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Thema: Ich hasse meinen Beruf und habe Angst vor Menschen

  1. #1
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    Standard Ich hasse meinen Beruf und habe Angst vor Menschen

    Ich wuerde Euch gerne um einen Rat bitten.
    Mein Problem ist ; Ich hasse meinen Beruf. Ich habe Architektur studiert. Daruber habe ich ein Masterstudium in einem anderen Fach in Land Management abgeschlossen, da ich nicht in Architektur arbeiten wollte. Aber leider konnte ich danach keine Stelle in Land Management finden( Ich habe mich um Stellen in Land Management beworben ,aber habe ich Absagen gekriegt) , deswegen sollte ich wieder im Architekturbereich arbeiten. Ich bin der Meinung, dass man nach dem Masterstudium, obwohl es ein anderes Fach ist , immer in dem Fach arbeiten soll, das man im Vorstudium studiert hat. Ich uberlege es mir staendig, was ich jetzt machen soll. Ich will mich nicht um ein Stelle in Architektur bewerben, da ich nicht mehr in diesem Fach arbeiten will. Ich gehe die Optionen durch , die ich uber mein Studium machen kann, aber leider interessieren mich keine davon, da alle irgendwie eine Verknupfung zum Architektur hat . Ich uberlege mir z. B MBA , Digital media. aber mir kommt so vor, dass ich nach dem Masterstudium wieder in einem architekturbezogenen Fach arbeiten soll, ich mich wieder auf Architektur beziehen soll, da ich das Vorstudium in Architektur abgeschlossen habe. Ich kann mich deswegen nicht entscheiden.
    Ich habe eine 3 jahrige Srbeitserfahrung und Inzwischen bin ich 34.
    Ich konnte in dieser Zeit das Fach mir einem neuen Studium auch nicht wechseln konnen, da ich unter Angst leidete.
    Ich war Einzelkind und meine Eltern liessen sich scheiden, als ich 8 Jahre alt war. Danach hat mein Vater mich nicht gesehen oder sich nicht um mich gekuemmert. Meine Mutter hat auch nicht so viel um mich gekuemmert oder mir dabei geholfen , mich in die richtige Richtung zu schieben. Eigentlich bin ich alleine und introvertiert aufgewachsen. Seit meinem 15. Lebensjahr war ich depressiv. Ich hatte keine Freunde in der Schule, keine Menschen zu Hause, mit dem ich mich kommunizieren konnte. Aber meine Schulleitung war gut.
    Ich wollte mein Studium in diesen Jahren bis zum 34 Lebensjahr wechseln, aber ich hatte immer die Angst gehabt, was Menschen daruber sagen wuerden. Z.b im Alter von 26 war ich fertig mit dem Studium. Ich habe mit einem anderen , das mir mehr Spass machen wuerde , anfangen konnen, da ich immer unter Angst leiden sollte; was wuerden die Menschen, die ich begegne, sagen. vielleicht mich ablehnen, da ich meine Entscheidung rechtzeitig nicht getroffen hatte, dass ich spaet studiere..usw?.Jetzt ist es schlimmer geworden. Ich leide um schwere Ablehnungsgedanken und jetzt bin ich 34 Jahre alt, aber unglucklich, will ich was neues anfangen, mein Leben in Bahn setzen, aber ich habe immer noch die Angst, was die Menschen sagen werden , wenn ich mit diesem Alter was neues anfange, eine Ausbildung, ein Master oder ein dreijahriges Studium, ob ich von vielen Menschen , die ich begegnen werde , stark abgelehnt werde, ob ich Freunde haben werde , oder ob ich einen Freund haben werde,der mich so akzeptieren koennte? Beside diese Aegste leide ich auch unter anderen Gedanken, ob ich danach Arbeit finden werde..usw. Aber wegen diesen sozialphobischen Angsten kann ich mich auch nicht richtig um meine Zukunft entscheiden. Koennten Sie mir eine Rat geben.

    ich danke Ihnen.

  2. #2
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    Hallo ceren,

    Du bist 34, hast also noch über 30 Jahre - Tendenz zu 35 Jahren - Berufsleben vor Dir. Davon abgesehen bin ich der Auffassung, dass es NIE zu spät sein kann, seinem Herzen zu folgen! An der Uni waren Leute, die haben mit 60 ein Kunststudium begonnen und das ist cool.

    Mir ist völlig gleichgültig, was andere über mich denken, von daher kann ich mich leider nicht sehr gut in Dich hinein fühlen. Aber ich habe Erfahrung mit ängstlichen Tieren gemacht. Wir haben einem ängstlichen Tier immer ein starkes, mutiges an die Seite gestellt und das ängstliche hat dann Sicherheit gewonnen. Ich würde Dir raten, Dich privat an Leute zu halten, die nicht den 1A-Geradeaus-Lebenslauf haben, sondern ihren Neigungen folgten. Als Studentin jobbte ich in verschiedenen Personalabteilungen und ich kann Dir versichern, dass die langweiligen (sorry), geradelinigen, voll und ganz stimmigen Lebensläufe für Stellen gesucht wurden, wo Jobs ohne Entscheidungserfordernisse und Verantwortung vergeben wurden. Da wurden anspruchslose, beeinflussbare Leute gesucht.

    Alle, wirklich alle Menschen, die ich kennen lernte und die herausragend und außergewöhnlich sind, haben die dollsten Haken geschlagen.

    Selbst habe ich vor der Studium eine Banklehre gemacht und fragte mich damals mit Anfang 20, ob ich nicht schon zu alt sei für ein Studium...Die Zweifel hatte ich in Bezug auf mich, nicht weil andere dumm gucken konnten. Heute, mit Ende 30, lache ich darüber. Meine zusätzliche Erfahrung in einem anderen Bereich hat mir ausschließlich Vorteile gebracht und keinen einzigen Nachteil.

    Nur Mut!

    Lieben Gruß,

    Physalis

  3. #3
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    Ich bedanke mich fur das schnelle Antwort und fur den Rat.
    Momentan ist es mir sehr wichtig , verschiedene Meinungen zu horen.
    Mit Grussen

  4. #4
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    Wieso ist Dir wichtig, was andere denken könnten?
    Was ist das Schlimmste, was passieren könnte, wenn sie Deine Entscheidung "doof" fänden?

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