutin hat mM das einzig Richtige getan, indem sie professionell gehandelt hat - sprich: Sie hat Dir aufrichtig von problematischen emotionalen Verstrickungen erzählt, unglaublich schnell eine passende Therapie organisiert (das glaube ich aus dem Interesse für Deine Situation zu erkennen, welche Du mit Neugier interpretierst). Hier im Forum haben User von über einem Jahr Wartezeit berichtet. Da fühle ich mich von Deinen hohen Erwartungen etwas irritiert.
    Dass Du Dich abgelehnt fühlst, ist möglicherweise Teil eines Mechanismus, den sie hier erkennt. Vor allem von ihr als Bekannter erwartest Du unbewusst viel mehr, konzentrierst Dich zu sehr darauf, dass sie Dir schon helfen wird - und vernachlässigst doch damit Deine eigentliche Mitarbeit bei der Therapie.

    Indem Du schreibst, dass Du Dich in kindliche Verhaltensmuster flüchtest, dürfte die Ursache Deines Anliegens tiefer verwurzelt sein.

    Was meint ihr? Kann ich ihr einen Brief schreiben oder würde ich damit die von ihr gesetzte Grenze überschreiten?
    Ist es sinnlos? Würde ich sie belasten oder Nerven?
    Warum mache ich mir überhaupt diese Gedanken?
    Hat das vielleicht auch irgendeinen tieferen hintergrund?

    Diese Fragen würde ich für die Therapie bereithalten.
    Ich wünsche Dir viel Kraft und Erfolg dabei.
    LG
    ------------------------------------------------------------------------------------

    "Du bist nicht das, was du denkst, dass du bist; sondern was du denkst, das bist du." (Marc Aurel)
    "Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen" (Aldous Huxley)

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