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Thema: Ich brauche dringend Hilfe.

  1. #1
    mig
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    Standard Ich brauche dringend Hilfe.

    Guten Tag.

    Ich bräuchte dringen hilfe. Ich bin 31 Jahre alt, als para schizophren diagnostiziert und arbeite in der AWO.

    Als ich damal mit ca 20 mit dem Kiffen aufhörte stellte meine Mutter und wahrscheinlich auch Stiefvater fest dass ich mehr am grübeln war als aktiv. Unzwar wurde es offensichtliczh bemerkt als ich am Frühstückstisch mehr auf dem Tisch kopfstützend starrte und meine Körperhaltung und ausstrahlung weniger dynamisch wirkte. War aber ansonsten wie heute völlig klar im Kopf, nur dass ich nicht mehr den Gedankenfluss durch die Identifikationen auf der Basis des Kiffens hatte, sondern einen Gedankenfluss auf der Basis meines natürlicheren Selbst. Es war ein Verhältniss aus dem denken was ich getan habe, warum und wie es weitergeht. Ich war auch nicht depressiv weil ich immer an mir glaubte und glaube. Ich bin schüchtener, fröhlicher teils wiziger Mensch der auch intelligent sein soll. Nicht laut schulabschluss, aber laut Freunden.

    Obwohl ich nicht einverstanden war ging meine Mutter mit mir zum Psychater. Hir kann schon mein nicht vorhandenes Durchsetzungsvermögen klar gemacht werden, welches sich nicht darin äußert mit dem Versuchen etwas zu bekommen durchzugreifen, sondern das ich sowieso bei meinen Eltern keine chance diesbezüglich hätte. Wenn ich meine Gedanken freien lauf gegeben hätte und mich versucht hätte durchzusetzen, wäre so lächerlich oder unrealistisch es klingen mag, die Ehe von meinen Stiefvater und Mutte so stark am Kippen gewesen dass wahrscheinlich mein Stiefvater die Koffer gepackt hätte. Obwohl ich so gut wie kein verinnertes Verhältniss zu ihm habe. Quasi waren ,,Tag, mach mal das Fenster auf hir riechts und ,,Nacht" die einzigen unter sehr wenigen Wörter die den gegebenden Umstand passend waren.

    Nja ich bekam in der Therapie Psychopharma und nach ca 8 Wochen war ich wieder draußen. Es kam die Zeit wo ich zur Diakonie selbsthilfegruppe ging und bin nun bei der Awo, wie es der Psychater vorschlug. Ich arbeite bereits ca 7 Jahre dort.

    Jetzt zu mein Problem. Ich habe wärend den letzten 4-5 Jahren versucht die Abilifys selber abzusetzen was auch klappte. Zu anfangs hatte ich zum ersten mal Schübe die ich als unrealistisch empfand und nicht akzeptierte und musste wieder abilify nehmen. Irgendwan beim ca 3. Versuch klapte es und ich nahm sie fast drei Jahre nicht. Mir ging es gedanklich und überhaupt vom ganzen Wesen genauso wie immer. Das soll heißen dass ich nie eine Veränderung meines Befindens durch Medikamente bemerkte, außer Müdigkeit und bei Abilify zu anfangs leicht gehobende sexuelle Erregbarkeit. Meiner Mutter erzählte ich immer dass ich die abilify noch nehme und wir stritten uns oft wenn sie wusste dass ich sie nicht mehr nehme. Sie meinte dann ich wäre nicht mehr ganz weil ich dann vergesslicher sein würde oder noch schlechter aus dem Bett morgens komme wobei ich dieses Problem durch frühzeitige einschlafschwierigkleiten(auch Vergesslichkeit) schon seit meiner Kindheit habe. Machmal fragte ich sie auch ob ich den nun einen besseren eindruck machen würde wenn ich sie jetzt regelmäßig einehme. ,, Ja das macht sich schon bemerkbar" so in etwa, obwohl bereits 2 Jahre vergingen nachdem ich die letzte Tablette eingenommen habe.

