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Thema: Hypochondrie und einiges mehr

  1. #1
    Neuling
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    Standard Hypochondrie und einiges mehr

    Hallo Leute ,

    ich benötige eure Hilfe.

    Im voraus entschuldige ich mich schon für den langen Text

    Tja wo soll ich anfangen. Also kurz wobei ich eure Hilfe benötige.
    Nachdem ich letzte Woche einen Psychologen (für Psychoanalyse) besucht habe und dieser mir empfohlen hat mich stationär behandeln zu lassen bzw.mich nicht ambulant behandeln wollte,bräuchte ich nun eure Hilfe für meine weitere Vorgehensweise.
    Erstmal zu dem was ich habe.Ich hab keine Ahnung
    Nach dem Psychologentermin dachte ich mir ich belese mich erstmal in dem Thema zu Ängsten und ähnlichen wobei ich schnell bemerkte das ich mein Problem in keinster Weise klassifizieren kann.
    Deswegen zähl ich einfach mal auf was ich habe.
    Erstens habe ich panisch Angst davor das mir etwas passieren könnte, was mein Leben gefährdet.Sei es der Herzinfarkt,Magengeschwür usw usw.
    Dies hab ich seit meinen 17 Lebensjahr (bin jetzt 21) und diese Angst quält mich jeden Tag mehr wobei die Angst zu ertragen wäre wenn da nicht die Symtome für diese "Krankheiten" wären(Herzstechen,Atemnot usw).
    Nach einigen Arztbesuchen bin ich vermutlich gesund was aber für mich schwer zu akzeptieren ist.
    Ich versuche mir immer zu sagen das ich nicht krank bin aber leider ist es leichter gesagt als getan.
    Das nächste Problem ist das diese Symtome (in letzter Zeit zb. das ich in Ohmacht falle) sich extrem auf meine Aktivitäten (Uni,Disko,einkaufen) auswirken und ich mich ehrlich gesagt nicht mehr unter Menschen traue.
    Als letztes merke ich nun wie sich daraus sogar langsam Zwangsneurosen (soweit ich das beurteilen kann) entwickeln z.B. Händewaschen weil das dies oder das daran sein könnte was mir schaden könnte.

    Kurz und knapp formuliert macht mich dies alles fertig weshalb ich zum Psychologen gegangen bin.Dieser kam zusätzlich zur Diagnose das ich ein verzogenes Muttersöhnen bin was ich aber eh schon wusste,welches ich aber in keinster Weise in Verbindung mit meinen Ängsten bringen kann.

    So und nun bitte und hoffe ich das ihr mir Ratschläge geben könnt was ich nun tun sollte das stationär für mich nicht in Frage kommt (da Vordiplom) und gegebenfalls nachfragt falls euch was nicht klar ist

    Danke erstmal das ihr das alles lest

    Ich hoffe ihr könnt mir viele Ratschläge geben.

    mfg

  2. #2
    Gast784
    Gast

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    hallo Psychoblade,

    warum Psychoanalyse? Wäre da Verhaltenstherapie nicht erstmal sinnvoller, gerade was die Angstsituationen im Alltag angeht? Man kann sich da einiges an Werkzeug erarbeiten. Die Ursachenforschung, gut und recht, ist aber in dem Fall vll erstmal zweitrangig. Dafür braucht man Luft.

  3. #3
    Neuling
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    Hey Gabiannarele,
    es war so das ich schnell einen Termin wollte bzgl Prüfungszeit.
    Deshalb hatte ich der Kassenärztlichen Vereinigung geschrieben was meine Probleme sind.Die empfohlen mir darauf diesen Psychologen wo ich innnerhalb einer Woche ein Termin bekam.
    Der Psychologe sprach auch von einer Verhaltenstherapie sowie einer Tiefenpsychologie.Wollte es halt bloß nicht machen
    mfg

  4. #4
    Verleger Avatar von Darkstar
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    Hallo Psychoblade,

    darf ich fragen, warum Du diese nicht machen wolltest?


    lg

  5. #5
    Neuling
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    Meinst du die stationäre Behandlung ?

