Guten Tag.
Ich bräuchte dringen hilfe. Ich bin 31 Jahre alt, als para schizophren diagnostiziert und arbeite in der AWO.
Als ich damal mit ca 20 mit dem Kiffen aufhörte stellte meine Mutter und wahrscheinlich auch Stiefvater fest dass ich mehr am grübeln war als aktiv. Unzwar wurde es offensichtliczh bemerkt als ich am Frühstückstisch mehr auf dem Tisch kopfstützend starrte und meine Körperhaltung und ausstrahlung weniger dynamisch wirkte. War aber ansonsten wie heute völlig klar im Kopf, nur dass ich nicht mehr den Gedankenfluss durch die Identifikationen auf der Basis des Kiffens hatte, sondern einen Gedankenfluss auf der Basis meines natürlicheren Selbst. Es war ein Verhältniss aus dem denken was ich getan habe, warum und wie es weitergeht. Ich war auch nicht depressiv weil ich immer an mir glaubte und glaube. Ich bin schüchtener, fröhlicher teils wiziger Mensch der auch intelligent sein soll. Nicht laut schulabschluss, aber laut Freunden.
Obwohl ich nicht einverstanden war ging meine Mutter mit mir zum Psychater. Hir kann schon mein nicht vorhandenes Durchsetzungsvermögen klar gemacht werden, welches sich nicht darin äußert mit dem Versuchen etwas zu bekommen durchzugreifen, sondern das ich sowieso bei meinen Eltern keine chance diesbezüglich hätte. Wenn ich meine Gedanken freien lauf gegeben hätte und mich versucht hätte durchzusetzen, wäre so lächerlich oder unrealistisch es klingen mag, die Ehe von meinen Stiefvater und Mutte so stark am Kippen gewesen dass wahrscheinlich mein Stiefvater die Koffer gepackt hätte. Obwohl ich so gut wie kein verinnertes Verhältniss zu ihm habe. Quasi waren ,,Tag, mach mal das Fenster auf hir riechts und ,,Nacht" die einzigen unter sehr wenigen Wörter die den gegebenden Umstand passend waren.
Nja ich bekam in der Therapie Psychopharma und nach ca 8 Wochen war ich wieder draußen. Es kam die Zeit wo ich zur Diakonie selbsthilfegruppe ging und bin nun bei der Awo, wie es der Psychater vorschlug. Ich arbeite bereits ca 7 Jahre dort.
Jetzt zu mein Problem. Ich habe wärend den letzten 4-5 Jahren versucht die Abilifys selber abzusetzen was auch klappte. Zu anfangs hatte ich zum ersten mal Schübe die ich als unrealistisch empfand und nicht akzeptierte und musste wieder abilify nehmen. Irgendwan beim ca 3. Versuch klapte es und ich nahm sie fast drei Jahre nicht. Mir ging es gedanklich und überhaupt vom ganzen Wesen genauso wie immer. Das soll heißen dass ich nie eine Veränderung meines Befindens durch Medikamente bemerkte, außer Müdigkeit und bei Abilify zu anfangs leicht gehobende sexuelle Erregbarkeit. Meiner Mutter erzählte ich immer dass ich die abilify noch nehme und wir stritten uns oft wenn sie wusste dass ich sie nicht mehr nehme. Sie meinte dann ich wäre nicht mehr ganz weil ich dann vergesslicher sein würde oder noch schlechter aus dem Bett morgens komme wobei ich dieses Problem durch frühzeitige einschlafschwierigkleiten(auch Vergesslichkeit) schon seit meiner Kindheit habe. Machmal fragte ich sie auch ob ich den nun einen besseren eindruck machen würde wenn ich sie jetzt regelmäßig einehme. ,, Ja das macht sich schon bemerkbar" so in etwa, obwohl bereits 2 Jahre vergingen nachdem ich die letzte Tablette eingenommen habe.
Eines Tages stritten wir uns wieder weil ich nicht regelmäßig zur AWO arbeiten ging, weil ich mit ihrer unverständnisskeit für meine Lustlosigkeit an der AWO, wo ich wenn ich anwesend bin wenn nicht sogar der effizienteste überhaupt Arbeiter bin, nicht einverstanden war und heute noch bin. Es lief trotz miener Fehltage immer gut und das Verhältniss zu den Betreuern dort war und ist noch immer hervorragend. Dort gestand ich ihr dass ich schon 3 Jahre keine Medikamente mehr nehme und sie ließ mich unfreiwillig in die Psychartie einweisen wo ich ca 5 Wochen war und nun die Spritze bekomme.
Ich hatte keine Wahl, ,, sonst müssten wir sie zwangsläufig zwangseinweisen" waren die worte der Psychaterin als ich fragte was wäre wenn ich es verneinn würde. Die Erwähnung meiner Intressen an Präastronautik war ein guter Vorwand für meine Mutter und der Psychaterin und sahen darin das Ausschlachgebende denke ich.
Die machen mich nur fett was meine Fähigkeiten auf der Awo einschränkt, was mich aber kaum stört. Und durch diese Unverständlichkeit meinerseits habe ich das Gefühl noch weniger Lust am Gang zur Arbeit zu haben.
Gibt es einen Weg für mich ohne das eingreifen Meiner Mutter und der psychartischen Behandlung um weiter ohne Medikamente zur AWO zu gehen?
War da nicht irgend was wo man auf eigener Gefahr oder so die Behandlung beenden lassen kann oder darf? Was kann ich mit meiner Volljährigkeit dagegen unternehmen?
Kann ich nur noch zur AWO wenn ich die Medikamente nehme?
Ja man kann es nicht so leicht einsehen dass ich eine völlige Fehldiagnostizierung habe wenn ich vor 11 Jahren drogen nahm und mich heute für präastronatik interessiere bzw schlecht aus dem Bett komme. Und ich werde auf antworten die darauf hinausspielen nicht antworten. Wie ihr vielleicht schon bemerkt bin ich nicht sehr gut darin mich zu artikulieren was auch das Problem bei der ganzen Sache, wenn ihr versteht.
Wäre sehr dankbar über Ratschläge.
Mit freundlichen Gruß
mig


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