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Thema: ich bin krank - was nun?!

  1. #1
    Neuling Avatar von psycho_oder_Was?!
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    Idee ich bin krank - was nun?!

    hallo liebe psychos und psychologen

    ich habe jetz endgültig festgestellt, das ich eine psychische störung hab,
    was ich schon jahre lang vermutet habe. jetzt bin ich mir allerdings sicher, da ich grade bei wikipedia auf ein paar sachen (Symptome/Diagnosen) gestoßen bin die ziemlich krass mit meinen gefühlen, etc. übereinstimmen. durchstöbere eigtl schon seit jahren, das netz nach solchen dingen, aber dachte immer, dass ich mir das nur einrede XD (schon allein, weil ich selbst dannach suche..)

    jedenfalls sprechen mehrere Artikel auf wikipedia dafür, dass ich irgendwelche störungen habe, die sich evtl in den bereich ADS, Shizophrenie oder sowas einteilen lassen.
    ich erleb auch oft situationen, die auf eine soziale phobie hinweisen. außérdem habich manchmal paranoia oder "verfolgunswahn"...
    also meiner meinung nach, über durchschnittliche angst zustände in der öffentlichkeit. und wenn ich mal allein unterwegs bin, also niemanden zum unterhalten und mir ablenkung verschafft...holla die wald fee, die sprießen die kranken gedanken nur so xD
    bin jetzt seit einem jahr arbeitslos und habe das gefühl, dass sich die gefühle verstärkt haben, da ich unter der woche nur noch meine eng vertrautesten sehe und höchstens am wochenende, etwas mit nicht so nahe stehenden leuten zutun habe. am wochenende bin ich aber auch eigtl immer unter drogen einfluss, also von daher merk ich das da garnich so krass.

    ich werd jetzt bald 20 jahre alt, und habe diese gefühle schon über jahre.
    ich kann mich nich mehr daran erinnern, ob ich das alles als kind auch schon hatte, aber soweit ich mich zurück erinnern kann, hab ich es....

    DIE FRAGE DIE MICH JETZ LEICHT BEDRÜCKT IST:

    Was soll ich denn jetz tun?! ich kann ja nich einfach zu irgendeinem arzt gehen und sagen: ich glaub ich bin krank; gib medikamente!
    da ich auch nie einen hausarzt hatte, oder einen der mich besser kennt, zu dem ich regelmäßig hingehe, deshalb bin ich irgendwie ratlos!
    was macht man in so einem fall wie meinem?
    was soll ich meiner mutter sagen?
    soll ich es ihr überhaupt sagen, ich bin ja schon voll jährig?!
    soll ich einen therapeuten anrufen, oder gleich in einer klinik?
    kostet sowas geld?! wie wird meine krankheit dann festgestellt?

    ich hab einfach kein plan

    danke für die hilfe im vorraus
    greetz

  2. #2
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    Moin...

    bisschen unsortiert...

    Also auf selbsterstellte Diagnosen aus den Internet würde ich mich an deiner Stelle nicht versteifen...
    Angst ist da etwas anderes. Wenn ich das richtig verstehe, ist dein Privatleben auf wenig bis keinen Kontakt und wenn dann wird sich zugedröhnt, weil es dann einfacher ist sich anderen anzuschließen?

    Ob du deiner Mutter was sagen sollst? Wie ist dein Verhältnis zu ihr?

    Der Weg zum Therapeuten ist vll. eine Sinnvolle Sache -ruf mal ein paar an (ich würde vorschlagen du nimmst jemanden der auch Gruppentherapie anbietet) da dein Hauptproblem anscheinend mit dem Kontakt zu anderen zusammenhängt!
    der könnte dich auch kurz über den Weg aufklären wie man das mit der KK oder dem finanziellen in deinem Fall klären könnte!
    Am besten du suchst dir auch schon mal einen Hausarzt - denn im Falle einer Übernahme durch die KK wollen die sicherstellen das nichts organisches vorliegt und verlangen ein paar Untersuchungen!

  3. #3
    Verleger Avatar von Waris
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    Hallo,

    schonmal dran gedacht, dass diese Symptome etwas mit deinem Drogenkonsum zu tun haben könnten? Nicht jede psychische Unpässlichkeit muss gleich eine Krankheit sein. Die meisten sind es eher nicht! Von Medikamenten würde ich dir persönlich erstmal abraten. Dass du Drogen konsumierst könnte bedeuten, dass du dich gerne und einfach chemischen Hilfsmitteln bedienst und schwer unangenehme Gefühle aushalten kannst. Versuchs doch mal anders!


    LG Waris
    Wenn Sie mich suchen, ich halte mich in der Nähe des Wahnsinns auf, genauer gesagt auf der schmalen Linie zwischen Wahnsinn und Panik, gleich um die Ecke von Todesangst, nicht weit weg von Irrwitz und Idiotie.

    Ich bin frei und ich l(i)ebe es!!!

  4. #4
    Neuling Avatar von psycho_oder_Was?!
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    erstma danke für die antworten

    Wenn ich das richtig verstehe, ist dein Privatleben auf wenig bis keinen Kontakt und wenn dann wird sich zugedröhnt, weil es dann einfacher ist sich anderen anzuschließen?
    nein das hast du vielleicht ein bisschen überinterpretiert

    folgendes:
    habe hier noch ein bisschen rumgelesen, und bin auf das hier gestoßen

    http://www.psychologieforum.de/angst...ille-6001.html

    das trifft eigtlich genau auf das zu, was bei mir abgeht.
    hatte es versucht auch so zu beschreiben xD
    aber er hat es viel besser gemacht, ist total ins detail gegangen, dachte das würde euch stören.


    schonmal dran gedacht, dass diese Symptome etwas mit deinem Drogenkonsum zu tun haben könnten?
    mit drogen konsum meinte hauptsächlich alkohol! andere drogen nehm ich jetzt nur noch selten! früher wa ich allerdings von so einigen sachen abhängig, hab aber einfach aufgehört plötzlich.

    habe auch schon daran gedacht, dass die ursache dieser störungen, aus dem früheren sehr starken drogenkonsum resultieren.
    denn der inhalt dieses threads hier, weisst auch ähnlichkeiten mit meinen zuständen auf:

    http://www.psychologieforum.de/droge...r-so-5037.html

    thx nochmal für eure antworten! grüße

  5. #5
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    Grüß dich,

    leider bist du nicht auf die Frage zur Qualität der Beziehng zwischen dir und deiner Mutter eingegangen.