    Eines Tages stritten wir uns wieder weil ich nicht regelmäßig zur AWO arbeiten ging, weil ich mit ihrer unverständnisskeit für meine Lustlosigkeit an der AWO, wo ich wenn ich anwesend bin wenn nicht sogar der effizienteste überhaupt Arbeiter bin, nicht einverstanden war und heute noch bin. Es lief trotz miener Fehltage immer gut und das Verhältniss zu den Betreuern dort war und ist noch immer hervorragend. Dort gestand ich ihr dass ich schon 3 Jahre keine Medikamente mehr nehme und sie ließ mich unfreiwillig in die Psychartie einweisen wo ich ca 5 Wochen war und nun die Spritze bekomme.
    Ich hatte keine Wahl, ,, sonst müssten wir sie zwangsläufig zwangseinweisen" waren die worte der Psychaterin als ich fragte was wäre wenn ich es verneinn würde. Die Erwähnung meiner Intressen an Präastronautik war ein guter Vorwand für meine Mutter und der Psychaterin und sahen darin das Ausschlachgebende denke ich.

    Die machen mich nur fett was meine Fähigkeiten auf der Awo einschränkt, was mich aber kaum stört. Und durch diese Unverständlichkeit meinerseits habe ich das Gefühl noch weniger Lust am Gang zur Arbeit zu haben.


    Gibt es einen Weg für mich ohne das eingreifen Meiner Mutter und der psychartischen Behandlung um weiter ohne Medikamente zur AWO zu gehen?

    War da nicht irgend was wo man auf eigener Gefahr oder so die Behandlung beenden lassen kann oder darf? Was kann ich mit meiner Volljährigkeit dagegen unternehmen?
    Kann ich nur noch zur AWO wenn ich die Medikamente nehme?

    Ja man kann es nicht so leicht einsehen dass ich eine völlige Fehldiagnostizierung habe wenn ich vor 11 Jahren drogen nahm und mich heute für präastronatik interessiere bzw schlecht aus dem Bett komme. Und ich werde auf antworten die darauf hinausspielen nicht antworten. Wie ihr vielleicht schon bemerkt bin ich nicht sehr gut darin mich zu artikulieren was auch das Problem bei der ganzen Sache, wenn ihr versteht .

    Wäre sehr dankbar über Ratschläge.

    Mit freundlichen Gruß

    mig
    Geändert von mig (27.01.2012 um 14:38 Uhr)

  2. #2
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    Hallo Mig,

    ein paar Fragen vorab:

    Wie lautet deine Diagnose?
    Auf welche Symptome stützt sich die Diagnose?
    Welche Vorfälle gab es in der Zeit, in der du die Neuroleptika nicht eingenommen hast?

    LG Dieter

  3. #3
    mig
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    Die Diagnose lautete para shizophrenie

    Die Symtome wurden nie erwähnt. Es wurde nie gesagt welche Symtome ich habe, bis an den Ausschlachgebenen Tag, als es von Meiner Mutter aus hieße dass ich immer so am Grübel wäre oder nicht so ganz anweshend wäre.

    Werder der erste Psychater der in Rente ging noch die ersetzte Psychaterin erfahren was ich für symtome habe, weil ich an mir keine feststellen kann, und erwähnen auch keine symtome weil ich nur gefragt werde wie es mir geht. Ich sage ,,gut" und wie es auf der Arbeit läuft und bekomme das Rezept.

    Die symtome die ich bemerkte als ich die abilifys zu anfangs absetzte waren z.b. ein Gefühl von unkoordinierten Gedanken. Wie Z.B. reagierte ich auf das zu schlagen einer Autotür welches ich aus dem Fenster hörte war für eta 5 milisekunden später was ich aber garnicht wollte. Es war so eine Reaktion nach der akustisch empfangenden reaktion. So eine Art das da mehr sein könnte als nur ein Geräusch einer Autotür. Ich konnte diese Reaktion nicht einordnen und kann auch nicht sagen was ich dabei dachte.

