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Thema: Ich gehöre nirgends so richtig dazu...

  1. #25
    Verleger Avatar von Physalis
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    Hallo liebe EKS,

    vielleicht steigerst Du Dich gerade etwas hinein, weil Du vielleicht gerade sehr dünnhäutig bist?

    Kannst Du nicht etwas Abstand zu Deiner Wohngemeinschaft bekommen? Oder ist es so, dass ihr auch täglich miteinander kocht und so und auch einen gemeinsamen Wohnbereich habt?

    Ich kenne mit mit FB nicht aus, aber das hört sich für mich so an, als ob es gut wäre, wenn Du Dich dort etwas im Hintergrund halten würdest.

    Wie weit wohnen Deine Elten weg? Hast Du dort noch Kontakte?

    LG,

    Physalis

  2. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Physalis für den sinnvollen Beitrag:

    EKS (09.11.2011)

  3. #26
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    Zitat Zitat von Physalis Beitrag anzeigen
    Hallo liebe EKS,

    vielleicht steigerst Du Dich gerade etwas hinein, weil Du vielleicht gerade sehr dünnhäutig bist?

    Kannst Du nicht etwas Abstand zu Deiner Wohngemeinschaft bekommen? Oder ist es so, dass ihr auch täglich miteinander kocht und so und auch einen gemeinsamen Wohnbereich habt?

    Ich kenne mit mit FB nicht aus, aber das hört sich für mich so an, als ob es gut wäre, wenn Du Dich dort etwas im Hintergrund halten würdest.

    Wie weit wohnen Deine Elten weg? Hast Du dort noch Kontakte?

    LG,

    Physalis
    Huhu

    ich war gestern den ganzen Abend unterwegs und habe dann noch bis spät in die Nacht hinein mein Unizeug gemacht. *g*

    Na ja, ich habe gestern mal mit einem aus dem Wohnheim über die Situation hier gesprochen - also nicht über das, was mir passiert ist, sondern dass die Leute einfach generell so "strange" sind. Er sagte dann, dass er es nicht viel anders empfinde als ich. Viele ziehen sich hier wohl tendenziell zurück. Gut zu wissen, dass ich wohl doch nicht paranoid bin.

    Nun ja, meine Eltern: ich fahre wie gesagt alle paar Wochen mal hin. Allerdings habe ich sie jetzt ca. 6 Wochen nicht gesehen. Ich hatte im Oktober einen Unfall, dann war ich mal 1,5 Wochen noch mal wieder krank etc.
    Es gibt bei meinen Eltern um die Ecke noch meine Oma.

    Im Nachbarstadtteil meiner Eltern wohnt ein Freund von mir, mit dem ich eigentlich seit dem Umzug fast nur noch telefoniere. Der hat andere Arbeitszeiten als ich und das Wochenende verbringt er mit seiner Freundin immer. Ich habe die beiden im September auf meinem Geburtstag da gehabt.

    Ansonsten habe ich mit recht vielen Leuten den Kontakt abgebrochen, weil es einfach nicht mehr tragbar war.

    Ich bin auch dünnhäutig. Das stimmt schon. Deswegen habe ich mir nun auch überlegt, ob ich mal eine Thera in Erwägung ziehe; weil sich mein desaströser psychischer Zustand schon seit Wochen so gestaltet. Das ist ja nicht erst so, seitdem die Sache mit dem fast-ONS passiert ist.

    Mir ist das auch schon vorher aufgefallen, dass es mir seit meinem Auslandsaufenthalt nicht gut geht. Ja, seitdem ich wieder hier bin, geht es mir eigentlich fast nie wirklich gut.
    Sicher hatte ich im Ausland auch meine Probleme, aber ich habe dort wirklich mal Menschen kennen gelernt, die mich irgendwie verstehen. Der Punkt ist auch der, dass ich überwiegend mit Leuten im Kontakt stand, die bisschen älter waren und die bereits seit einigen Jahren beruflich tätig sind. Man kann Studenten nicht mit Erwerbstätigen vergleichen - es ist nun mal so, dass sich viele aus dem Studium einen schönen Lenz machen. lol Das macht sich auch entsprechend bemerkbar, wenn es jemand nicht tut - so wie ich. Ich bilde mir jetzt nichts darauf ein, aber ich möchte das Studium zeitnah abschließen und nicht noch 2-3 Jahre weiter so rumhangeln. Moratorien sind einfach nicht mein Ding.
    Die Tatsache, dass ich im Ausland 12h die Woche unterrichtet habe und da auch ein einigermaßenes Gehalt raus hatte, hat mir irgendwo ein ganz anderes Gefühl gegeben. Außerdem hat man mich im Kollegium auch als Kollegin angesehen und nicht bloß als Sprachassistentin. Hier in Deutschland ist es ja häufig so, dass man eben, wenn man noch kein 2. Staatsexamen hat, als Praktikantin überwiegend angesehen wird. Ich fand es halt toll, dass es dort nicht so war.

    Na ja, das sind insgesamt so mehrere Sachen, die bei mir einfließen.

    Jedenfalls habe ich es gestern Abend beim Schach mal geschafft, mich abzulenken, was mir sonst kaum noch gelungen ist in letzter Zeit.

    Komischerweise geht es mir aber meistens auch deutlich besser, wenn ich aus dem Wohnheim raus komme.

    Ich wünsche dir erst mal einen schönen Tag!

    LG
    EKS

  4. #27
    Verleger Avatar von Physalis
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    Hallo EKS,

    Du studierst auf Lehramt?

    Das Thema "Ausland" ist interessant. Selbst war ich während des Studiums zwei Mal im Ausland und ich kenne das Risiko, danach hier "nicht mehr richtig rein zu kommen". In einer ausländischen Unistadt wäre ich am liebsten gleich geblieben.

    Du hast es schon selbst erkannt: mal öfter raus aus diesem Wohnheim! Ich arbeite z.B. derzeit allein. Da denke ich manchmal, ich habe schon einen kleinen Dachschaden. Aber sobald ich was anderes machen, unter Leute gehe, die Eindrücke verändere, bin ich wieder ganz die Alte.

    Ich würde an Deiner Stelle gar nicht so viel mit anderem im Wohnheim über die Situation vor Ort sprechen. Ich kann verstehen, dass Du den Drang dazu hast, aber besser wäre es, Du würdest Dir auf die Zunge beißen!

    Schreibe Deine Gedanken doch lieber hier in diesem Forum nieder, hier gibt es auch so ein Unterforum in Tagebuchform.

    Du bist dann jetzt vor dem 1. Examen, oder? Wirst Du während des Referendariats dann woanders wohnen?

    Lieben Gruß

    Physalis

  5. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Physalis für den sinnvollen Beitrag:

    EKS (09.11.2011)

  6. #28
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    Ich fühle mich auch zu den meisten Menschen in meinem Umfeld nicht dazugehörig. Irgendwie bin ich anders, oder so. Und seltsamerweise, obwohl ich meiner Meinung nach mittlerweile einen starken Charakter habe (aber eindeutig immer viel zu freundlich bin und mich ausnutzen lasse) meinen viele auf mir rumhacken zu können. Ich bin sehr, sehr oft kurz vorm Ausrasten gewesen (bin Borderlinerin und depressiv, daher ist alles auf sich beziehen, hochgehen usw nichts Besonderes). Mittlerweile schalte ich innerlich ab und koche auf Sparflamme (depressiv halt). Keine Ahnung wie andere das hinkriegen

  7. Der folgende Benutzer bedankte sich bei Jelka für den sinnvollen Beitrag:

    EKS (09.11.2011)

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