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Thema: how is this going to end?

  1. #1
    Neuling
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    Standard how is this going to end?

    hallo

    ich hab keine ahnung ob ich jetz hier richtig bin, aber iwie weiß ich grad nimmer weiter...

    ich fang ma ganz vorne an..

    als ich 10 war starb mein vater nachdem er 3 jahre lang wegen nem autounfall im koma lag, hatte nie viel mit ihm zu tun, hab ihn in den 3 jahren aber auch nichmehr gesehn...


    2 jahre später verstarb sein vater, also mein opa, zu dem ich aber keine große bindung hatte..


    vor 3 jahren is dann mein patenonkel gestorben... er war mir ziemlich wichtig, wohnte zwar auch weiter weg, aber trotzdem hab ich mich immer total gut mit ihm verstanden, er war 6 wochen lang krank und dann auf einmal nimmer da...


    vor etwa eineinhalb jahren hab ich dann erfahren dass der vater von meinem halbbruder, mit welchem wir aber auch kaum bis garnicht in kontankt stehen, lungenkrebs hat, inzwischen haben sich lungenmethastasen gebildet.. ich war etwa ein halbes jahr lang neben seiner damaligen freundin die einzige die das wusste, hab ihm versprochen es meiner mum nich zu erzählen weil die beiden nen ziemlich mieses verhältnis zueinander haben, als es dann aber vor nem dreivierteljahr doch ernster wurde musste ich es schließlich sagen...

    vor nem halben jahr dann starb meine tante ziemlich unerwartet an einem tumor (sie hatte vorher brustkrebs, den tumor hat man scheinbar übersehen), der sich explosionsartig im körper ausgebreitet hat, binnen 4 tagen war sie tot... 2 monate vorher saß ich noch mit ihr zusammen und es schien alles in ordnung zu sein... im mom gibts noch streit ums erbe, weil ihre 2 söhne und ihr mann, der bereits 6 wochen nach ihrem tot eine andere frau hatte, das nich aufteilen können/wollen kp...

    dann is 2 wochen später mein großonkel gestorben, zu dem hatte ich keine beziehung, hat aber meine oma (mutter meine zuvir verstorbenen tante) ziemlich stark getroffen und somit auch mich...

    meine oma ihrerseits liegt jetz seit einer woche wieder im krankenhaus, hat seit 2 monaten oder so unerklärliche schmerzen, unter anderem wohl auch depressionen...

    mcih belastet diese situation ziemlich im moment, aber ich weiß ncih ob ich nicht überreagiere... versuche nebenher mein abi zu machen, ob ich das aber schaffe steht in den sternen, weil mir auch iwo der antrieb fehlt inne schule zu gehen, da ich einfach auch zeit brauche für mich allein, die ich aufgrund von stress im alltag und ziemlich vielen terminen so nich habe... klar, hört sich vllt auch nach fauler ausrede an, aber ich schaffs einfach ncih anders..

    ich weiß einfach nich weiter, ich weiß nich in wieweit ich das alles verarbeitet habe/ verarbeiten kann / werde...

    vllt kann mir ja hier jemand weiterhelfen oder hat schonmal in na ähnlichen situation gesteckt und das gefühl gehabt das wirklich garnichts mehr ging, man in nem raum voll mit menschen steht, schreit und niemand einen zu hören scheint.... stoße momentan nur auf wenig verständnis, leute von denen ich geglaubt hab sie würden mich verstehen, tuns auf einmal nichmehr, deshalb kann ich meine eigene situation auch kaum einschätzen...

    würd gern eure meinung hören und vielen dank fürs lesen, is doch iwie bissl länger geworden als es sollte... naja, lg...

  2. #2
    Wunderlampe
    Gast

    Standard

    Hallo Bama

    Vielen Menschen fällt es schwer sich mit dem Tod auseinanderzusetzen. Er macht einem Angst und bei Todesfällen innerhalb der Familie oder des Bekanntenkreises werden wir sehr schnell betroffen und werden mit unserer eigenen Endlichkeit konfrontiert. Solange wir können weichen wir dem Thema aus. Ich bin eigentlich nur zufällig über deinen Beitrag gestolpert. Und antworte dir, weil keiner es bisher getan hat.

