Mir steht heute ein schwieriger Schritt bevor. Ich habe ein ernstes Gespräch mit meiner Mutter. Ich weiss, dass ich in allen Dingen Recht habe, trotzdem bringt mich mein Gewissen und die Angst, dass sie sich von mir abwendet, um.
Vor elf Jahren habe ich auf dem Grundstück meiner Oma gebaut und sie hat das Erbe an mich abgetreten. Sie lebt unten in der Einliegerwohnung. Aus steuerlichen Gründen wurde ihr notariell 1/3 zugeschrieben, was danach, wenn wie steuerliche Förderung um ist, wieder auf meinen Namen umgeschrieben werden sollte. Nun behauptet sie, die Abmachung wäre nie getroffen worden und sie ist nur unter der Bedingung, dass die ELW ihr gehört überhaupt eingezogen. Im alten Haus meiner Oma hat sie ihren Messifreund einziehen lassen und kassiert die Miete dafür. Er führt sich auf wie der eigentliche Eigentümer, ist provokant, müllt alles zu, pakrt auf meinem Platz etc. Weil ich keinen Streit mit meiner Mutter wollte, habe ich all die Jahre nicht wirklich viel gesagt. Nun ist es soweit, dass ich nur noch ausziehen will. Meine Kinder wollen unbedingt bleiben. Also habe ich beschlossen, in den Kampf zu ziehen. Ich bin bis jetzt immer jedem Streit aus dem Weg gegangen und habe somit jedem die Gelegeneheit gegeben, mir auf der Nase herum zu tanzen. Ich will, dass der Messi auszieht und meine Mutter mir das Haus mit Wohnrecht zurücküberschreibt, wie abgemacht.
Ich fühle mich dem Gespräch nicht gewachsen und habe mir extra Notizen gemacht. Ich kann noch nicht einmal Menschen weh tun, die mir schaden und hasse mich selbst dafür. Habe immer ein schlechtes Gewissen.
Meine Kollegin hat gemeint, ich hätte das typische Helfersyndrom eines Alkoholikerkindes.


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