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Thema: Höhenangst

  1. #1
    Neuling
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    Standard Höhenangst

    Hallo,
    Es gibt zwar schon einen Post zu diesem Thema, jedoch dacht ich mir ich mach lieber einen neuen auf um meine situation besser zu erklären.

    Also,
    Ich will seit langem wieder zum Bundesheer zurück, jedoch weiss ich das ich spätestens bei "Chargenkurs" den ich machen MUSS ob ich will oder nicht ca. 80 Meter klettern muss und von dort mich wieder abseilen muss!

    Jedoch steh ich vor der Herausforderung das allein schon die 5 Meter Leute panische Angst auslöst.
    Ich habs zwar gemacht weil ich es den anderen natürlich nicht zeigen wollte das ich da schon Angst bekomme, habe aber gesehen das selbst dieses kleine Hinderniss mich in die Knie zwingt.

    Mich nervt das schon so weit das ich mit nem Freund auf so ne art Kletterparcour gefahren bin, dort jedoch wars wieder bei der selben genannten höhe von 5 Metern aus.... das war der parkcour für jugendliche wo ich schweißgebadet fertig geworden bin...

    Wir habens dann ein 2tes mal versucht aber ich hab mich nicht mehr raus getraut, irgendwie war der versuch mit dem Parcour nach hinten los gegangen.

    Es ist echt peinlich von kleinen Kindern überholt zu werden...


    Aber ich versteh das nicht, als kleiner Junge hatte ich nie höhenangst! Ich wollte sogar Pilot werden, bin auf Bäume geklettert und selbst verständlich hats mich auch schon runtergeschmissen, aber das war mir egal, ich bin wieder raus geklettert.

    Und OHNE das irgendwas geschehen ist was diese Höhenangst auslösen könnte, benehm ich mich wie ein kleines Kind!

    Der Freund von mir der für die Strabag die großen Glasgebäude reinigt (von aussen!!) meinte das er das auch hatte aber das alles nur einbildung ist.

    Kann mir irgendwer sagen wo ich hilfe bekomme dafür bzw. was ich tun soll oder sogar woran das liegen kann?


    LG
    Michi

  2. #2
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    Gast

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    Hi Smooth,

    Generell muss Angst nichts mit dem Thema direkt zu tun haben...

    es könnte also theor. sein, dass du Angst hast, dich selbstverantwortlich Risiken zu stellen?
    Das Feld ist, oder könnte Weit sein!
    Oft kommt man darauf, wenn man sich seiner Angst stellt.

    Einbildung ist das nicht und das ganze muss einem auch nicht peinlich sein...
    versuch mal herauszufinden wo die wahre Angst ist.
    Wenn du als Kind auf Bäume bist und dich jetzt wie ein Kind fühlst...
    könnte da eine Verbindung sein?

  3. #3
    Neuling
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    ne also ich glaub ganz einfach das bei mir die angst generell vor der höhe da ist.
    Ich hab mich dem ganzen ja schon oft versucht zu stellen aber ich kanns halt schwer beschreiben, ich bekomm halt panische angst wenn ich in sehr hoher höhe bin

  4. #4
    Schreiberling Avatar von Osterinsel
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    Hi KSmooth,

    die angesagte Methode bei Phobien ist und bleibt nun mal Konfrontationstherapie.
    Das kannst Du vielleicht ein Stück alleine ( das mit dem Kletterpark ist schon ne prima Idee), oder mithilfe eines (Verhaltens)therapeuten, ner Gruppe o.a.
    Wenn Du wirklich zurück zur Army willst, mußt Du da durch, so einfach ist das.
    Und hol Dir keine Ratschläge von Leuten, die das nicht kennen, oder bei denen sich das "von selbst wieder gelegt hat" (das heißt nämlich nur, daß derjenige weder weiß, wo´s herkam, noch, wie´s wieder wegging und kann Dir ergo also gar keine vernünftigen Tipps geben). Im Gegentum, das verstärkt nur das Versagensgefühl und hält Dich davon ab, aktiv was zu unternehmen, denn es könnte ja auch bei Dir wieder von selbst verschwinden... willst Du darauf warten, daß das vielleicht passiert? Oder willst Du in absehbarer Zeit Deinen Wunsch verwirklichen?
    Das ist das Schöne am Arbeiten, es erhöht die Wahrscheinlichkeiten, das gewünschte zu erreichen, immens...

