psychologische Beratung von erfahrenen Psychotherapeuten und Psychologen, psychologe.de
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 8 von 11

Thema: ich habe Angst vor meinem Vater

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    18.08.2010
    Ort
    Vichtenstein
    Beiträge
    2
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard ich habe Angst vor meinem Vater

    Misshandlung, Sexuelle Übergriffe, schläge mit Gürtel und Stock, Watschn, und so weiter. ich weis gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen.

    So weit ich mich zurückerinnern kann fing alles an als ich noch klein war so etwa 6 Jahre.
    ich wurde vernachlässigt, und bei jeder kleinigkeit wurde ich geschlagen.
    Als ich etwa 12 Jahre alt war fing es an. Meine weiblichen rundungen nahmen zu. ich bekamm Brüste und das gefiel meinem Vater sehr.
    Er legte sich jeden Sonntag nach dem Essen ins Bett und am Nachmittag gab es Kaffe und Kuchen und ich musste ihn aufwecken gehen. Am Anfang war noch gar nichts. aber dann. Er sagte ich solle mich zu ihm ins Bett setzen. Er fasste mir ihn die Hose un unter meinen BH, ....
    Wenn das schon alles gewesen wäre. Sein bester Freund kam auch öfters. eines Tages war niemand zu Hause nur meine Oma und ich. Er kam herein. Meine Oma war kurz in den Keller gegangen um was zu suchen, ich sahs im Wohnzimmer und sah Fern. Er kam herein und setzte sich zu mir. am Anfang redeten wir nur. Wo die anderen sind. was ich tue und so. Dann fing er an. Er fasste mir unters Hemd und zwischen die Beine. Er küsste mich, wollte mir die Zunge rein stecken. Ich wärte mich. es half aber nichts. Pltzlich hörte ich meine Oma bei der Keller Tür. So schnell wie das ganze angefangen hatte, war es auch wieder zu ende. Ich möchte nicht wissen was Passiert wäre wenn meine Oma nicht gekommen wäre.
    Das ganze habe ich niemanden erzählt, nie!!
    als ich in ein Internat ging auf eigenen Wunsch hat eine Freundin mitbekommen dass ich am Sonntag bei der Anreise immer sehr glücklich war. Desto näher aber der Freitag rückte wurde ich immer Ruhiger und Verschlossener. mit mir hat man nichts mehr Anfangen können.
    Als sie dann auch noch sah das ich mich Ritze ging sie zu einer Lehrerin. Die wollte mit mir reden. Aber ich verschloss mich.
    In der zweiten Klasse brachte sie mich dazu einen Selbstverteidigungskurs zu belegen. was ich auch machte.
    Als ich dann auch noch Schwanger wurde von meinem damaliegem Freund. Packte mich mein Vater,schleppte mich in eine Abtreibungsklinik und lies es weg machen. ( ich sah es auf dem Ultraschallbild, mein Kind hatte schon Arme und Beine, es sah aus wie ein Gummibärchen) Mir kommen jetzt schon wieder die tränen wenn ich dran denke.
    Er machte es ohne meine Einwilligung. es war 14 Tage vor meinem 18 Geburtstag. Meine Mutter unterschrieb das Abtreibungsformular.
    Er nahm mir das Handy weg. beschimpfte mich regelmässig mit Wörtern die ich hier nicht nennen möchte.


    Ein Vater der sein Kind liebt macht so etwas nicht. Er beschipft einen nicht bis aufs Blut. Man darf seine Position nicht ausnutzen, das geht einfach nicht!!!

    ich weis nicht was ich tun soll???
    wie kann ich das ganze vergessen was mir passiert ist??
    Das beste ist, dass das nicht alles war, nur die Spitze vom Eisberg.

    Mich macht das fertig!

    Lg Claudia
    Geändert von Claudia (18.08.2010 um 23:30 Uhr)

  2. #2
    Gast5147
    Gast

    Standard

    Hallo Claudia,

    ich finde es sehr schrecklich, was Du erleben musstest! (...)
    Hast Du mal daran gedacht, Deinen Vater anzuzeigen? Da Dein Alter nicht dabei steht, kann ich nicht wissen, ob die Tat schon verjährt ist.
    Du schreibst außerdem, Du wollest das alles vergessen ... ich glaube, das geht nicht. Du kannst wohl lernen, damit umzugehen aber diese Sache aus Deinem Gedächtnis löschen ist wohl unmachbar.
    Eine Therapie ist der beste Weg, um solche Erfahrungen aufzuarbeiten und mit ihnen dann besser umzugehen.

    Wie ist es denn momentan? Hast Du Kontakt zu diesen ... Gestalten?

    LG

  3. #3
    Neuling
    Registriert seit
    18.08.2010
    Ort
    Vichtenstein
    Beiträge
    2
    Danke
    0
    0 mal in 0 Beiträgen bedankt

    Standard

    Hallo,

    ich bin 22 Jahre alt. Ich habe meinen Vater bereitz angezeigt vor gut einem Jahr. aber es tut sich nichts. es hat die Polizei zwar gesagt das es weiter geleitet wird aber ich höre nichts mehr.
    Ich war auch schon in Thearpie, aber es bringt nichts. diese Therapeutin macht zwar ihre Arbeit, aber sie will nur das Problem lösen. Eine Aussprache zwischen meinen Eltern und mir, zum Beispiel. nach einem Jahr habe ich abgebrochen.

