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Thema: Hypochondrie: Angst vor psychischen Krankheiten?

  1. #1
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    Standard Hypochondrie: Angst vor psychischen Krankheiten?

    Hallo,

    wie in einem anderen Thread schon ausführlich erklärt, habe ich derzeit einige Ängste. Vorallem die Angst, psychisch krank zu sein.

    Seit meinem 15. Lebensjahr habe ich immer wieder Ängste vor Krankheiten wie Krebs, HIV, etc. Diese Ängste entwickelten sich dann mehr in Richtung "Angst vor unheilbaren (nicht tödlichen) Krankheiten, die meine Lebensqualität beeinträchtigen könnten". Diese Ängste waren aber immer nur zeitweise, maximal 2 Wochen. Sie haben mich nicht durchgängig, sondern gelegentlich im Tagesverlauf geplagt. Nach wenigen Wochen konnte ich mir aber selbst klarmachen, dass ich mich zu sehr reinsteigere und schwups waren die Ängste wieder weg.

    Nun seit etwa 6 Wochen plagt mich ein ähnliches Problem. Dieses Problem begann mit einer Angstattacke, wahrscheinlich bedingt durch einen starken Kater nach einer exessiven "Alkoholnacht". Seit der Angstattacke habe ich immer wieder Angst vor psychischen Krankheiten. Angststörung, Depression etc. Ich achte fast durchgehend auf mich und horche auf Symptome, die auf eine Depression oder Angststörung zurück zu führen sein könnte.

    Ist es möglich, dass auch meine jetzigen Ängste auf eine Hypochondrie zurückzuführen sind? Oder zeichnet sich Hypochondrie nur in Angst vor körperlichen Krankheiten, wie Herzinfarkt, Krebs etc. aus?

    Gibt es auch die Angst vor psychischen Krankheiten als eine Form der Hypochondrie?

  2. #2
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    Wohl auch diesmal Hypochondrie. Tut mir leid.

  3. #3
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    Zitat Zitat von probdi Beitrag anzeigen
    Wohl auch diesmal Hypochondrie. Tut mir leid.
    also meinst du, dass die Angst vor psychischen Krankheiten auch eine Form der Hypochondrie ist?

  4. #4
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    Ja!

    Ich weiß, dass macht es erst mal nicht wirklich besser für dich, aber du hast halt wirklich eine arge Tendenz dich in Sachen reinzusteigern.

    Und die Lösung kennst du auch: horche weniger in dich rein.

  5. #5
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    wie kann denn soetwas verlaufen? Mir ging es eine Woche ganz gut, bis ich dann den Hinweis im anderen Thread auf shizophrenie gelesen habe. Da habe ich mich dann natürlich voll informiert und mich voll reingesteigert. Ich hatte dann auch wieder eine Panikattacke, die für mich Symptome einer Derealisation waren und somit evtl. auf Shezophrenie hindeuten.

    Die Angst davor, dass ich Shizophrenie habe, ist nun völlig weg. Das hält meistens nur 1-2 Tage, dann wird mir klar, dass das unsinnig ist und die Angst ist wieder weg.

    Nur jetzt habe ich so ein negatives Gefühl in mir. Wenn ich was mache, freue ich mich nicht wirklich, weil ich immer im Hinterkopf habe, dass ich irgendetwas mit der Psyche hab und immer die Gefühle haben werden.

    Dann lese ich noch im Internet, dass die Angststörung und Hypochondrie oft chronisch verlaufen.

    Heißt das nun für mich, dass ich mein ganzes Leben lang dieses negative Gefühl in mir habe? Letzte Woche war es ganz weg, nun ist es wieder da Bleibt das jetzt immer so?

  6. #6
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    Es gibt bei vielen Menschen eine generelle Überempfindlichkeit gegenüber äußeren Einflüssen. Diese Überempfindlichkeit verschwindet in der Regel nicht. Wie stark sie wirkt und wie sehr man sich davon beeinflussen läßt, ist aber sehr wohl beeinflußbar - durch Gedanken und Handlungen.

    Denke was dir gut tut und tue was dir gut tut und du hast schon halb gewonnen.

    Schizophenie ist eher selten und nach all dem, was du geschrieben hast, würde ich sagen bei dir kein Thema.

  7. #7
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    Ich schreibt

    Dann lese ich noch im Internet, dass die Angststörung und Hypochondrie oft chronisch verlaufen.

    Da musst Du aufpassen, dass sich diese gerneralisierten Angststörung nicht weiter verfestigt, also chronifiziert. Entweder hat man Angst vor somatischen oder seelischen Erkrankungen oder vor beiden. Oder wie bei Dir springen die Ängst hin und her. Mal kommen sie und dann gehen sie wieder. Aber sie sind offensichtich immer latent vorhanden zu sein.

    Spielt sich das bei Dir alles nur im Kopf ab oder hattest Du schon relativ dramatische Panikattacken in der Öffentlichkeit oder zu Hause überstehen müssen? Wenn Du zB Angst vor Krebserkrankungen hast, beobachtest Du dann Deinen Körper intensiver und findest Stellen, die Dir verändert erscheinen?

  8. #8
    Roman Verfasser
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    Zitat Zitat von ich- Beitrag anzeigen
    Gibt es auch die Angst vor psychischen Krankheiten als eine Form der Hypochondrie?
    Man kann sich auf gut Deutsch gesagt in alles hineinsteigern und ich würds nicht überbewerten. Ja, es gibt solche Phasen, in denen man vor allem Angst bekommt. Einfach durch, das ist unbegründet. Normal ist es in dem Sinne, als daß viele Menschen solche Ängste haben.

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