    Diese wollte ich nicht machen da ich einerseits im Studium kurz vorm Vordiplom stehe weshalb eine "Auszeit" gar nicht Frage kommt sowie Freundin usw usw.

  6. #6
    Neuling Avatar von smile
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    Hallo psychoblade,

    das ist mal wieder so typisch für uns psychisch angeschlagene ^^ wir sind krank und wollen trotzdem funktionieren, als ob nichts wäre. Du sagst selbst, dass deine Ängste dich stark in deinem Alltag beeinflussen und einschränken. Aber stationäre Behandlung kommt für dich nicht in Frage. Aber wenn du tatsächlich ein Magengeschwür hättest, dann würdest du doch auch das Vordiplom verschieben und ins Krankenhaus fahren, oder? Deine Ängste sind keine Lappalie, sondern ernst zu nehmen und sollten behandelt werden! Das Vordiplom lässt sich besser verschieben als du denkst

    Ich würde dir empfehlen, die stationäre Therapie wirklich in Angriff zu nehmen. Der Arzt wird schon seine Gründe gehabt haben, warum er dir das empfohlen hat. Und Ausreden wie Vordiplom und Freundin zählen nicht!!

    Liebe Grüße und alles Gute,
    smile
    Betrachte immer die helle Seite der Dinge! Und wenn sie keine haben, dann reibe die dunkle, bis sie glänzt.

  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei smile für den sinnvollen Beitrag:


  8. #7
    Verleger Avatar von Darkstar
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    @smile
    schön hast Du das formuliert
    Das Problem ist eben gerade, dass es immer einen "Grund" geben wird, warum das gerade jetzt nicht passen kann ...

    @psychoblade
    ... Erst war es "nur" das Vordiplom, dann kam die Freundin dazu ... der Vorbereitungsstress fürs eigentliche Diplom ist da auch zu "berücksichtigen" ... dann steht das Diplom vor der Tür ... die Suche nach einem Arbeitsplatz ... dort die Probezeit ... die nie wiederkehrenden Aufstiegschancen ... finanzielle Verpflichtungen ...

    Kranksemester sind durchaus machbar, es kommt nur auf die Begründung an - und da kann ein Psychologe so einiges auf die Beine stellen.
    Mal ganz davon abgesehen: Du bist ja jetzt schon in Deiner Leistungsfähigkeit reduziert. Das ist dann aber auch nicht unbedingt ein erfolgversprechender Rahmen, in dem Du die Prüfungen ablegen kannst, oder?!
    Stell Dir mal vor, es zieht Dir im entscheidenden Moment die Beine weg ... Dann bist Du durchgerasselt und verlierst ebenfalls Zeit - und eine nachträgliche Attestierung der Krankheit zieht dann auch nicht mehr.

    Warum diesen Schritt also nicht gleich machen? Um dann umso konzentrierter an das Studium herangehen zu können (plus an all die anderen why-not-now Punkte)


    lg

  9. #8
    Neuling
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    ja ich weiß theoretisch habt ihr Recht

    aber dieser Schritt ist mehr als gewagt.Ich weiß das es gehen könnte aber dieser Schritt ist so schwer. Vorallem wenn man das Gefühl hat das es doch ambulant gehen könnte. Ich mein ich fühl mich zwar schlimm aber doch nicht so schlimm das es stationär sein muss.Vielleicht ist es auch einfach der Stereotyp der psychologisch stationären Behandlung

    Wäre es aber nicht erstmal eine Möglichkeit einen zweiten Psychologen zu konsultieren ?

    Es muss doch noch Alternativen geben zu diesem meiner Meinung nach gewagtesten Schritt.

    Danke trotzdem erstmal für das Feedback und ich weiß das es von außen bestimmt die logischste Variante wäre (bzgl Beispiel Magengeschwür).
    Aber ich glaube kaum das ich diesen Schritt jemals tun werde weil einfach die Überwindung zu groß ist warum auch immer.
    Es wird doch möglich sein diese Krankheit in einer gewissen Anzahl von Therapiesitzungen zu behandeln bzw. könnt ihr mir erklären was der Vorteil der stationären gegenüber der ambulanten Behandlung ist ?

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