Hallo Adde,
die Artikel, auf die Du Dich beziehst, stammen also überwiegend aus der "einschlägigen" Wirtschafts- und Managementliteratur ...
Wäre es da denn nicht sinnvoll, wenn Du Dich auf diesem Themengebiet bewegen willst, wenn Du Dir da zuerst einmal ein Bild von dem beschaffst, wie diese beiden psychologischen Begriffe aus psychologischer Sicht definiert und gegeneinander abgegrenzt sind?
Das wäre ein Teil des wissenschaftlichen Vorgehens, das Du mit Deiner Arbeit ja als von Dein beherrscht nachweisen musst
Du wirst mit den beiden Begriffen später arbeiten müssen, also solltest Du Dir auch genügend eigenes Verständnis und Wissen über sie aneignen (bei Fragen und Unsicherheiten, die sich dann dabei ergeben, kannst Du Dich auch austauschen), um selbst entscheiden zu können (und auch um Rückfragen/Verständnisfragen selbst beantworten zu können, sofern sie nicht zu psychologiespezifisch sind).
Dazu gehört auch ein gesundes Hinterfragen Deiner Quellen!
Wer sagt Dir denn, dass der Autor dieses Artikels überhaupt eine Ahnung von dem hat, worüber er gerade schreibt? Könnte doch genauso gut sein, dass auch er nur etwas von einem Dritten übernommen hat, weil es eben so "passend" erschien ...?!!Diese Charakteristika messen klar Narzissmus (laut dem Artikel)
Dies kannst Du aber nur dann beurteilen, wenn Du Dich vorher ausreichend selbst in die Materie eingearbeitet hast.
Dir hier jetzt etwas zu "erklären", Dir also "beizubringen" im Sinne von: es sagt Dir jemand etwas und dann ist es eben so, kann da nicht funktionieren.
Sorry: dies würe auch den Ansprüchen einer Masterarbeit nicht im entferntesten gerecht werden können.
Genau dafür, für eine fundierte und von Dir selbst erarbeitet verifizierbare Antwort, wirst Du "benotet".Generell, wo genau sind die Überschneidungen/Unterschiede zwischen Hybris und Narzissmus?
Eben: weil es ja auch Deine Arbeit und Dein Master ist, deswegen musst Du ja auch zuerst durch die Literatur durch - oder wie würdest Du sonst Antworten verstehen wollen, wenn Du noch keine Grundlagen hast?Vielleicht verlange ich auch zu viel und muss mich halt durch Neurologie Literatur quälen.
Noch dazu: ohne diese Grundlagen kannst Du auch keine relevanten Fragen stellen
So, wie Du es eben beschrieben hast, würdest Du durch diese "grundlegenden Erklärungen" aber schon eine Richtung vorgegeben bekommen, quasi fremdgesteuert ans Thema rangehen.Aber meine Erfahrung sagt mir halt, dass man durch grundlegende Erklärungen oft einen sehr guten Start bekommt, das richtige akademische Arbeiten anzugehen.
Es mag ja sein, dass dies dem "akademischen" Arbeiten entspricht - nur: wissenschaftliches Arbeiten wäre es mit Sicherheit nicht - und genau dieses wird ja von Dir gefordert.
Also: arbeite Dich mal durch die einschlägige Literatur durch, versuche erst einmal, aufkommende Fragen durch querverweisende Literaur (oder auch durch direkte Kontakte zu Fachleuten aus dem jeweiligen Bereich) selbst zu beantworten - und wenn dann immer noch Klärungs- oder Verifizierungsbedarf besteht, dann fragst Du nochmals neu. Dann werden die Fragen auch gezielter und ein Austausch über unterschiedliche Interpretationsansätze erst produktiv.
Mach Dir doch mal nen kleinen Strukturplan (inklusive einer groben Konzeption des Argumentationsweges).
Wie willst Du vorgehen; welche Informationen brauchst Du auf welcher Stufe, um welche Ketten zu bilden; wo könntest Du sie herbekommen und wo lägen deren Validierungskriterien; und und und ...
Alternativ: es gibt auch gute Literatur über wissenschaftliches Arbeiten - sogar mir allgemeinen Musterplänen für eigenes "Forschen"![]()


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