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Thema: Hochbegabung: Segen oder Fluch?

  1. #33
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    Hi Hermine,

    Zitat Zitat von Hermine Beitrag anzeigen
    Hallo Anna,

    das ist nicht ganz das Gleiche. Mit einer überdurchschnittlichen Begabung bist du noch in recht zahlreicher Gesellschaft. Wenn du dich nicht für die Themen deiner Mitschüler interessierst ist das etwas anderes als wenn du etwas sagst und keiner kann dir folgen.

    Ein IQ von 120 + ein bisschen ist eigentlich der Optimale. Du bist von deiner Intelligenz her nicht einsam und es fliegt dir alles ein bisschen zu.

    Diese Interesselosigkeit in der Pubertät haben fast alle. Pubis fühlen sich immer unverstanden.
    Verstehe jetzt leider garnicht was du mir sagen willst ^^
    Ist ein IQ von 120+ ungleich einem IQ von 135 oder 140 ?? ^^

    Eventuell haben wir uns missverstanden.
    Es ging doch hier um Segen oder Fluch von Hochbegabung? Wenn ich mich irre, könnt ihr mich gerne korrigieren. ^^

    Egal, ich finde ja, dass das eine das andere nicht ausschließt.
    (Interesse an "erwachsenen" Themen und Unverstandenheit der Mitschüler)

    Also ich kenne mehrere getestet Hochbegabte, die alle diese Probleme haben und hatten.
    Selbstverständlich nicht ausschließlich das, was ich vorher geschrieben habe, eine vollständige Aufstellung wäre eventuell etwas unpassend.

    Ich behaupte, dass Intelligenz (ab einem gewissen Maße, also hochbegabt) einsam machen kann (nicht muss).
    Wenn Mitschüler merken, dass du sie hinterschaust, dass dir alles zufällt, dass du dich mit Themen beschäftigst, die Kinder als "langweilig" erachten, etc pp., wird man (meistens) ausgegrenzt.
    Nichtsdestotrotz wird es im Erwachsenenalter besser (bis hin zum Segen).
    Das war eigentlich alles was ich sagen wollte. ^^

  2. #34
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    Zwischen 120 und 140 liegen 20 IQ-Punkte, Das ist die gleiche Differenz wie zwischen 70 (geistig behindert) und 90 (unterer Normal-Durchschnitt). Das ist ein ziemlicher Unterschied. Man merkt es besser wenn man nach unten schaut.

  3. #35
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    Zitat Zitat von Leonetta Beitrag anzeigen
    Hi

    Ich wurd irgendwann getestet, IQ und EQ und das ist bei mir irgendwie super hoch, wobei mein EQ höher ist und den empfinde ich auch als sehr viel stressiger als die IQ-Geschichten im Leben.

    Ich war schon als Teenager ziemlich narzistisch und real belastet hat es mich nicht.
    Narzissmus bedeuten aber niedriger EQ. "E" steht für Emotional.

  4. #36
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    Justmyself, warum Außenseiter sein, wenn Du auch dazugehören könntest? Du solltest Dich erkundigen, wo es Schulen für Hochbegabte gibt. Bei diesem speziellen Eingangstest erfährst Du auch, welchen Grad der Begabung Du hast. Denn es wäre für Dich nur Zeit-und vor allen Dingen Nervenvergeudung, wenn sich Deine Talente nicht angemessen entwickeln ließen.

    Die Hochbegabten, die trotzdem die Zeit auf den üblichen Schulen absitzen, haben später, wenn sie studieren, meist erhebliche Probleme. Da könnte ihnen ihre Hochbegabung zum Fluch werden, weil sie sich keine Arbeitshaltung angeeignen mussten. An der UNI wird aber ein anderes Lerntempo vorgelegt. Da sie keine Lerndisziplin nötig hatten, kommen sie unweigerlich ins Schleudern - gilt zum Glück nicht generell; aber es wird darüber geklagt.

    Frage: Hast Du mindestens ein Fach, dass Dir Spass bringt?
    Geändert von Bertrand (04.11.2011 um 18:34 Uhr)

  5. #37
    Schreiberling Avatar von Mariposa
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    ...soweit ich weiß, ist es mit 15 zu spät, an eine Schule für Hochbegabte zu wechseln. Ich hatte damals in Erfahrung gebracht, dass es Privartschulen gibt, an die man in dem Alter noch wechseln kann. Aber das kostet paar Euro....
    LG von Mari
    Nimm dir Zeit für deine Freunde, sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde

  6. #38
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    Zitat Zitat von Bertrand Beitrag anzeigen
    Justmyself, warum Außenseiter sein, wenn Du auch dazugehören könntest? Du solltest Dich erkundigen, wo es Schulen für Hochbegabte gibt. Bei diesem speziellen Eingangstest erfährst Du auch, welchen Grad der Begabung Du hast. Denn es wäre für Dich nur Zeit-und vor allen Dingen Nervenvergeudung, wenn sich Deine Talente nicht angemessen entwickeln ließen.

    Die Hochbegabten, die trotzdem die Zeit auf den üblichen Schulen absitzen, haben später, wenn sie studieren, meist erhebliche Probleme. Da könnte ihnen ihre Hochbegabung zum Fluch werden, weil sie sich keine Arbeitshaltung angeeignen mussten. An der UNI wird aber ein anderes Lerntempo vorgelegt. Da sie keine Lerndisziplin nötig hatten, kommen sie unweigerlich ins Schleudern - gilt zum Glück nicht generell; aber es wird darüber geklagt.

    Frage: Hast Du mindestens ein Fach, dass Dir Spass bringt?
    Ich hab die Uni als sehr angenehm empfunden. Man muss sich halt klarmachen, was man möchte, dann klappt das mit der Motivation zum Lernen auch. Es ist vielleicht am Anfang ein wenig schwer ersteinmal reinzukommen, aber wenn man den Schritt getan hat geht es wie von selbst.
    Das Problem wäre eben, wenn man nicht den nötigen Schnitt hat, um das zu machen, was man machen möchte.

  7. #39
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    zardoz, dazu fällt mir ein Dreizeiler von Kuno Lorenz ein:

    "Gesagt ist nicht gehört...gehört ist nicht verstanden...verstanden ist nicht

    einverstanden...einverstanden ist nicht angewandt...angewandt ist noch lange

    nicht beibehalten"

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