Diesen Gedanken habe ich schon mein ganzes Leben.
Ich weiß leider nicht wie ich das ändern kann und ich wäre für ein paar Tipps sehr dankbar
Erstmal was zu meiner Vergangenheit, damit man das vielleicht besser versteht:
In meiner Kindheit/Jugend, hat meine Mutter dafür gesorgt, das ich über Jahre nicht gelacht habe oder auch nur Ansatzweise fröhlich war.
Sie hat mich so runter gemacht, dass ich nur noch die Antworten gab, die man hören wollte und ansonsten hab ich nie ein Wort gesagt.
Ich habe nicht mehr gelebt, ich war nur körperlich Vorhanden. Meine Zensuren waren miserabel, ich hatte keine Freunde und ich hatte keinen Lebenssinn. Meinen Abschluss habe ich dennoch geschafft.
Damals wollte ich mein Leben beenden (ich war 16-18 Jahre alt), ich habe es aber für meinen Hund nicht getan, ich wollte ihn nicht alleine lassen.
Einen Satz, den meine Mutter mir eingeprägt hat, bekomm ich nicht mehr aus meinem Gedächnis: "Du bist zu DUMM um zu meiner Familie zu gehören".
Sie hat so viel in meinem Leben kaputt gemacht...
Meine Ausbildung hat sie mir weggenommen, mein Geld hat sie mir weggenommen, meine Kleidung, meinen Lebenswillen, einfach alles.
Ich habe in ihr nie meine Mama gesehen.
Irgendwann hat sie mich rausgeschmissen (sie wollte eigentlich mein Vater rausschmeißen, aber ich war gerade zuhause und sie musste ihren Frust mal wieder an mir auslassen).
Aber mein Selbstwertgefühl wurde nicht besser.
Ich habe mich in einer Höheren Handelsschule angemeldet und fing dort an. Da ich immernoch nicht geredet habe, wurde ich von jedem einzelnen in meiner damaligen Klasse rausgemobbt.
Ich habe gejobbt, mal hier mal da, nie wirklich was verdient um vernünftig leben zu können, ich bin 1000Km weit weg gezogen, doch dieser eine Satz von meiner Mutter verfolgte mich trotzdem...
Ich kam wieder zurück und wurde schwanger.
Nun habe ich eine total süße Tochter, sie ist 2 Jahre alt und ich bin single (seit Beginn der Schwangerschaft)
Vor ein paar Monaten hatte ich eine beste Freundin, sie war das Beste, nach meiner Tochter, was mir je passieren konnte, doch dann passierte das: http://www.psychologieforum.de/bin-i...emme-9718.html
Sie hat sich in mich verliebt.
Wir haben jeden Tag miteinander verbracht, über ein Jahr, und es/sie war etwas ganz besonderes.
Die Tage wurden aber schlimmer, wir haben uns nur noch gestritten. Ich wollte eigentlich immer das wir uns vertragen, doch jeder Versuch verschlimmerte alles, bis zum Bruch
Soweit ich weiß ist sie freiwillig in eine Klinik gegangen, weil sie meint das die Borderline hat. Aber ich hab nun schon seit Ende Juli nichts mehr von ihr gehört und ich vermisse sie so sehr, es tut mehr weh wie Liebeskummer, denn bisher hatte noch kein Mann diesen Stellenwert den sie bei mir hatte.
Nun habe ich eine Umschulung (Teilzeit/3 Jahre) im August angefangen und eigentlich geht es mir gut. Meine Noten sind sehr gut und ich werde in der Klasse akzeptiert, obwohl ich immernoch seeehr still bin.
Aber ich vermisse meine Freundin sooo sehr.
Ich habe das Gefühl dass ich mich ganz knapp über Wasser halte, kurz vorm ertrinken bin, meine Familie (Mutter/Schwester) schmeißen mit Steinen nach mir und ich tauche aber immer wieder auf.
Also ich halte mich stetig über Wasser, diese Steine kommen meistens Abends wenn mein Kind schon schläft, und bis zum Morgen hab ich mich wieder gefangen. Es kostet viel Kraft, aber es geht.
Wie kann ich was gegen das Gefühl der Wertlosigkeit tun?
Wie krieg ich mich weg vom Rande des Ertrinkens?
Ich weiß, das ist jetzt alles ein bisschen wirr, aber ich kann meine Gedanken selber kaum sammeln.
Ich bin mir sicher, mein Leben hat sich stark verbessert, seit meiner Jugend, ich habe auch schon seit dem nicht mehr an Selbstmord oder ähnliches gedacht.
Aber meine Unsicherheit, ich trau mich nicht auf andere zuzugehen, oder einfach mal zu reden, und das muss ich endlich mal ändern, doch ich weiß nicht wie. Als meine Freundin da war, war ich lockerer, nicht ganz so wie ich es mir gewünscht habe, aber viel besser als jetzt.


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