  4. #4
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    Zitat Zitat von mig Beitrag anzeigen
    Dort gestand ich ihr dass ich schon 3 Jahre keine Medikamente mehr nehme und sie ließ mich unfreiwillig in die Psychartie einweisen wo ich ca 5 Wochen war und nun die Spritze bekomme.
    Ich hatte keine Wahl, ,, sonst müssten wir sie zwangsläufig zwangseinweisen" waren die worte der Psychaterin als ich fragte was wäre wenn ich es verneinn würde. Die Erwähnung meiner Intressen an Präastronautik war ein guter Vorwand für meine Mutter und der Psychaterin und sahen darin das Ausschlachgebende denke ich.
    Du wohnst noch bei Deiner Mutter? Ausziehen. Du darfst das Deiner Mutter nicht erzählen. Gegen Zwangseinweisungen kann man viel machen, Google mal nach Patientenverfügung, aber so etwas ist immer schwierig wenn Angehörige die Dinge einfädeln, da machen die Psychiater oft einfach mit. Halt Dich von Deiner Mutter fern, sie schadet Dir.

  5. #5
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    Bei Schizophrenie sind dem Betroffenen die Symptome nicht unbedingt als solche bewußt. Ich rate dir dringend den Arzt zu fragen auf welchen Beobachtungen die Diagnose beruht.

    Hast du z.B. auf irgendeine Weise Kontakt zu Außerirdischen, hörst Befehle, fühlst dich überwacht, siehst Dinge, die ggf. gar nicht da sind?

    Generell ist eine Fehldiagnose oder Symptome aufgrund des Absetztens ja nicht auszuschließen. Aber da müssen wir systematisch vorgehen.

  6. #6
    mig
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    Halle Erwin

    Ich wohne seit dem ich 25 bin nicht mehr bei meiner Mutter. Sie wohnt mit dem Auto 10 Minuten entfehrt und kommt mich ständig besuchen und nutzt jede gelegenheit mich morgens zur arbeit zu fahren damit ich auch ja nich einen Tag fehle.

    Nur was heist dass die Psychater immer bei sowas mitmachen. Das shehe ich ja auch so. Nur was kann man dagegen tun? Ich werde mich mal nach Patientenführung schlau machen. Finde es schade dass es keine promte offensichtliche und zugängliche Lösung für das Problem gibt.

    Danke aber

  7. #7
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    Zitat Zitat von probdi Beitrag anzeigen
    Bei Schizophrenie sind dem Betroffenen die Symptome nicht unbedingt als solche bewußt. Ich rate dir dringend den Arzt zu fragen auf welchen Beobachtungen die Diagnose beruht.

    Hast du z.B. auf irgendeine Weise Kontakt zu Außerirdischen, hörst Befehle, fühlst dich überwacht, siehst Dinge, die ggf. gar nicht da sind?

    Generell ist eine Fehldiagnose oder Symptome aufgrund des Absetztens ja nicht auszuschließen. Aber da müssen wir systematisch vorgehen.
    Das komische seltsame ist ja das mich sowohle der vorrige stehts und nun auch diese Psychaterin fragte ob ich Stimmen höre. Und ich bin mir zihmlich sicher dass ich es zu aller anfangs der Behandlung verneinte.

    Habe keinen Kontakt zu Aliens oder irgendwelche wahrnvorstellungen.

    Ich werde wenn nichts zu finden ist mir einen anderen Arzt suchen, wenns geht ohne meiner Mutter und ihm schildern was ich hir geschildert habe.
    Geändert von mig (27.01.2012 um 15:45 Uhr)

  8. #8
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    Tu das. Es kann ja auch sein, dass sich deine Krankheit zurückgebildet hat und die Diagnose heute eine andere sein müßte.

    LG Dieter

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