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Thema: Ich begann auf schwachen Füßen

  1. #1
    Neuling Avatar von Gesellschafter
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    Standard Ich begann auf schwachen Füßen

    Ich hatte nur wenig Ermutigendes über das Übel gehört.
    Angeblich gab es von seiten der Ärzteschaft keine Hoffnung auf Heilung.

    Dann hörte ich von jemandem, der nur mit Rohkost fragliches Leiden total auskuriert hätte. Ich war skeptisch und neugierig zugleich - zudem hatte ich unbegründete Vorurteile gegen Rohkost, die mir noch völlig fremd war. Es war also eine Zeit der Konflikte mit mir selbst. Als ich meinte, genug darüber zu wissen, probierte ich es aus und aß nach Anleitung konsequent nichts anderes als
    rohes Obst,
    rohes Gemüse,
    keimfähiges Getreide,
    keimfähige Nüsse,
    dazu jede Menge an eßbaren "Unkräutern" (sprich: an verkannten Heilkräutern) wie Löwenzahn - logischerweise ebenfalls ausschließlich roh.
    Ich ging etwa, statt mit belegten Broten und Kaffeekanne, mit einem halben Eimer voll Zwetschgen zur Arbeit.

    Nach zwei Wochen fühlte ich mich wie neu geboren.
    Enorme Leistungsfähigkeit - täglich nur fünf Stunden Schlaf. Ich lag morgens um Drei hellwach im Bett und langweilte mich. Ich stand auf und suchte mir Beschäftigungen (z. B. liegengebliebene Briefe beantworten) - nur um die Zeit zu füllen. Ich konnte jede Woche eine Nacht durcharbeiten (Hausaufgaben aus der Abendschule), ohne daß mir der Schlaf gefehlt hätte.

    Nach drei Monaten war ich geheilt,
    möglicherweise schon viel früher - was ich aber nicht weiß. Erst nach drei Monaten ging ich zur nächsten Routine - Untersuchung und dabei wurden keine Symptome mehr gefunden.



    --- später angehängt - Was macht den Unterschied?

    Das Medikament, das der Arzt verschreibt, hat erwünschte Wirkungen, löst bestimmte Reaktionen in der Biochemie und / oder in der Biophysik aus.
    Ich betone, "einzelne" Wirkungen, "einzelne" Reaktionen - eben das, was der verabreichte Wirkstoff tun soll.
    Nicht immer, aber sehr oft, richtet sich die Maßnahme gegen die Symptome, aber nicht gegen die Ursache. Man kann ergo nur sehr bedingt von Heilung reden (Heilung = den gesunden Urzustand wieder herstellen).

    Rohkost dagegen korrigiert alle feler in den Molekularstrukturen (z. B. durch Freie Radikale verursachte feler) und hat im Verein mit Heilkräutern den Effekt, sämtliche Organfunktionen wieder in die natürliche Balance zu bringen, egal ob Über - oder Unterfunktion vorlag (unter dem Vorbehalt, daß einmal Zerstörtes nicht wieder hergestellt werden kann). Rohkost heilt die Ursache.

    Das betrifft aber nur erworbene Leiden und nicht angeborene Leiden und nur bedingt Leiden, die durch Unfall, also durch Gewalteinwirkung, hervorgerufen wurden.
    Bei angeborenen Leiden und bei Leiden, die durch Unfall hervorgerufen wurden, kann Rohkost allenfalls lindern.
    Geändert von Gesellschafter (17.05.2009 um 10:33 Uhr)
    humor is wennste vor ihr krachst

  2. #2
    Verleger Avatar von Natz
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    Darf ich fragen, was Du gehabt hast?
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  3. #3
    Neuling Avatar von Gesellschafter
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    Ich hatte gehofft, diese Frage bliebe aus und habe mich darum im allerersten Satz absichtlich ausweichend nur mit "das Übel" formuliert.

    Es war etwas Schlimmes (ähnlich schwerwiegend wie Psoriasis, Multiple Sklerose oder Diabetes).
    Wie gesagt, die Ärzteschaft konnte keine Hoffnung auf Heilung machen, für sie galt / gilt die Sache als nicht heilbar.