    Ich hab auch Höhenangst ( und ein paar andere kleine Phobiechen) entwickelt, die ich als Kind nicht hatte (übrigens liegt das auch daran, daß man als Kind ein sehr viel geringer ausgeprägtes Gefahrenbewußtsein und Verantwortungsgefühl hat), ich kann das gut mit meiner psychischen Verfassung korrelieren: Geht´s mir gut und ich könnte Bäume ausreißen, mach ich auch ne Turmbesteigung mit.
    Mich juckt´s aber sonst nicht so, ich kann auf Kletterpartien und Autobahnfahrten gut verzichten, ohne daß es mich in meiner Lebensführung beeinträchtigt, und DAS ist das Hauptkriterium.
    Dir steht es in der Wunscherfüllung im Weg, also, auf zu neuen Höhen!


    Liebe Grüße von der Osterinsel!
    "Life is intrinsically, well, boring and dangerous at the same time. At any given moment the floor may open up. Of course, it almost never does; that’s what makes it so boring.” ~Edward Gorey

  5. #5
    Neuling
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    na ja also deiner meinung nach sollt ich zB. einfach los legen, also zB. mal wandern gehen später weiter bergsteigen oder wie? gg

  6. #6
    Neuling Avatar von jw1977
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    Hallo Ksmooth,

    hat sich in der Deinem familiären Umfeld etwas verändert?
    Also hast du geheiratet. Kinder bekommen oder was in die Richtung?

    LG JW
    Alles Liebe wünscht Euch

    Jw




    Der Mensch schaut in der Zeit zurück und sieht:

    Sein Unglück war sein Glück!

    von Eugen Roth

  7. #7
    Schreiberling Avatar von Osterinsel
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    Zitat Zitat von KSmooth.at Beitrag anzeigen
    na ja also deiner meinung nach sollt ich zB. einfach los legen, also zB. mal wandern gehen später weiter bergsteigen oder wie? gg
    Ja, das ist (im Vergleich zu anderen) die einfachste Methode.

    Dabei geht man in kleinen Schritten vor, soweit, wie man´s gerade noch aushält, und beim nächsten Mal ein Stückchen weiter.
    Das ist klassische Konditionierung, man verknüpft Stück für Stück positive Erfahrungen (heute hab ich schon 6 Meter geschafft OBWOHL ich Angst hatte, und nichts schlimmes ist passiert) mit den vorher negativen.
    Das hat gleich 2 Lernerfolge: Zum einen besiegt man langsam aber sicher die konkrete Angst, zum anderen hat es einen unglaublichen Effekt auf das Beußtsein, etwas zu tun, obwohl man Angst davor hat. Das ist Mut, und nicht, keine Angst zu haben!

    Der andere Weg wäre, beim Therapeuten vorbeizuschauen, und zu versuchen, der Angst ursächlich auf den Grund zu gehen.
    Das kann aber sehr lange dauern, nicht umsonst gibt es Kritik an der Klassischen Psychoanalyse nach Freud, weil man da durchaus Jahre auf der Couch verbringen kann und die Dinge analysiert, ohne daß sich im Realen Leben was verändert.

    Ich weiß, wie fies das sein kann, sich mit seinen Ängsten zu konfrontieren, das vermeidet jeder gern. Und doch ist es auf lange Sicht das einzige, was hilft.

    Wer unterstützt Dich? Auch wenn man erwachsen ist, ist es manchmal ganz hilfreich, jemanden zu haben, der einen an die Hand nimmt, wenn man Angst hat - genauso, wie Du es bei einem Kind tun würdest.


    Liebe Grüße von der Osterinsel!
    "Life is intrinsically, well, boring and dangerous at the same time. At any given moment the floor may open up. Of course, it almost never does; that’s what makes it so boring.” ~Edward Gorey

  8. #8
    Gast784
    Gast

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    Zitat Zitat von KSmooth.at Beitrag anzeigen
    na ja also deiner meinung nach sollt ich zB. einfach los legen, also zB. mal wandern gehen später weiter bergsteigen oder wie? gg
    hallo KSmooth,

    falls die die finanziellen Mittel hast (dürfte nicht die Welt kosten), dann nimm Dir nen Bergführer, schildere ihm aber vorher Dein Anliegen, um was es Dir geht, damit er entsprechend eine Tour aussuchen und Dich motivieren kann.

    Ich bin öfters allein in den Bergen unterwegs und hab da schon tolle Dinge beobachtet. Die können das wirklich gut. Ist zwar für die (Normal-)ängstlichen oft ein ziemlicher Kampf aber abends sind die bestimmt stolz wie Bolle. Warum soll das bei Dir nicht auch gehen?

    Ansonsten kannst Du mal zum Begriff "Klettertherapie" googeln. Es gibt anscheinend auch Bergführer mit spezieller Ausbildung. Ich kenne das nur aus dem klinischen Bereich. Und als Privatperson wird das kosten. Aber da musste Dich halt mal schlau machen.

    Aber es stimmt schon - bei Ängsten, gerade auch bei Höhenangst, wirste um ne Konfrontationstherapie, in welcher Form auch immer, nicht drumrum kommen.

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