    Na gut, sollte diese Beziehung nicht allzusehr gestört sein, dann vertraue dich ihr an. Du wirst am besten wissen, ob du ihr vertrauen kannst und sie einschätzen, ob sie dich ernst nimmt oder nicht.

    In jedem Fall musst du unbedingt einen Arzt aufsuchen.
    Das gestaltet sich ziemlich schwierig, wenn du auf grund deiner Angst eine Praxis nicht aufsuchen möchtest, kann ich verstehn, ist ja gerade DAS Problem.

    Dann geh mal ins Internet und suche dir in Wohnortnähe den nächsten Allgemeinarzt heraus, der auch Hausbesuche macht.

    Wenn du nicht zum Arzt kannst, dann muss der Arzt erst mal zu dir.

    Vielleicht kannst du auch einen Psychotherapeuten finden, der Hausbesuche macht.
    Auch dieses Forum bietet die Möglichkeit, dich an einen Psychologen diesbezüglich zu wenden, der garade online ist.
    Wie das mit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse funktioniert, dass erklärt dir auch der Arzt.
    Du bist doch momentan auch nicht ohne Krankenversicherungsschutz, oder ?
    Das läuft doch übers Arbeitsamt oder Jobcenter. Du hast doch eine Chipkarte, oder ? Oder familienversichert über deine Mutter ?
    Wie auch immer.
    Bist du versichert, übernimmt die Kasse die Kosten.

    Es wäre hilfreich, wenn deine Mutter ( nur das weis ich ja nicht, ob das funktioniert, aber du weist das ), dabei wäre, um dich zu unterstützen.
    Sie wird wohl von deinem Drogen- bzw. Alkoholproblem wissen, oder ?

    Du kannst dich auch selbst im nächsten Krankenhaus, das eine psychosomatische Station hat ( googel dementsprechend im Internet), selbst einweisen lassen.
    Auf Grund der akuten Angstzustände kann man vielleicht eine Dringlichkeit erzwingen, wenn dadurch nämlich das eigene Leben gefährdet ist, wenn du verstehst...

    Dann machst du zwar ein sog. "Flooding" (googel mal danach! ) durch, das ist aber erstens nicht zu ändern, denn dir muss ärztlich geholfen werden und zweitens beginnt in dem Moment schon die Therapie für dich.
    Eine solche strebst du an, du möchtest ja Hilfe, sonst würdest du hier nicht schreiben.
    Diese Varriante wäre in deinem Fall sowieso die beste.

    Du kannst auch einen Freund bitten, dich zu begleiten, falls du nicht auf deine Mutter zurückgreifen willst.

    Deine früheren Drogenprobleme, also dieses ******zeug ist nicht unschuldig daran. Der Alkohol von heute tut sein Übriges dazu.
    Du wirst sicherlich auch auf einen Entzug hingewiesen.

    Alles sehr unschön für dich, aber wenn du möchtest, dass das alles aufhört, dann ist es nicht zu vermeiden.

    alles Gute

    Steffi
    Geändert von SteffiD (21.05.2010 um 13:36 Uhr)

  6. #6
    Schreibkraft Avatar von Leo Navis
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    Kannst Du mal genauer definieren, was Du als 'kranke' Gedanken definierst?
    'Demütigung beschleicht die Stolzen oft.' - Goethe

  7. #7
    Schreibkraft
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    Ach und noch was:

    dass du im Internet nach Antworten zu deinem Problem suchst ist ganz und gar nicht verkehrt, denn das zeigt, dass du begonnen hast, dich damit auseinanderzusetzen und das ist der allererste Schritt.

    Nun bleib nicht stehen, sondern geh weiter, damit du eine Chance hast, dein Leben lebenswert zu gestalten, du hast nur dieses eine, mein Freund.

    LG
    Steffi

  8. #8
    Neuling Avatar von psycho_oder_Was?!
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    @steffi
    danke das war sehr hilfreich!! ich werde mich glaube ich nach dem wochenende genau im inet erkundigen, was in meiner nähe so für ärzte und kliniken sind.
    meine mutter arbeitet sogar bei unserer versicherung und kennt sich damit ziemlich gut aus. allerdings hab ich ziemlich schiss ihr das zu erzählen.
    bis jetz hab ich das nicht mal meiner freundin erzählt und wir sind schon seit 4 jahren fast 24/7 beieinander...

    @leo navis
    mit kranken gedanken, mein ich jetz zB extrem negative gedanken, die sich gegen mich richten, manchmal denke ich auch das alle leute im zug mir beim atmen zuhören und sich über mich lustig machen, und all so ein *******

    in diesem thgread is auch vieles drin was da zutrifft
    http://www.psychologieforum.de/angst...ille-6001.html

    den hattich oben schon gepostet.

    während ich das hier alles schreibe, und dann jedesmal daran denke, wird mir auch noch voll schlecht und ich fang an kleine zuckungen zu kriegen, sowie schüttel frost oder so...fühlt sich an wie übertriebende aufregung im innern.

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