    Warum die Geheimniskrämerei?
    Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß ein erbitterter Kampf um Wahrheit / Behauptung einsetzt, sobald ich das fragliche Leiden nenne. Es gibt eben auch tausend andere Erfahrungen, die nur zu gern bestätigen: "ist unheilbar" (wobei das jeweilige Motiv zu hinterfragen ist). Zudem bin ich dazu aufgefordert worden, Beweis antreten zu sollen, obgleich kein Anspruch darauf besteht, da ein Forum nichts Anderes als ausschließlich Meinung mitteilt, aber kein Ort für wissenschaftliche Veröffentlichung ist.
    Geändert von Gesellschafter (17.05.2009 um 11:57 Uhr)
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  4. #4
    Verleger Avatar von Natz
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    Es ging mir nicht um Beweis antreten, Gesellschafter.
    Es war reines Interesse, da ich einen medizinischen Hintergrund habe-aber lassen wir dass, nicht dass Du denkst, Du musst Dich irgendwie rechtfertigen.
    Ich dachte, wenn Du hier schon einen Thread über das Thema aufmachst, wäre dass vll. eine Art Erfahrungsbericht.
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  5. #5
    Gast2406
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    Zitat Zitat von Gesellschafter Beitrag anzeigen
    Ich hatte gehofft, diese Frage bliebe aus und habe mich darum im allerersten Satz absichtlich ausweichend nur mit "das Übel" formuliert.

    Es war etwas Schlimmes (ähnlich schwerwiegend wie Psoriasis, Multiple Sklerose oder Diabetes).
    Wie gesagt, die Ärzteschaft konnte keine Hoffnung auf Heilung machen, für sie galt / gilt die Sache als nicht heilbar.

    Warum die Geheimniskrämerei?
    Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß ein erbitterter Kampf um Wahrheit / Behauptung einsetzt, sobald ich das fragliche Leiden nenne. Es gibt eben auch tausend andere Erfahrungen, die nur zu gern bestätigen: "ist unheilbar" (wobei das jeweilige Motiv zu hinterfragen ist). Zudem bin ich dazu aufgefordert worden, Beweis antreten zu sollen, obgleich kein Anspruch darauf besteht, da ein Forum nichts Anderes als ausschließlich Meinung mitteilt, aber kein Ort für wissenschaftliche Veröffentlichung ist.
    Dann könntest du auch von Krebs sprechen. Der Punkt ist, dass durch diese Aussage dein gesamter erster Post völlig unsinnig und überflüssig wird. Wozu soll der Leser wissen, was dich geheilt hat, wenn er nicht weiß, was es zu heilen gab?
    Demnach könnte dein "Übel" auch eine durch einen Unfall erzeugte schwere Behinderung gewesen sein...

  6. #6
    Neuling Avatar von Gesellschafter
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    Zitat Zitat von Natz Beitrag anzeigen
    Es ging mir nicht um Beweis antreten, Gesellschafter.
    Dir nicht - aber Anderen geht es darum. Da kann man sich darauf verlassen. Das gehört zu derartigen Forengesprächen ganz einfach dazu. Es wäre hier das allererste mal in der Menschheitsgeschichte, wenn die Forderung: "Beweis bitte!" ausbliebe - sobald ich sagen würde, welche Krankheit es war.
    Es war reines Interesse, da ich einen medizinischen Hintergrund habe-aber lassen wir dass, nicht dass Du denkst, Du musst Dich irgendwie rechtfertigen.
    Die Heilung hat nichts mit Medizin, sondern mit Erhährung zu tun. Das geht aus meinem Beitrag hervor. Ich wüsste nicht, wofür ich mich zu rechtfertigen hätte. Was ich erzählte ist die Wahrheit. Es gibt eine große Menge ähnlicher Fälle, die in allen Details öffentlich verfügbar sind - Jeder kann sich da nach Belieben etwas heraussuchen.
    Ich dachte, wenn Du hier schon einen Thread über das Thema aufmachst, wäre dass vll. eine Art Erfahrungsbericht.
    Ist es ja - ein Erfahrungsbericht.
    Dabei ist die Art der Erkrankung unwichtig.
    Wichtig ist es, sich darüber zu informieren, welcher Unterschied zwischen der Wirkung eines Medikaments und der Wirkung veränderter Ernährungsgewohnheiten besteht.
    Das betrifft fast alle Erkrankungen.
    humor is wennste vor ihr krachst

  7. #7
    Neuling Avatar von Gesellschafter
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    Zitat Zitat von Sprawl Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Gesellschafter Beitrag anzeigen
    Ich hatte gehofft, diese Frage bliebe aus und habe mich darum im allerersten Satz absichtlich ausweichend nur mit "das Übel" formuliert.

    Es war etwas Schlimmes (ähnlich schwerwiegend wie Psoriasis, Multiple Sklerose oder Diabetes).
    Wie gesagt, die Ärzteschaft konnte keine Hoffnung auf Heilung machen, für sie galt / gilt die Sache als nicht heilbar.