    Heute: Ich bin glücklich verheiratet. habe einen Sohn. Mein Mann weis alles. Er hat auch schon so einiges mitgemacht mit meinem Vater ( z.B.: Mordversuch, usw.) Alles liegt bei der Polizei auf.
    Jeder sagt wir brauchen Gedult bis die Verhandlungen kommen, aber wie lange sollen wir noch warten.


    Lg Claudia

  4. #4
    Gast5559
    Gast

    Standard

    Claudia,

    wenn ich Dich richtig verstehe, geht es bei Dir vor allem darum, Deinem Vater diese Ungeheuerlichkeiten vergeben zu können.

    Das ist schwer, besonders, wenn Du das Gefühl hast, er hat nie dafür sühnen müssen; bisher jedenfalls nicht.

    Eine etwas intime Frage: Glaubst Du an Gott? Hast Du jemanden, der mit Dir zusammen beten könnte? Ich selbst habe die Erfahrung des verzeihen Könnens mit lieben Menschen im gemeinsamen Gebet machen dürfen. Therapie hatte ich auch, trotzdem war mein Herz wie versteinert; erst als ich die Sache (Menschen) an Gott abgeben konnte, wurde es dort drinnen heller.

  5. #5
    Verleger Avatar von Natz
    Registriert seit
    01.01.2008
    Ort
    im Süden
    Beiträge
    5.293
    Danke
    249
    296 mal in 215 Beiträgen bedankt

    Standard

    Biggi, ich finde das ja beneidenswert, dass Du das kannst. Wie soll das funktionieren? Du kannst an einer Situation nichts ändern und hoffst dann, dass Gott das richten wird? Das soll jetzt kein Angriff sein-mich würds nur mal interessieren
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  6. #6
    Gast5559
    Gast

    Standard

    Hallo Natz!

    Ich weiß schon, dass es ein eher ungewöhnlicher Rat ist, und ich kann ihn auch nur ganz vorsichtig geben: einigen wird er eher sauer aufstoßen, einige finden das naiv - damit muss ich rechnen.

    Ja, es ist eigentlich schon so, dass ich meine Sorgen, die ich allein oder mit Hilfe anderer Menschen nicht in den Griff bekommen konnte, dann Gott - oder nenne es höhere Macht, wenn Dir das sympathischer ist - überantwortete, und mir und anderen, die daran glauben können, tatsächlich auf oft unerwartete Weise geholfen wurde.

    Ich will hier weder missionieren noch "Werbung" für den Glauben machen, möchte auch das Thema hiermit eigentlich wieder ad acta legen, aber immerhin: Mein eigenes Leben hat sich zu 150 % umgekrempelt seitdem (ich bin erst seit etwa 10 Jahren gläubig). Ich hab selbst arge Verletzungen mit mir herumgetragen und konnte nicht verzeihen, hab andere sehr verletzt, die ich liebe - u. a. meinen eigenen Sohn - und konnte dies MIR nicht vergeben ... All das hab ich, um es ein wenig schlagwortartig auszudrücken, bei Gott loslassen können.

    Aber eigentlich ist das hier ja o.t., und ich möchte den Thread nicht damit sprengen, wollte Dir nur offen und ehrlich antworten.
    Geändert von Gast5559 (19.08.2010 um 18:55 Uhr)

  7. #7
    Verleger Avatar von Natz
    Registriert seit
    01.01.2008
    Ort
    im Süden
    Beiträge
    5.293
    Danke
    249
    296 mal in 215 Beiträgen bedankt

    Standard

    Danke für Deine ehrliche Antwort, Biggi. Ich finde sowas immer interressant, dehalb frage ich da nach Natürlich wäre es sinnvoller, dies in einen anderen Thread zu verschieben.
    Was ich auch sagen kann: ich hab da auch so meine Riten und habe das Gefühl, dass nach so einer besinnlichen Stunde doch meistens was passiert, was dann eine gewisse Antwort gibt-selbst wenn sie anders ist, als man sich es erhofft hat Aber wir können das ja in Deinem anderen Thread weiter diskutieren
    LG, Natz




    Manche Leute drehen nie durch-was müssen die doch für ein grauenhaftes Leben führen (Bukowski)

  8. #8
    Gast5147
    Gast

    Standard

    Nochmal hallo Claudia,

    was war das denn für eine Therapie?
    Ich habe eine Bekannte, die ist aufgrund solcher Kindheitsmisshandlungen momentan in einer stationären Einrichtung.
    Um die Tragweite dieser Belastung zu demonstrieren: Sie ist weitaus älter als Du und hat alles sehr lange verdrängt, bis sie den Mut hatte, diese Sache anzugehen.
    So eine Therapie setzt natürlich voraus, dass Du auch viel Kraft hast ... das Aufarbeiten solcher Sachen ist gewiss keine Kleinigkeit.

    Und zu Biggi: Ich denke, man kann erst verzeihen, wenn man auch einen Großteil verarbeitet hat.
    Meine persönliche Meinung über das Verzeihen in Bezug auf solche Leute äußere ich hier mal nicht
    Geändert von Gast5147 (20.08.2010 um 07:02 Uhr) Grund: Rechtschreibfehler

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. vater
    Von Moibella im Forum Ängste
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 01.08.2010, 21:25
  2. Konfrontation mit dem Vater
    Von Verdun im Forum Ängste
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 18.09.2009, 06:08
  3. Angst vorm Vater
    Von xmiax im Forum Ängste
    Antworten: 8
    Letzter Beitrag: 16.07.2009, 22:12
  4. Mein Vater und ich
    Von Tala im Forum Psychologie-Talk
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 25.09.2008, 16:05

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  
Psychologen beraten am Telefon und im Chat. Jetzt testen!