    Ich bin etwas älter als du und die vorherige Generation ( Onkel und Tanten ) sind hauptsächlich betagte Leute. Aber es tut jedesmal weh, wenn einer davon geht. Seit 2000 mein Schwiegervater gestorben ist, war ich jedes Jahr mehrmals auf dem Friedhof. Unfassbar für mich war der frühe Tod meiner Cousine mit der ich teilweise meine Kindheit verlebt habe. Sie war nur ein Jahr älter als ich. Es war sehr traurig dass sie gestorben war, was mich aber noch mehr erschütterte war die Angst: Ich könnte die Nächste sein.

    Was ich auch sehr interessant fand war die Geschichten der Toten, die plötzlich ans Licht kamen. als ob mir bekannte Personen ein zweites Leben geführt hatten von dem ich nichts wußte. Lange gefestigte Familien-Strukturen fielen wir Kartenhäuser zusammen und es war so, als ob die Verstorbenen ihre Art zu leben mit ins Grab genommen haben. Die Familie meiner Cousine ist total auseinandergebrochen. Sie hat die Familie zusammengehalten. Vielleicht war ihre Kraft einfach ausgebraucht. Wenn man ihre Leidensgeschichte näher betrachtet, hat sie sich langsam ( bewußt oder unbewußt ) durch ihren äußerst ungesunden Lebenswandel selber umgebracht.

    Vielleicht kannst du für dich auch mal herausfinden warum dich der Tod dieser Menschen so beschäftigt, außer der Tatsache, dass sie mehr oder weniger zur Familie gehörten. Zwischen Familienangehörige, auch wenn sie sich nicht kennen! oder keinen Kontakt mehr haben besteht eine Verbindung.
    Mir hat eine Familienstellung sehr geholfen. Durch sie habe ich meinen inneren Frieden wiedergefunden. Und manche Erkenntnisse dazu bekommen. Ich bin mir sicher: Ich bin noch lange nicht dran.

    Dass dich der Tod dieser Menschen so sehr berührt, hat sicher etwas mit dir und deiner persönlichen Einstellung zum Leben zu tun. Du registrierst die Toten. Hat es denn auch Geburten gegeben? Sicher ist im gleichen Umfang viel schönes passiert. Aber dich beschäftigt der Tod. Warum?

    Der Tod an sich, oder dass es scheinbar aus heiterem Himmel jeden treffen kann? Oder was die Angehörigen mit dem Andenken an die Toten machen?

    Und um deine Frage zu beantworten: How ist this going to end?
    Niemals! Der Tod gehört zum Leben dazu. Solange Menschen geboren werden, solange sterben Menschen.
    Sollte sich deine Frage auf dich und dein Schmerz beziehen, so denke ich, dass du dann am besten mit dem Thema klar kommst, wenn du akzeptierst, dass das Leben endlich ist. Vielleicht findest du deinen inneren Frieden, wenn du für dich eine Antwort findest: Was kommt danach. Gibt es ein danach?

    Das ist für mich auch mit ein Grund warum Menschen gläubig sind. Weil ihnen ihre Religionen eine Möglichkeit aufzeigen für das Leben nach dem Tod. Ob das nun der Himmel ist oder Wiedergeburt ist egal, Hauptsache man hat eine "Perspektive"

    So, meine Antwort ist auch ein bisserl länger geworden. Dass die Menschen in deiner Umgebung dich zur Zeit nicht verstehen liegt vielleicht daran, dass sie sich nicht in dich hineinversetzen können, sie verstehen nicht warum dich etwas so sehr belastet, obwohl du nur ( scheinbar )mittelbar davon betroffen bist. Es ist nicht der Tod anderer der dich betroffen macht sondern die Fragen die sich wahrscheinlich jeder Mensch im Leben stellt:

    Woher komme ich, warum bin ich, wohin gehe ich...

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