    Warum die Geheimniskrämerei?
    Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß ein erbitterter Kampf um Wahrheit / Behauptung einsetzt, sobald ich das fragliche Leiden nenne. Es gibt eben auch tausend andere Erfahrungen, die nur zu gern bestätigen: "ist unheilbar" (wobei das jeweilige Motiv zu hinterfragen ist). Zudem bin ich dazu aufgefordert worden, Beweis antreten zu sollen, obgleich kein Anspruch darauf besteht, da ein Forum nichts Anderes als ausschließlich Meinung mitteilt, aber kein Ort für wissenschaftliche Veröffentlichung ist.
    Dann könntest du auch von Krebs sprechen.
    Richtig. Es käme jede Krankheit in Frage, bei der die Molekularstrukturen aufgrund von Stoffwechsel in Unordnung gerieten - und das sind fast alle Krankheiten.
    Der Punkt ist, dass durch diese Aussage dein gesamter erster Post völlig unsinnig und überflüssig wird.
    Da bin ich anderer Ansicht.
    Du hast offenbar viel zu flüchtig gelesen.
    Wozu soll der Leser wissen, was dich geheilt hat, wenn er nicht weiß, was es zu heilen gab?
    Das geht ja aus meinem Beitrag hervor, siehe
    "--- später angehängt - Was macht den Unterschied?".
    Demnach könnte dein "Übel" auch eine durch einen Unfall erzeugte schwere Behinderung gewesen sein...
    Das wäre zwar eine seltene Ausnahme, aber durchaus möglich.
    Die Beschreibung, die ich lieferte, schließt das aber ausdrücklich aus, siehe
    "--- später angehängt - Was macht den Unterschied?".
    humor is wennste vor ihr krachst

  8. #8
    Gast2406
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    Zitat Zitat von Gesellschafter
    Dir nicht - aber Anderen geht es darum. Da kann man sich darauf verlassen. Das gehört zu derartigen Forengesprächen ganz einfach dazu. Es wäre hier das allererste mal in der Menschheitsgeschichte, wenn die Forderung: "Beweis bitte!" ausbliebe - sobald ich sagen würde, welche Krankheit es war.
    Es ist dir hoffentlich nicht entgangen, dass die Medizin eine Wissenschaft ist. Wenn du also hier lauthals behauptest, Medikamente seien im Gegensatz zu einer Diät absolut überflüssig - zumindest, wenn es um Stoffwechselerkrankungen geht - bist du dir hoffentlich gleichzeitig bewusst, dass die Medizin älter und auf ihrem Gebiet sicherlich weiser ist als du. Du hattest lediglich das Glück, dass eine unorthodoxe Therapieform zur Heilung geführt hat. Diese Tatsache gegen die Wissenschaft der Medizin zu stellen und all ihre Entdeckungen in Form von Medikamenten zu nihilieren, wäre ziemlich beschränkt. Medikation hat Sinn und Zweck und stellt eine geeignete Therapieform dar. Ist eine Diät vonnöten, so therapiert die Medizin auch mit diesem Mittel (Zöliakie, PKU).

    Es ist also eine grobe Naivität, eine einzige Therapieform auf jede erdenkliche Stoffwechselkrankheit anwenden zu wollen und sie dadurch bedeutend zu machen, indem eine andere Therapieform, nämlich die Medikation, erniedrigt wird. Anschließend den einfachen rhetorischen Schritt zu gehen, seine Argumentation auf Unlogik und weitere zusammenhangslose Behauptungen zu stützen und sie dadurch vor Angriffen zu schützen (Was macht den Unterschied?), ist sehr einfach und untermauert die Behauptungen nicht, sondern entwertet sie zusätzlich. Diese Argumentationsweise ist nicht zielführend.

    Stimmt, du musst dich nicht rechtfertigen, du musst deine Krankheit hier nicht offenbaren, du musst keinen Beweis für die Wirkung deiner Therapie erbringen.
    Du musst aber auch nicht unverständlichen und unsinnigen Quatsch vom Stapel lassen, der definitiv eine Rechtfertigung und genügend Beweise erfordert, um verständlich und sinnig zu werden. Du musst auch nicht prahlerisch Weisheiten verkaufen und du musst auch nicht erwarten, dafür Kritik einzustecken.

    Du musst aber eines wissen: Die Welt ist kein Ponnyhof und sie wird dir solange einen Beweis für deine Behauptungen abverlangen, bis du ihn erbracht hast. Bis dahin wird leider immer wieder eine Diskussion um die Richtigkeit deiner Behauptungen entstehen und bis dahin wirst du dich immer damit konfrontiert sehen, dass solche Diskussionen nötig sind, um allgemeingültige Grundsätze festzustellen.

    Du hattest einfach Glück.
    Du solltest betonen, dass dir diese Therapieform aus deiner Krankheit geholfen hat.
    Du solltest nicht von Medikamenten abraten.
    Du solltest dich nicht über die Anweisungen eines Arztes hinwegsetzen.
    Du solltest vorher überlegen, was du veröffentlichst.
    Du solltest dich deinen Behauptungen stellen.
    Du solltest differenzieren und darauf aufmerksam machen, dass du möglicherweise ein Einzellfall bist.
    Du solltest nicht verallgemeinern.

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