Hallo,
ob man das wirklich so formulieren kann, lass ich mal dahin gestellt, aber es ist ein Eindruck, den ich immer wieder habe, v.a. seitdem ich in ein Studentenwohnheim gezogen bin, um bei meiner Familie mal rauszukommen. (bei uns sind die Mieten für WGs, eigene Wohnungen usw. fast gar nicht zu bezahlen irgendwie).
Ich merke das halt schon, dass ich anders bin. Nun gut, viele aus meinem Wohnheim sind wirklich jünger. Es gibt viele zwischen 18-24. Ich bin 26. Ist jetzt in manchen Augen sicherlich nicht der Riesenaltersunterschied, aber nun ja. Ich war aber mit 20 auch schon ähnlich wie jetzt sozusagen.
Eigentlich war ich nie der Party- und Discogänger, ich rauche nicht, trinke nicht, Joints habe ich auch noch nie gezogen, dann kann ich das mit den ONS und Affären nicht wirklich nachvollziehen usw. (das, was ich gerade mal aufgezählt habe, ist bei uns im Wohnheim so ziemlich an der Tagesordnung - ich bin eine der Wenigen, die es so nicht handhabt).
Auf der anderen Seite bin ich aber jemand, der sich sein Studium selbst finanziert und als einzige im Wohnheim fast mit dem Studium durch ist.
Ich mache durchaus abwechslungsreiche Sachen, aber es unterscheidet sich von den Aktivitäten der anderen. Lesen, Stories schreiben, Schach, Tischtennis, Fitnesstraining, Metal/Rock hören, laufe auch meistens metal-like herum, zeichnen, Politsendungen schauen, ins Theater oder Musical gehen, Rock-/Metalkonzerte besuchen, auf Flohmärkte gehen, Buchlesungen besuchen, Fachmagazine lesen usw.
Das war schon immer so, dass ich mich nicht groß zugehörig gefühlt habe und in meinem Sozialleben spiegelt sich das auch ziemlich stark wieder. Ich habe immer irgendwelche Bekannten und Freunde sicherlich, aber viele meiner Kontakte sind gescheitert.Ich habe häufig wirklich das Gefühl, dass es so Interessensunterschiede sind oder eben so ganz essenzielle Sachen wie bspw.: wie oft man sich meldet, trifft, was man sich anvertraut usw.
Vor kurzem war es nun wieder so, dass so einige Kontakte zu Bruch gegangen sind. Warum? Weil ich den Eindruck habe, dass die betreffenden Personen mich nur noch irgendwie bekämpfen bzw. fertig machen wollten. Es ist wirklich so, dass mich viele Leute nach einiger Zeit anfangen fertig machen zu wollen. Dass es nur noch zu negativen Gesprächen dann kommt ---
Geht es jemandem von euch ähnlich?
LG EKS


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Ich habe häufig wirklich das Gefühl, dass es so Interessensunterschiede sind oder eben so ganz essenzielle Sachen wie bspw.: wie oft man sich meldet, trifft, was man sich anvertraut usw. 
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